Montag 20. November 2017
Gespräche

Das Integrations-Cafe – ein viel versprechender Anfang

Helfen statt ausgrenzen

Am Sonntag, 16. Juli 2017 um 16.00 Uhr, war es das erste Mal so weit: Das Integrations-Cafe öffnete seine Pforten im Pfarrheim.

 

Also die Einladung an Sie, ja genau Sie sind gemeint:

Besuchen Sie das Integrations-Cafe — es findet jeden dritten Sonntag im Monat von

16:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Pfarrheim statt.

Konsistorialrat Josef Spaller verstorben

Herr Konsistorialrat Josef Spaller war 1960/61 Kaplan bei uns in St. Oswald.

 

Weitere Infos finden Sie hier.

 


 

Ergebnis Pfarrgemeinderatswahl 2017

 

 

NIEDERSCHRIFT

 

 

Über das Ergebnis der Wahl zum Pfarrgemeinderat von St. Oswald /Fr.

 

Wahlgang:

         Wahlberechtigt waren 1951 Mitglieder der Pfarrgemeinde.

         Insgesamt wurden 749 Wahlzettel abgegeben.

         Davon waren 10 Stimmzettel ungültig.

 

Wahlergebnis:

 

Gewählte Mitglieder des Pfarrgemeinderates in alphabetischer Reihenfolge:

 

Brückl Ulrike

Gallistl Maria

Pointner Maria

Pum Julia

Victora Hedwig

Wagner Sarah

Wieser Martina

Wilfort Erna

 

Dietl Helmut

Neumüller Andreas

Kienberger Rudolf

Türk Wolfgang

Winklehner Philipp

 

Ersatzmitglieder des Pfarrgemeinderates in alphabetischer Reihenfolge:

 

Fröstl Gertrude

Puchmayr Erika

Pum Anita

Scheuchenstuhl Hannelore

Siegl Sieglinde

 

Etzelstorfer Stefan

Fleischanderl Andreas

 

 


Faschingspredigt 2017: "Der Wochenzettel – heiß begehrt"

von Herrn Pfarrer Josef Etzlstorfer

(Zum Ausdrucken)

 

 

Am Schluss der Messe, fast am Ende,

bevor sie aus ist, an der Wende,

der Priester nimmt ein Buch zur Hand

und er verlautbart allerhand.

 

Dieses Buch war handgeschrieben,

die Handschrift konnte man da üben.

„Verkündbuch“ wurde es genannt,

den Ält’ren ist es noch bekannt.

 

In meinem langen Pfarrerleben

hat’s insgesamt drei Bücher geben,

die ich selber hab’ geschrieben.

Historiker, die werden’s lieben.

 

Im Archive sie jetzt stehen,

dort kann man jederzeit nachsehen,

was in den Jahren ist gewesen,

das kann man heute noch dort lesen.

 

In dem Buch steht vieles drinn,

so manches kommt mir in den Sinn:

Wann Messen sind an all den Tagen,

das muss man der Gemeinde sagen.

 

Es kommen dann an nächster Stelle

Taufe, Hochzeit, Sterbefälle.

Man möge zu den Feiern kommen,

an Freud und Leid wird teilgenommen.

 

Und in dem Gemeindeleben

da kann es allerhand noch geben:

Da gibt es eine Frauenrunde,

Ministranten-, Jungscharstunde.

 

Auch der Pfarrgemeinderat

demnächst eine Sitzung hat.

Der Kirchenchor hat eine Probe,

den großen Eifer ich sehr lobe.

 

Das Pfarrblattteam kommt auch zusammen,

dort beraten Herrn und Damen,

was das Pfarrblatt soll enthalten,

wie ansprechend wir es gestalten.

 

Und Elternabende gibt’s auch,

sind jedes Jahr ein fester Brauch.

Für’s Fest der Erstkommunion,

da gibt es eine Probe schon.

 

Firmlinge macht euch bereit,

am Freitag ist die Spiri-Night!

Es gibt auch Beichtgelegenheit,

die Beichte von der Schuld befreit.

 

Die Bußfeier, die gibt es auch –

ein neuer und recht guter Brauch.

Um die Bibel zu verstehen,

sollt zu einem Kurs ihr gehen !

 

Ein Abend dann zum Meditieren,

der soll euch in die Tiefe führen.

Das Bildungswerk lädt alle ein,

im Pfarrsaal wird ein Vortrag sein.

 

A wicht’ge Sammlung wird vermeld’t,

man kann sich richten dann das Geld.

Zum Konzert lädt herzlich ein

vom Orte der Musikverein.

 

Die Feuerwehr, die jubiliert,

ein Zeltfest wird da inszeniert.

