Samstag 15. Dezember 2018
Pfarre Sierninghofen-Neuzeug

UNSER KINDERGARTEN

 

Vorwort

 

 

Liebe Eltern! Liebe Erwachsene!

Eigentlich braucht jedes Kind drei Dinge:

AUFGABEN, an denen es wachsen kann

VORBILDER, an denen es sich orientieren kann

GEMEINSCHAFTEN, in denen es sich aufgehoben fühlt.

Prof. Dr. Gerald Hüther

Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für unsere Konzeption interessieren!

Diese wurde erstellt, um unsere pädagogische Arbeit transparent zu machen und um Einblick zu geben in unser tägliches „Tun“.

Der Kindergarten ist für viele Kinder die erste Loslösung vom Elternhaus, ein neuer Lebensabschnitt, der viel Unbekanntes und Ungewohntes beinhaltet. Es ist dies ein großer Schritt in die erste Selbständigkeit.

Unser Auftrag ist es, den Kindern einen Ort zu bieten, an dem Entwicklung und Entfaltung möglich sind. Wir fördern, unterstützen und begleiten die Kinder auf ihrem Weg zu Eigenständigkeit und Selbstverantwortung. Hierfür von großer Bedeutung ist eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern, den Hauptverantwortlichen für die Erziehung ihrer Kinder. Eine gelungene Beziehung zwischen Pädagoginnen/ Helferinnen, Kindern und Eltern ist die Basis einer guten Entwicklung und führt zu einer Geborgenheit, in der Spiel und Spaß als Grundlage des Lernens stattfinden können.

Wir freuen uns, mit den uns anvertrauten Kindern, Zeit verbringen zu dürfen, sie an die Hand zu nehmen, um ihnen Neues und Spannendes anzubieten und sie auf dem Weg des Lernens und Erfahrens von neuen Eindrücken zu begleiten.

 

Unser Bild vom Kind

 

Das Kind ist eine eigenständige, aktive Persönlichkeit, die einen Plan seiner Entwicklung in sich trägt. Es ist sein eigener Gestalter, will von sich aus selbständig werden und eigene Erfahrungen machen.

Für das Streben nach Unabhängigkeit braucht es Zugehörigkeit, Liebe, Geborgenheit und viel Bewegung. Dabei zeigt das Kind all seine Gefühle und äußert seine Bedürfnisse.

Motiviert, Neues zu lernen, ist das Kind fähig, Verantwortung für sein Tun zu übernehmen.

Kinder und Erwachsene sind innerhalb der gesetzten Grenzen und Richtlinien gleichberechtigt, sie brauchen Wertschätzung und Anerkennung.

Das Kind soll „spielend“ seine Erfahrungen machen, sich die Welt im Spiel verfügbar machen.

 

 

Transitionen: Gestaltung von Übergängen

 

„Jeder Anfang hält einen Zauber inne“

Der Kindergarteneinstieg ist für viele Kinder die erste Ablösung von ihrer Bezugsperson. Wir versuchen den Bedürfnissen der Kinder als auch denen der Eltern gerecht zu werden. Die Eingewöhnungszeit legt den Grundstein für eine konstruktive – positive Beziehungsarbeit.

      • Erster Kontakt beim Vorstellungsgespräch mit der Leitung.
      • Schnuppertag im Juni und Juli
      • Im Herbst: 1. Kindergartentag für die Kinder, die den Kindergarten bereits im Vorjahr besucht haben.

Ab dem 2. Tag starten die „Neuen“- in der ersten Woche

täglich bis 10.00 Uhr.

Besuch ab der 2. Woche individuell auf das Kind bezogen, Ganztagesbetrieb möglich

„Nun komm ich bald in die Schule“

Im Herbst starten die Schulanfänger/Innen mit einem Exkursionstag in die Schule. Im Jahresablauf gibt es immer wieder gegenseitige Besuchstage: Lesestunden, Bewegungseinheiten, Stunden in denen gebastelt, gemalt, gerechnet und auch schon geschrieben wird.

Gestaltet von den Schüler/Innen für die Kindergartenkinder. Den Abschluss der Schulbesuchstage bildet das Schultaschenfest.

Das Schulanfänger Abschlussfest im Kindergarten, bei dem die Kinder aus dem Kindergarten „rausgeschmissen“ werden, ist der krönende Abschluss der Kindergartenzeit.

