Saturday 5. December 2020
Pfarre Sandl

Gedanken zum 1. Adventsonntag

 

Liebe Pfarrgemeinde!
Mit dem ersten Adventsonntag beginnt ein neues Kirchenjahr, eine Zeit der Erwartung. In Familien mit Kindern ist dies besonders spürbar.
 

Jetzt ist die Erwartung überhaupt groß:
- die Erwartung, dass die Corona-Maßnahmen gelockert werden;
- die Erwartung, dass wir Weihnachten einigermaßen normal feiern können;
- die Erwartung, dass der ersehnte Impfstoff gegen Corona kommt;
- die Erwartung, dass die Coronakrise endlich zu Ende geht;

 

Was erwarten wir als Christen? Wir sprechen ja von einer dreifachen Ankunft Gottes.
- die Ankunft bei der Geburt Jesu Christi
- die Ankunft, wenn das Reich Gottes vollendet wird (Ende der Welt)
- die Ankunft Gottes jetzt in dieser Zeit in meinem persönlichen Leben.

 

Eine Erfahrung ist, dass Gott dort ankommt, wo ihn niemand erwartet.

In der Krippe zu Bethlehem hat damals niemand Gott erwartet.
Auch heute wird Gott dort anklopfen, wo ihn kaum jemand erwartet.
Wir brauchen offene Augen, Ohren und vor allem offene Herzen, damit wir das Kommen Gottes in unserer Welt in meinem persönlichen Leben wahrnehmen.
Die Adventzeit, besonders das Evangelium des ersten Adventsonntages spricht von dieser Wachsamkeit.
Ich wünsche Ihnen allen, dass Gott in Ihrem Leben ankommen kann.
Seine Geschenke sind wie damals: Friede, Freude, Liebe.
Diese Gaben kann man nicht kaufen sondern nur dankbar annehmen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie reichlich mit diesen Gaben beschenkt werden;
dann wird es ein Fest der Menschwerdung Gottes in Ihrem persönlichen Leben.


Pfarrer Anton Stellnberger

Pfarre Sandl
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Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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