Thursday 24. October 2019
Pfarre Pregarten
St. Anna

Kindergartenordnung

Wir freuen uns über das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen und hoffen, dass Ihr Kind eine schöne, erlebnisreiche Zeit bis zum Schuleintritt in unserer Einrichtung verbringen wird. Dazu benötigen wir auch Ihre Mithilfe und bitten Sie um Einhaltung des Organisationsrahmens. Im Interesse Ihres Kindes legen wir Wert auf einen guten Kontakt und eine gute Zusammenarbeit.

 

  Mitteilungen zum Kindergartenbetrieb

Unser Kindergarten wird nach den Bestimmungen des OÖ Kinderbetreuungsgesetzes in der geltenden Fassung und nach den Richtlinien der Caritas geführt.

Öffnungszeiten des Kindergartens

  1. Die Öffnungszeiten des Kindergartens sind:

am Montag von   07:00   bis 17:00 Uhr,

am Dienstag von             07:00   bis 17:00 Uhr,

am Mittwoch von             07:00   bis 17:00 Uhr,

am Donnerstag von        07:00   bis 17:00 Uhr,

am Freitag von    07:00   bis 15:00 Uhr.

  1. Im Kindergarten wird bei Bedarf ein Frühdienst (Randzeit) von Montag bis Freitag von 06:30 Uhr bis 7:30 Uhr angeboten.

  1. Der Kindergarten wird mit  Mittagsbetrieb geführt.

  1. An Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen bleibt der Kindergarten geschlossen.

Arbeitsjahr und Ferien

  1. Das Arbeitsjahr des Kindergartens beginnt am 2. September 2019 und dauert bis zum Beginn des nächsten Arbeitsjahres (September 2020).

       

  1. Die Weihnachtsferien beginnen am 24. Dezember 2019 und enden am 6. Jänner 2020.

  1. Die Osterferien beginnen am 06. April 2020 und enden am 10. April 2020.

  1. Die Sommerferien beginnen am 03. August 2019 und enden am 04. September 2020.

Aufnahme in den Kindergarten

  1. Der Kindergarten ist nach Maßgabe der Bestimmungen des OÖ KBG für Kinder mit Hauptwohnsitz in OÖ vom vollendeten 3. Lebensjahr bis zur Einschulung allgemein zugänglich.

  1. Für Kinder bis zum 30. Lebensmonat bzw. volksschulpflichtigen Kindern in alterserweiterten Gruppen ist ein Elternbeitrag entsprechend der gültigen Tarifordnung zu entrichten. Ab dem 30. Lebensmonat ist der Vormittag beitragsfrei. Ab 13:00 wird ein sozial gestaffelter Beitrag eingehoben. Die Zahlungsmodalitäten entnehmen Sie bitte der Tarifordnung.

  1. Der Besuch des Kindergartens hat regelmäßig an mindestens drei Tagen wöchentlich zu erfolgen.

           Die Anmeldung erfolgt in digitaler Form

             

  1. Übersteigt die Zahl der Anmeldung die Zahl der verfügbaren Plätze, werden zuerst Kinder zwischen drei und sechs Jahren aufgenommen, deren Eltern berufstätig, arbeitsuchend oder in Ausbildung sind und/oder deren familiäre oder soziale Verhältnisse eine Aufnahme erfordern.

  1. Die Aufnahme eines Kindes aus einer fremden Gemeinde setzt die Bereitschaft zur Entrichtung des Gastbeitrages nach dem OÖ Kinderbetreuungsgesetz und einen freien Kindergartenplatz voraus.

Kindergartenpflicht

Kindergartenpflicht besteht für alle Kinder, mit Hauptwohnsitz in Oberösterreich, die vor dem 1. September des jeweiligen Jahres das 5. Lebensjahr vollendet haben und im Folgejahr schulpflichtig werden, bis zum Schuleintritt. Die allgemeine Kindergartenpflicht ist an fünf Tagen pro Woche mit mindestens 20 Wochenstunden regelmäßig zu erfüllen.

Die gerechtfertigte Verhinderung des regelmäßigen Besuchs ist durch die Eltern nachzuweisen (Erkrankung, außergewöhnliche Ereignisse)

  • durch eine schriftliche Entschuldigung
  • durch eine telefonische Verständigung
  • oder durch ein ärztliches Attest zu belegen

Gerechtfertigtes Fernbleiben ist analog zum Schuljahr mit den Haupt- Weihnachts- und Osterferien und mit max. 5 Wochen zusätzlichen Fernbleibens (z.B.: gemeinsamer Urlaub mit den Eltern) begrenzt. Die Eltern haben die Kindergartenleitung von jeder Verhinderung unverzüglich zu benachrichtigen. Eine schriftliche Entschuldigung ist vorzulegen.

Die Verletzung der Kindergartenpflicht wird von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe von 220,- Euro und im Falle der Uneinbringlichkeit mit bis zu 2 Wochen Ersatzhaftstrafe bestraft.

 

Abmeldung

Die Abmeldung eines Kindes vom Besuch des Kindergartens ist nur zum Ersten eines jeden Monats unter Einhaltung einer einmonatigen Abmeldefrist möglich und hat schriftlich bei der Kindergartenleiterin zu erfolgen.

Bei Abmeldung eines kindergartenpflichtigen Kindes ist bekannt zu geben, in welcher Einrichtung das Kind zukünftig seine Kindergartenpflicht erfüllen wird.


