Thursday 21. November 2019
Pfarre Sierninghofen-Neuzeug

Unser Kindergarten

Unser Bild vom Kind

 

Das Kind ist eine eigenständige, aktive Persönlichkeit, die einen Plan seiner Entwicklung in sich trägt. Es ist sein eigener Gestalter, will von sich aus selbständig werden und eigene Erfahrungen machen.

Für das Streben nach Unabhängigkeit braucht es Zugehörigkeit, Liebe, Geborgenheit und viel Bewegung. Dabei zeigt das Kind all seine Gefühle und äußert seine Bedürfnisse.

Motiviert, Neues zu lernen, ist das Kind fähig, Verantwortung für sein Tun zu übernehmen.

Kinder und Erwachsene sind innerhalb der gesetzten Grenzen und Richtlinien gleichberechtigt, sie brauchen Wertschätzung und Anerkennung.

Das Kind soll „spielend“ seine Erfahrungen machen, sich die Welt im Spiel verfügbar machen.

 

 

Transitionen: Gestaltung von Übergängen

 

„Jeder Anfang hält einen Zauber inne“

Der Kindergarteneinstieg ist für viele Kinder die erste Ablösung von ihrer Bezugsperson. Wir versuchen den Bedürfnissen der Kinder als auch denen der Eltern gerecht zu werden. Die Eingewöhnungszeit legt den Grundstein für eine konstruktive – positive Beziehungsarbeit.

      • Erster Kontakt beim Vorstellungsgespräch mit der Leitung.
      • Schnuppertag im Juni und Juli
      • Im Herbst: 1. Kindergartentag für die Kinder, die den Kindergarten bereits im Vorjahr besucht haben.

Ab dem 2. Tag starten die „Neuen“- in der ersten Woche

täglich bis 10.00 Uhr.

Besuch ab der 2. Woche individuell auf das Kind bezogen, Ganztagesbetrieb möglich

„Nun komm ich bald in die Schule“

Im Herbst starten die Schulanfänger/Innen mit einem Exkursionstag in die Schule. Im Jahresablauf gibt es immer wieder gegenseitige Besuchstage: Lesestunden, Bewegungseinheiten, Stunden in denen gebastelt, gemalt, gerechnet und auch schon geschrieben wird.

Gestaltet von den Schüler/Innen für die Kindergartenkinder. Den Abschluss der Schulbesuchstage bildet das Schultaschenfest.

Das Schulanfänger Abschlussfest im Kindergarten, bei dem die Kinder aus dem Kindergarten „rausgeschmissen“ werden, ist der krönende Abschluss der Kindergartenzeit.

 

 

Planung, Reflexion und Beobachtung

 

Jede gruppenführende Pädagogin, gruppenführender Pädagoge hat die Verpflichtung, eine schriftliche Planung, Reflexion und Beobachtung zu erstellen. Diese ist das wesentlichste Element der Bildungsarbeit und Grundvoraussetzung für unsere pädagogische Arbeit. Durch die Reflexion wird sichtbar, in welchen Bereichen eine Entwicklung stattgefunden hat.

Aus der Reflexion, den Beobachtungen und den Ideen der Kinder ergibt sich jede weitere Planung

Grundlage der Planung ist der bundesländerübergreifende BildungsRahmenPlan mit den erweiterten Bereichen (siehe Seite 20).

Austausch, Planung und Reflexion im Team findet wöchentlich in einer Teambesprechung der gruppenführenden PädagogInnen und monatlich für das gesamte Personal statt.

KindergartenpädagogInnen und HelferInnen haben eine gesetzliche Fortbildungsverpflichtung. Durch Weiterbildung bei Seminaren und Lehrgängen oder mit Fachliteratur halten wir unser pädagogisches Wissen auf aktuellem Stand.

Jährlich wird eine Selbstevaluierung der pädagogischen Qualitätsmerkmale von jeder gruppenführenden Pädagogin durchgeführt. Im Team wird mindestens ein Kriterium ausführlich bearbeitet und weiterentwickelt. Weiters arbeiten wir mit dem „Werkzeug“ QaP = Qualität als Prozess, welches ein Instrument zur Weiterentwicklung der Qualität in unserem Kindergarten ist. Bei regelmäßig durchgeführten Workshops  werden unterschiedliche pädagogische Themen und betriebliche Strukturen reflektiert, diskutiert und neu aufgearbeitet. So ist uns ständige Weiterentwicklung möglich.

 

 

Bildungspartnerschaft

 

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern hat einen großen Stellenwert in unserer Institution. Diese geschieht durch:

  1. regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Eltern
  2. Tür- und Angelgespräche
  3. Anschlagtafeln
  4. Elternabende (allgemein, Schulanfänger, themenbezogen, für die „Neuen“)
  5. Elternbriefe: Kindergarten-Info, gruppenspezifische Briefe
  6. gemeinsame Feste
  7. Mitarbeit der Eltern
  8. „Elternecke“ im Eingangsbereich
  9. Konzeption liegt im Elternbereich auf

Auch Eltern haben Pflichten (nachzulesen in der Kindergartenordnung „Pflichten der Eltern“):

  1. Die Eltern haben mit den pädagogischen Fachkräften zusammen zu arbeiten.
  2. Die Eltern haben dafür zu sorgen, dass die Kinder den Kindergarten körperlich gepflegt und zweckmäßig bekleidet besuchen und dass die vereinbarten Besuchszeiten eingehalten werden.
  3. Für Schulanfänger besteht ein verpflichtendes Kindergartenjahr:
  4. 5 Tage pro Woche= 20 Std.
  5. Die Eltern sind damit einverstanden, dass Reihenuntersuchungen bei den Kindern durchgeführt und bei Bedarf weitere Expert/Innen hinzugezogen werden.
  6. Die Eltern haben die Kindergartenleitung von erkannten Infektionskrankheiten des Kindes unverzüglich zu verständigen.
  7. Die Kinder sind von den Eltern oder deren Beauftragten in den Kindergarten zu bringen und von diesem wieder abzuholen.
  8. Die Aufsichtspflicht im Kindergarten beginnt erst mit Übernahme des Kindes.

Für das gesamte Kindergartenteam

Elisabeth Huemer, Leiterin

 

Ansprechpersonen

KonsR Mag. Karl Gruber
KonsR Mag. Karl Gruber
Pfarrprovisor
 Marion Stubauer
Marion Stubauer
Pfarrsekretärin
Ing. Karl Platzer
Ing. Karl Platzer
1. Pfarrgemeinderatsobmann
 Elisabeth Huemer
Elisabeth Huemer
2. Pfarrgemeinderatsobfrau

 

Evangelium von heute
Lk - Lk 19,41-44 In jener Zeit, als Jesus näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen...
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