Saturday 19. October 2019
Pfarre Steyr-Ennsleite

29. Sonntag im Jahreskreis (C)

 

1. Lesung

Ex 17, 8 - 13

Lesung
aus dem Buch Éxodus.

8In jenen Tagen kam Ámalek
und suchte in Réfidim den Kampf mit Israel.
9Da sagte Mose zu Jósua:
Wähl uns Männer aus
und zieh in den Kampf gegen Ámalek!
Ich selbst werde mich morgen mit dem Gottesstab in meiner Hand
auf den Gipfel des Hügels stellen.
10Jósua tat, was ihm Mose aufgetragen hatte,
und kämpfte gegen Ámalek,
während Mose, Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen.
11Solange Mose seine Hand erhoben hielt,
war Israel stärker;
sooft er aber die Hand sinken ließ,
war Ámalek stärker.
12Als dem Mose die Hände schwer wurden,
holten sie einen Steinbrocken, schoben den unter ihn
und er setzte sich darauf.
Aaron und Hur stützten seine Arme,
der eine rechts,
der andere links,
sodass seine Hände erhoben blieben,
bis die Sonne unterging.
13So schwächte Jósua Ámalek und sein Heer
mit scharfem Schwert.

 

2. Lesung

2 Tim 3, 14 - 4, 2

Lesung
aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an Timótheus.

Mein Sohn!
3, 14Bleibe bei dem, was du gelernt
und wovon du dich überzeugt hast.
Du weißt, von wem du es gelernt hast;
15denn du kennst von Kindheit an
die heiligen Schriften, die dich weise machen können zum Heil
durch den Glauben an Christus Jesus.
16Jede Schrift ist, als von Gott eingegeben,
auch nützlich zur Belehrung,
zur Widerlegung, zur Besserung,
zur Erziehung in der Gerechtigkeit,
17damit der Mensch Gottes gerüstet ist,
ausgerüstet zu jedem guten Werk.
4, 1Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus,
dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten,
bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich:
2Verkünde das Wort,
tritt auf,
ob gelegen oder ungelegen,
überführe, weise zurecht, ermahne,
in aller Geduld und Belehrung!

 

Evangelium

Lk 18, 1 - 8

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit
1 sagte Jesus seinen Jüngern durch ein Gleichnis,
dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten:
2In einer Stadt lebte ein Richter,
der Gott nicht fürchtete
und auf keinen Menschen Rücksicht nahm.
3In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe,
die immer wieder zu ihm kam
und sagte: Verschaff mir Recht gegen meinen Widersacher!
4Und er wollte lange Zeit nicht.
Dann aber sagte er sich:
Ich fürchte zwar Gott nicht
und nehme auch auf keinen Menschen Rücksicht;
5weil mich diese Witwe aber nicht in Ruhe lässt,
will ich ihr Recht verschaffen.
Sonst kommt sie am Ende noch
und schlägt mich ins Gesicht.
6Der Herr aber sprach:
Hört, was der ungerechte Richter sagt!
7Sollte Gott seinen Auserwählten,
die Tag und Nacht zu ihm schreien,
nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern bei ihnen zögern?
8Ich sage euch:
Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen.
Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt,
den Glauben auf der Erde finden?

 

 

 

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