Samstag 16. Dezember 2017
Pfarre Sierninghofen-Neuzeug

Krankensalbung

  

WAS IST DIE KRANKENSALBUNG?

Die Krankensalbung ist ein Sakrament der Stärkung, des Lebens. Lange Zeit war sie als „letzte Ölung” nahe an die Todesgrenze gerückt und als Sakrament für Sterbende fehlgedeutet. In Zeiten schwerer Erkrankungen betet der Kranke oder die Kranke um innere und äußere Heilung. Durch die Berührung, die Salbung an Händen und Stirn mit wohlriechendem Öl wird Gottes liebevolle, stärkende und tröstende Zuwendung spürbar.

 

Sichtbares Zeichen

Das Sakrament der Krankensalbung macht die stärkende Nähe der Mitmenschen und Gottes sichtbar.

Der Kranke bekommt Besuch, ein Priester legt dem Kranken die Hände auf, der Kranke wird an Stirn und Händen mit den heiligen Ölen gesalbt, im gemeinsamen Gebet wird die Hoffnung auf Gottes Heil zum Ausdruck gebracht.

 

Ich bin bei dir

Im Sakrament der Krankensalbung wird sehr gut deutlich, dass Liturgie und der Dienst am Menschen – die Diakonie – eine Einheit bilden. Der Kranke wird nicht alleine gelassen sondern ist eingebunden in die Gemeinde.

 

Die Feier der Krankensalbung

Wann kann die Krankensalbung gefeiert werden?

Wo wird sie gefeiert?

Wann wird die Krankensalbung gespendet?

In jeder ernsten Krankheit kann das Sakrament der Krankensalbung empfangen werden. Dieses Sakrament ist ein Sakrament der Lebenden, es will den Kranken keineswegs vorzeitig dem Tod überantworten. Das Sakrament der Krankensalbung kann bei einer neuerlichen Erkrankung oder zwischenzeitlicher (Teil-) Genesung auch öfters empfangen werden, ebenso wenn sich der Gesundheitszustand der kranken Person bei Fortdauer derselben Krankheit verschlechtert.

 

Wo wird die Krankensalbung gespendet?

In manchen Pfarren wird regelmäßig ein Gottesdienst mit Krankensalbung gefeiert. Die Krankensalbung muss aber nicht in einer Kirche gespendet werden. Im Zimmer des Kranken soll nach Möglichkeit ein Tisch mit einem Kreuz, Kerzen, Blumen und Weihwasser hergerichtet werden. Auch Angehörige, Freunde und Nachbarn des Kranken können an der Feier teilnehmen.

 

 

 

Quellenangabe:

Österr. Pastoralinstitut (Hg.), Krieger Walter, Schlager Stefan (2001): Dem Glauben auf der Spur. Wien

Erzdiözese Wien: Das Sakrament der Krankensalbung. 

Ansprechpersonen

KonsR Mag. Karl Gruber
KonsR Mag. Karl Gruber
Pfarrprovisor
 Marion Stubauer
Marion Stubauer
Pfarrsekretärin

 

Pfarrgemeinderatsobmann

Ing. Karl Platzer
Ing. Karl Platzer

 

Pfarrgemeinderatsobmann Stv.

 Elisabeth Huemer
Elisabeth Huemer

 

Evangelium von heute
Mt - Mt 17,9a.10-13 Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist. Da fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn...
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