Dienstag 25. Juli 2017

Faschingspredigt 2017: "Der Wochenzettel – heiß begehrt"

von Herrn Pfarrer Josef Etzlstorfer

(Zum Ausdrucken)

 

 

Am Schluss der Messe, fast am Ende,

bevor sie aus ist, an der Wende,

der Priester nimmt ein Buch zur Hand

und er verlautbart allerhand.

 

Dieses Buch war handgeschrieben,

die Handschrift konnte man da üben.

„Verkündbuch“ wurde es genannt,

den Ält’ren ist es noch bekannt.

 

In meinem langen Pfarrerleben

hat’s insgesamt drei Bücher geben,

die ich selber hab’ geschrieben.

Historiker, die werden’s lieben.

 

Im Archive sie jetzt stehen,

dort kann man jederzeit nachsehen,

was in den Jahren ist gewesen,

das kann man heute noch dort lesen.

 

In dem Buch steht vieles drinn,

so manches kommt mir in den Sinn:

Wann Messen sind an all den Tagen,

das muss man der Gemeinde sagen.

 

Es kommen dann an nächster Stelle

Taufe, Hochzeit, Sterbefälle.

Man möge zu den Feiern kommen,

an Freud und Leid wird teilgenommen.

 

Und in dem Gemeindeleben

da kann es allerhand noch geben:

Da gibt es eine Frauenrunde,

Ministranten-, Jungscharstunde.

 

Auch der Pfarrgemeinderat

demnächst eine Sitzung hat.

Der Kirchenchor hat eine Probe,

den großen Eifer ich sehr lobe.

 

Das Pfarrblattteam kommt auch zusammen,

dort beraten Herrn und Damen,

was das Pfarrblatt soll enthalten,

wie ansprechend wir es gestalten.

 

Und Elternabende gibt’s auch,

sind jedes Jahr ein fester Brauch.

Für’s Fest der Erstkommunion,

da gibt es eine Probe schon.

 

Firmlinge macht euch bereit,

am Freitag ist die Spiri-Night!

Es gibt auch Beichtgelegenheit,

die Beichte von der Schuld befreit.

 

Die Bußfeier, die gibt es auch –

ein neuer und recht guter Brauch.

Um die Bibel zu verstehen,

sollt zu einem Kurs ihr gehen !

 

Ein Abend dann zum Meditieren,

der soll euch in die Tiefe führen.

Das Bildungswerk lädt alle ein,

im Pfarrsaal wird ein Vortrag sein.

 

A wicht’ge Sammlung wird vermeld’t,

man kann sich richten dann das Geld.

Zum Konzert lädt herzlich ein

vom Orte der Musikverein.

 

Die Feuerwehr, die jubiliert,

ein Zeltfest wird da inszeniert.

Ein Theater gibt es wieder,

kommt recht zahlreich, Schwestern, Brüder.

 

So Vieles soll der Pfarrer sagen,

da muss ich seufzen, muss ich klagen.

Wer von den Jungen, von den Alten

kann das Alles denn behalten?

 

Unser Hirn ist strapaziert,

das Merken nicht recht funktioniert.

So vieles strömt heut’ auf uns ein,

ins Hirnkastl geht nichts mehr rein.

 

Früher gab’s als großen Schatz

im Gehirn viel Speicherplatz.

Doch dieser Platz ist arg geschwunden.

Man hat daher etwas erfunden.

 

Ein Wochenblatt wird jetzt geschrieben,

dies Blatt die Leute wahrlich lieben.

Der Zettel wird beinah verehrt,

ist jede Woche heiß begehrt.

 

Am Freitag wird das Blatt gemacht

und mittags schon in d’Kirch’ gebracht.

Vereinzelt dann schon Leute kommen,

dies Wochenblatt wird mitgenommen.

 

Am Sonntag geh’n fast alle weg,

das ist der Sinn, das ist der Zweck.

Auch an den ersten Wochentagen

manche nach dem Zettel fragen.

 

Man braucht gar nicht zur Kirche geh’n,

im Internet ist’s auch zu seh’n.