Ein Theater gibt es wieder,

kommt recht zahlreich, Schwestern, Brüder.

 

So Vieles soll der Pfarrer sagen,

da muss ich seufzen, muss ich klagen.

Wer von den Jungen, von den Alten

kann das Alles denn behalten?

 

Unser Hirn ist strapaziert,

das Merken nicht recht funktioniert.

So vieles strömt heut’ auf uns ein,

ins Hirnkastl geht nichts mehr rein.

 

Früher gab’s als großen Schatz

im Gehirn viel Speicherplatz.

Doch dieser Platz ist arg geschwunden.

Man hat daher etwas erfunden.

 

Ein Wochenblatt wird jetzt geschrieben,

dies Blatt die Leute wahrlich lieben.

Der Zettel wird beinah verehrt,

ist jede Woche heiß begehrt.

 

Am Freitag wird das Blatt gemacht

und mittags schon in d’Kirch’ gebracht.

Vereinzelt dann schon Leute kommen,

dies Wochenblatt wird mitgenommen.

 

Am Sonntag geh’n fast alle weg,

das ist der Sinn, das ist der Zweck.

Auch an den ersten Wochentagen

manche nach dem Zettel fragen.

 

Man braucht gar nicht zur Kirche geh’n,

im Internet ist’s auch zu seh’n.

Man braucht da nur auf d’homepage klicken

und kann das Wochenblatt erblicken.

 

Informieren will das Blatt,

das jeder dann zuhause hat.

Vor allem lädt es alle ein,

bei manchem auch dabei zu sein.

 

Denn dieses Blatt enthält die Bitt:

Tut bei manchen Sachen mit !

Dieser Zettel trägt auch bei,

dass die Pfarr’ lebendig sei.

 

Jetzt endlich kommt, ihr Herrn und Damen,

das stets ersehnte Predigt – Amen.

 


 

Änderungen ab 1. November 2016

Folgende Änderungen sind ab 1. November 2016, wir bitten um Verständnis:

 

Sterbeglocke:
Die Sterbeglocke läutet künftig sobald die Todesnachricht eintrifft, nicht erst bei dem nächsten Gottesdienst. Nach dem Begräbnis wird die Sterbeglocke nicht nochmals geläutet, um Missverständnisse zu vermeiden. Jeder ist dazu eingeladen, beim Hören der Sterbeglocke für den Verstorbenen zu beten.

 

Begräbnisse:
Bei Begräbnissen wurde bisher beim Gang vom Friedhof zur Kirche und anschließend von der Kirche zum Friedhof gebetet. Da dies oft schwierig war, soll dieser Weg künftig schweigend gegangen werden. Bitte währenddessen keine Gespräche führen.

 

Gedächtnisgottesdienst:
Gedächtnisgottesdienste werden in Zukunft wegen verschiedener Gründe nicht mehr stattfinden (Terminschwierigkeiten, Vorbereitung auf eine pristerlose Zeit).

Es können jedoch für die Verstorbenen Messen bezahlt werden, auch an Sonn- und Feiertagen.

An den Todestagen von Verstorbenen Angehörigen sind die Angehörigen eingeladen, die Messe mitzufeiern, weil jeweils an die Tagesverstorbenen gedacht wird, auch wenn von den Angehörigen nicht speziell eine Messe bezahlt wurde.

 


 

 

Im Namen der Menschlichkeit

Ein Text von Frau Christine Nötstaller-Hackl

Die seit Jahren in Syrien und anderen Teilen des Nahen Ostens andauernden Kriegshandlungen haben tausende Syrer, Iraker und Afghanen dazu genötigt, unter Einsatz ihres Lebens aus ihrer Heimat zu fliehen. Viele befanden sich seit Monaten oder gar Jahren in riesigen Flüchtlingslagern in der Türkei, in Jordanien und im Libanon (dort immerhin 1,2 Millionen, das ergibt einen Flüchtlingsanteil von über 30 %; auf österreichische Verhältnisse hochgerechnet, würde das bedeuteten: Über 2,8 Millionen innerhalb von vier Jahren). Da die dortige Situation aufgrund des beständigen Zustroms neuer Kriegsflüchtlinge kaum noch lebenswürdige Bedingungen gewährleisten kann, ganz zu schweigen von Ausbildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, brechen selbst von dort viele Menschen auf, um ihre verzweifelte Lage zu verbessern. So auch nach St. Oswald.

Pater Alois Ortner

Pater Alois Ortner zu Besuch

Pater Alois Ortner war am 1. August 2015 in St. Oswald und feierte die Abendmesse mit uns.

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