 

 

Planung, Reflexion und Beobachtung

 

Jede gruppenführende Pädagogin, gruppenführender Pädagoge hat die Verpflichtung, eine schriftliche Planung, Reflexion und Beobachtung zu erstellen. Diese ist das wesentlichste Element der Bildungsarbeit und Grundvoraussetzung für unsere pädagogische Arbeit. Durch die Reflexion wird sichtbar, in welchen Bereichen eine Entwicklung stattgefunden hat.

Aus der Reflexion, den Beobachtungen und den Ideen der Kinder ergibt sich jede weitere Planung

Grundlage der Planung ist der bundesländerübergreifende BildungsRahmenPlan mit den erweiterten Bereichen (siehe Seite 20).

Austausch, Planung und Reflexion im Team findet wöchentlich in einer Teambesprechung der gruppenführenden PädagogInnen und monatlich für das gesamte Personal statt.

KindergartenpädagogInnen und HelferInnen haben eine gesetzliche Fortbildungsverpflichtung. Durch Weiterbildung bei Seminaren und Lehrgängen oder mit Fachliteratur halten wir unser pädagogisches Wissen auf aktuellem Stand.

Jährlich wird eine Selbstevaluierung der pädagogischen Qualitätsmerkmale von jeder gruppenführenden Pädagogin durchgeführt. Im Team wird mindestens ein Kriterium ausführlich bearbeitet und weiterentwickelt. Weiters arbeiten wir mit dem „Werkzeug“ QaP = Qualität als Prozess, welches ein Instrument zur Weiterentwicklung der Qualität in unserem Kindergarten ist. Bei regelmäßig durchgeführten Workshops  werden unterschiedliche pädagogische Themen und betriebliche Strukturen reflektiert, diskutiert und neu aufgearbeitet. So ist uns ständige Weiterentwicklung möglich.

 

 

Bildungspartnerschaft

 

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern hat einen großen Stellenwert in unserer Institution. Diese geschieht durch:

  1. regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Eltern
  2. Tür- und Angelgespräche
  3. Anschlagtafeln
  4. Elternabende (allgemein, Schulanfänger, themenbezogen, für die „Neuen“)
  5. Elternbriefe: Kindergarten-Info, gruppenspezifische Briefe
  6. gemeinsame Feste
  7. Mitarbeit der Eltern
  8. „Elternecke“ im Eingangsbereich
  9. Konzeption liegt im Elternbereich auf

Auch Eltern haben Pflichten (nachzulesen in der Kindergartenordnung „Pflichten der Eltern“):

  1. Die Eltern haben mit den pädagogischen Fachkräften zusammen zu arbeiten.
  2. Die Eltern haben dafür zu sorgen, dass die Kinder den Kindergarten körperlich gepflegt und zweckmäßig bekleidet besuchen und dass die vereinbarten Besuchszeiten eingehalten werden.
  3. Für Schulanfänger besteht ein verpflichtendes Kindergartenjahr:
  4. 5 Tage pro Woche= 20 Std.
  5. Die Eltern sind damit einverstanden, dass Reihenuntersuchungen bei den Kindern durchgeführt und bei Bedarf weitere Expert/Innen hinzugezogen werden.
  6. Die Eltern haben die Kindergartenleitung von erkannten Infektionskrankheiten des Kindes unverzüglich zu verständigen.
  7. Die Kinder sind von den Eltern oder deren Beauftragten in den Kindergarten zu bringen und von diesem wieder abzuholen.
  8. Die Aufsichtspflicht im Kindergarten beginnt erst mit Übernahme des Kindes.

Für das gesamte Kindergartenteam

Elisabeth Huemer, Leiterin

 

Ansprechpersonen

KonsR Mag. Karl Gruber
KonsR Mag. Karl Gruber
Pfarrprovisor
 Marion Stubauer
Marion Stubauer
Pfarrsekretärin
Ing. Karl Platzer
Ing. Karl Platzer
1. Pfarrgemeinderatsobmann
 Elisabeth Huemer
Elisabeth Huemer
2. Pfarrgemeinderatsobfrau

 

Evangelium von heute
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matth?us - Mt 17,9a.10-13 Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist. fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn...
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