Man braucht da nur auf d’homepage klicken

und kann das Wochenblatt erblicken.

 

Informieren will das Blatt,

das jeder dann zuhause hat.

Vor allem lädt es alle ein,

bei manchem auch dabei zu sein.

 

Denn dieses Blatt enthält die Bitt:

Tut bei manchen Sachen mit !

Dieser Zettel trägt auch bei,

dass die Pfarr’ lebendig sei.

 

Jetzt endlich kommt, ihr Herrn und Damen,

das stets ersehnte Predigt – Amen.

 


 

Im Namen der Menschlichkeit

Ein Text von Frau Christine Nötstaller-Hackl

Die seit Jahren in Syrien und anderen Teilen des Nahen Ostens andauernden Kriegshandlungen haben tausende Syrer, Iraker und Afghanen dazu genötigt, unter Einsatz ihres Lebens aus ihrer Heimat zu fliehen. Viele befanden sich seit Monaten oder gar Jahren in riesigen Flüchtlingslagern in der Türkei, in Jordanien und im Libanon (dort immerhin 1,2 Millionen, das ergibt einen Flüchtlingsanteil von über 30 %; auf österreichische Verhältnisse hochgerechnet, würde das bedeuteten: Über 2,8 Millionen innerhalb von vier Jahren). Da die dortige Situation aufgrund des beständigen Zustroms neuer Kriegsflüchtlinge kaum noch lebenswürdige Bedingungen gewährleisten kann, ganz zu schweigen von Ausbildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, brechen selbst von dort viele Menschen auf, um ihre verzweifelte Lage zu verbessern. So auch nach St. Oswald.

Pater Alois Ortner

Pater Alois Ortner zu Besuch

Pater Alois Ortner war am 1. August 2015 in St. Oswald und feierte die Abendmesse mit uns.

Christophorus-Segnung

Lenker und Fahrzeugsegnung 2015

Am 25. und 26. Juli 2015 fand anlässlich des CHRISTOPHORUS-SONNTAGS nach allen Gottesdiensten eine Lenker- und Fahrzeugsegnung am alten Sportplatz statt.

 

Besonders Kranke brauchen Seelsorge

Wolfgang Türk erzählt aus seiner Tätigkeit als Krankenhausseelsorger

KBW - Meditation

"Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr, suche den Frieden." (Hl. Benedikt)

Das Teammitglied Frau Hedwig Victora absolviert zur Zeit eine Ausbildung zur Meditationsleiterin.

 

Warum Meditation:

Meditation ist ein Weg in meine Mitte zu kommen, auf meine Seele zu hören, mich zu zentrieren und wieder auf Gott auszurichten.

 

Der Turnsaal der Volksschule Amesreith als Meditationsraum bot sich sehr gut an. Es wurden drei Abende zu den Themen - Ankommen/Atem/Dasein; Schweige und höre; Stille - veranstaltet.Neben Impulsen und meditativen Texten war das Sitzen in der Stille das wesentliche Element.

Am ersten Abend wurde die Gruppe zur inneren Ruhe geführt. Über die Atmung fanden die Teilnehmerinnen gut ihre Mitte. Zwischen den beiden Einheiten des Sitzens in der Stille gab es eine Gehmeditation, bei der es wichtig war, möglichst in Ruhe und Sammlung zu bleiben. Den Abschluß bildete jeweils ein Meditativer Tanz aus mehreren einfachen Schrittkombinationen.

Das Thema des zweiten Abends - schweige und höre - spricht für sich: still werden und schweigen, um mit dem Herzen (dem Herzensohr) hören zu können. Womit viel mehr gemeint ist als unser leibliches hören.

Der dritte Abend hatte die Stille zum Thema. Hier wurde besonderes Augenmerk auf Ruhe, Stille und Ausrichtung auf Gott gelenkt.

 

Die Rückmeldungen vielen positiv aus. Dabei wurde von den Teilnehmerinnen angemerkt, dass man öfter etwas für die Ruhe und Seele machen sollte.

 

Rudolf Kienberger

Pfarre St. Oswald bei Freistadt
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