Friday 27. January 2023

Pfarrstrukturreform

Mit 1. Jänner 2023 erfolgte die kirchenrechtliche Gründung der fünf neuen Pfarren Urfahr, Braunau, Ennstal, Schärding und EferdingerLand.

In der Pfarre  EferdingerLand wurden am 15.1.2023  die Pfarrer und Pfarrvorständ:innen feierlich in ihr Amt eingeführt.

 

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Amtseinführung in der Pfarre Eferding: Mit Gottes Segen das Neue wagen

Die neue Pfarre EferdingerLand (früher: Dekanat Eferding) besteht aus den 10 Pfarrgemeinden Alkoven, Aschach an der Donau, Eferding, Haibach ob der Donau, Hartkirchen, Maria Scharten, Prambachkirchen, Schönering, St. Marienkirchen an der Polsenz und Stroheim. Geleitet wird sie von Pfarrer MMag. Klaus Dopler, Pastoralvorstand Dr. Helmut Eder MSc und Verwaltungsvorständin Sylvia Stockhammer BSc. von ihrem gemeinsamen Pfarrbüro in Eferding aus.

Den Festgottesdienst zur Amtseinführung von Pfarrer und Pfarrvorständ:innen feierte Bischof Manfred Scheuer am 15. Jänner 2023 um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche in Eferding mit den Gläubigen – für den Bischof ein „Heimspiel“, liegt doch seine Heimatgemeinde bzw. -pfarre Haibach ob der Donau im Gebiet der neuen Pfarre. Die Messe stand unter dem Thema „Mit Gottes Segen das Neue wagen“. Gekommen waren Vertreter:innen aller zehn Pfarrgemeinden, Mitglieder der pastoralen Orte – Kloster Dachsberg, Shalomkloster Pupping, Institut Hartheim, Bezirksseniorenheim Eferding – und der Vereine sowie Persönlichkeiten aus dem politischen Leben.

Musikalisch gestaltet wurde der Festgottesdienst mit Liedern aus dem Gesangsbuch „Gotteslob“, gesungen von einem Projektchor aus etwa 80 Sänger:innen aus den zehn Pfarrgemeinden unter der Leitung von Ulrike Koblmüller – ein Symbol für die Vielstimmigkeit der neuen Pfarre EferdingerLand. An der Orgel musizierte Michaela Deinhammer.

Beim Festgottesdienst bekundeten die Ernannten – Pfarrer und Pfarrvorständ:innen – vor Bischof Manfred Scheuer und der versammelten Feiergemeinde ihre Bereitschaft, die Pflichten dieser Ämter auf sich zu nehmen: So versprachen sie, die Pfarre EferdingerLand umsichtig zu leiten, in ihr die Grundvollzüge von Kirche lebendig zu halten, dafür zu sorgen, dass die frohe Botschaft des Evangeliums zeitgemäß verkündet wird, Arme und Bedrängte in die Mitte der Gemeinschaft zu stellen, an Freud und Leid der Menschen Anteil zu nehmen und mit Wertschätzung sowie im Dienst an der Einheit mit allen Haupt- und Ehrenamtlichen in den Pfarrgemeinden und pastoralen Orten zusammenzuarbeiten und dabei Bischof Scheuer gegenüber loyal zu sein.

Die Pfarrstrukturreform

Zur Erinnerung: Das Umsetzungskonzept der Pfarrstrukturreform sieht 39 „Pfarren“ vor, die aus mehreren Pfarrteilgemeinden (kurz „Pfarrgemeinden“) mit ihren historischen lokalen Rechtsträgern „Pfarrkirche“ und „Pfarrpfründe“ bestehen. Damit soll sowohl die Zusammengehörigkeit innerhalb des pastoralen Raumes einer Pfarre bewusst gemacht als auch die konkrete Beheimatung und Verantwortung in einer konkreten Gemeinschaft vor Ort zum Ausdruck gebracht werden. Die Pfarrgemeinden werden daher zwar eine weitgehende Selbstständigkeit (auch finanzieller Art) für ihren Bereich bewahren können, zugleich profitieren sie vom größeren Ganzen der Pfarre und der Zusammenarbeit der Seelsorgeverantwortlichen. Zu diesem Beziehungsnetz gehören auch alle vorhandenen pastoralen Orte, speziell jene der kategorialen Pastoral, wie zum Beispiel im Krankenhaus, in Bildungs- oder Jugendzentren und in der Betriebsseelsorge. Innovative Projekte und pastorale Initiativen sollen fixer Bestandteil des gemeinsamen Pfarrlebens sein. Geleitet werden die Pfarren von jeweils einem Pfarrer in Zusammenarbeit mit zwei Vorständen für pastorale und wirtschaftliche Angelegenheiten. Wesentlich bleibt dabei weiterhin die Mithilfe und Leitungsverantwortung in unterschiedlichen Aufgabenbereichen von Priestern, Ständigen Diakonen sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort in den Pfarrgemeinden bzw. im pastoralen Handlungsraum der Pfarre. Erreichbarkeit, Seelsorge, Glaubenszeugnis und sozialer Einsatz sollen durch eine bessere Koordination und Aufgabenbeschreibung langfristig für alle Pfarrteilgemeinden sichergestellt werden.

Ziel der neuen Struktur ist es vor allem, einen unterstützenden Rahmen für eine inhaltliche, an der Botschaft Jesu orientierte Neuausrichtung der Christinnen und Christen zu schaffen, damit Kirche im Sinne des Evangeliums auch weiterhin nah bei den Menschen und wirksam in der Gesellschaft ist.


Fotos Amtseinführung Pfarre Eferding: © Michaela Frank

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