Tuesday 26. January 2021

1. Adventsonntag

Gedanken zur Lesung

Du, HERR, bist unser Vater,
Unser Erlöser von jeher ist dein Name. ...

Warum lässt du uns, HERR, von deinen Wegen abirren
und machst unser Herz hart,
sodass wir dich nicht fürchten?
Kehre zurück um deiner Knechte willen,
um der Stämme willen, die dein Erbbesitz sind!
...
Doch nun, HERR, du bist unser Vater.
Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer,
wir alle sind das Werk deiner Hände.
           Jes 63,16b-17.64,7

 

Du, Herr, bist unser Vater. ... Wir sind der Ton und du bist der Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.

Es tut uns gut, uns in dieses Bild zu vertiefen: Gott ist ein liebender Vater, und wir sind in der Hand Gottes. Gott formt uns – wie ein Töpfer den Ton.

Wenn wir merken, was alles nicht gut läuft in unserer Zeit (Unfriede unter den Völkern, Ausbeutung der Natur, soziale Spannungen ...), so ist das ein Hinweis auf eine notwendige Umkehr. Aber wie kann diese Umkehr Wirklichkeit werden? Wie kann es geschehen, dass Menschen mit einem größeren Vertrauen in diesen Gott, der ein liebender Vater ist und uns durch seine Hände formt, wie ein Töpfer den Ton, erfüllt werden? Es braucht das Wirken dieses Gottes. Ein stärkerer Glaube, eine spürbarere Liebe und eine Hoffnung, die uns trägt, können nur durch Gottes Gnade wirksam werden.

Ich wünsche uns für den Advent eine Wachsamkeit, damit wir spüren: ER kommt. ER will uns nahe sein mit seinem Wort, mit seinen zärtlichen Händen, und ER will unser Denken leiten und unseren Glauben stärken. Dann erschüttert uns nicht die Erfahrung der Vergänglichkeit der irdischen Dinge, sondern es tröstet uns der Gedanke an den Gott, der uns wie ein liebender Vater immer begleitet und uns in seinem Sohn Jesus Christus ganz nahe kommt.

 

H. Franz

 

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