Widerruf der Aufnahme

Die Aufnahme eines Kindes darf nur widerrufen werden, wenn

  1.  die Eltern eine ihnen obliegende Verpflichtung trotz vorheriger schriftlicher Mahnung nicht erfüllen
  2.  nachweislich eine andere Form der Bildung, Erziehung, Betreuung und Pflege den Bedürfnissen des Kindes besser gerecht wird
  3.  kein regelmäßiger Besuch entsprechend der Anmeldung erfolgt.

Zusammenarbeit mit den Eltern

  1. Die pädagogischen Fachkräfte stellen im Hinblick auf die pädagogischen Aufgaben des Kindergartens einen regelmäßigen Austausch mit den Eltern sicher.

  1. Die Eltern haben das Recht, bei der Festlegung der Öffnungszeiten, der Ferienzeiten und in sonstigen organisatorischen Fragen ihre Vorstellungen einzubringen. Zu diesem Zweck führt der Rechtsträger in Zusammenarbeit mit der Gemeinde eine Bedarfserhebung durch.

  1. Die Eltern haben das Recht, bei einem Antrag von mindestens einem Viertel der Eltern einer Gruppe die Einberufung einer Elternversammlung binnen 14 Tagen zu beantragen.

  1. Die Wahl einer Elternvertreterin oder eines Elternvertreters oder die Gründung eines Elternvereins zur Wahrnehmung der Anliegen der Eltern gegenüber dem Rechtsträger ist zulässig und anzustreben.

Pflichten der Eltern

  1. Die Eltern sind verpflichtet, verbindliche Angaben zu den benötigten Betreuungszeiten zu machen. Diese sind gemeinsam mit der Leitung festzulegen und von den Eltern einzuhalten. Der Rechtsträger ist ermächtigt, für jene Kinder, deren Besuch ohne Rechtfertigung nicht regelmäßig entsprechend der Anmeldung erfolgt, einen angemessenen Kostenbeitrag (lt. Tarifordnung) einzuheben.

     Änderungen der Betreuungszeiten sind nur in dringenden Fällen möglich.

  1. Die Eltern haben mit dem Rechtsträger und den pädagogischen Fachkräften zusammen zu arbeiten.

  1. Die Eltern haben dafür zu sorgen, dass die Kinder den Kindergarten körperlich gepflegt sowie ausreichend und zweckmäßig gekleidet besuchen und dass die vereinbarten Besuchszeiten eingehalten werden.

  1. Laut OÖ Kinderbetreuungsgesetz (§14) muss sichergestellt werden, dass einmal jährlich, im September eine ärztliche Bestätigung über den Gesundheitszustand des Kindes vorgelegt wird. Dies erfolgt auf eigene Kosten. Bestätigungen über amts-, haus- oder kinderärztliche Untersuchungen und Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen werden als ausreichender Nachweis anerkannt. Die Eltern haben den Kindergarten unverzüglich über Allergien oder Unverträglichkeiten des Kindes zum Schutz des Kindes zu informieren.

  1. Die Eltern sind damit einverstanden, dass logopädische Reihenuntersuchungen bei den Kindern durchgeführt oder bei Bedarf andere/weitere Expertinnen (z.B. die Fachberatung für Integration,..) hinzugezogen werden und dass das Ergebnis der Untersuchung zwischen den Expertinnen und der gruppenführenden Kindergartenpädagogin, zum Wohle des Kindes, besprochen wird. Zum Zwecke der direkten Kontaktaufnahme der Logopädin mit den Eltern des Kindes erklären sich diese ausdrücklich mit der Weitergabe der entsprechenden Informationen (bspw. Wohnort, Telefonnummer der Familie des Kindes) durch die gruppenführende Kindergartenpädagogin an die zuständige Logopädin einverstanden.

  1. Die Kinder sollen am Vormittag spätestens bis 08:30 Uhr im Kindergarten anwesend sein und frühestens ab 11:30 Uhr vom Kindergarten abgeholt werden.           

                              

  
Kindergartenpflichtige Kinder müssen zur Erfüllung des Bildungsauftrages mindestens

 20 Wochenstunden pro Woche, täglich also vier  Stunden im Kindergarten anwesend sein.

 

Der Rechtsträger meldet jene kindergartenpflichtigen Kinder der Bezirksverwaltungsbehörde, die ohne gerechtfertigten Verhinderungsgrund die Mindestanwesenheit unterschreiten.

  1.     Die Eltern leisten einen Werkbeitrag in der Höhe von 10.-€ monatlich/ 11-mal jährlich.
    Der Betrag wird monatlich eingehoben und wird bei Bedarf angepasst.
    Für den Besuch von Veranstaltungen (Theater, Ausflüge…) kann zusätzlich ein Beitrag eingehoben werden.


  2. Für die Mittagsverpflegung wird ein Kostenbeitrag- entsprechen dem jeweiligen Gemeinderatsbeschlusses derzeit Euro 3,50 nach bestellten Essensportionen berechnet.
    Mittagessen die im Kindergarten bestellt wurden und nicht konsumiert wurden (aufgrund Fernbleibens oder Krankheit des Kindes) und auch nicht abbestellt wurden, müssen bezahlt werden.

    Für die Begleitpersonen des Kindergartentransportes wird ein monatlicher Kostenbeitrag von der Stadtgemeinde Pregarten vorgeschrieben und abgerechnet.

  1. Die Eltern haben die Kindergartenleitung von erkannten Infektionskrankheiten oder Lausbefall des Kindes oder der mit ihm im selben Haushalt lebenden Personen unverzüglich zu verständigen. Gegebenenfalls ist das Kind so lange vom Besuch des Kindergartens fernzuhalten, bis die Gefahr einer Ansteckung anderer Kinder und des Kindergartenpersonals nicht mehr besteht. Bevor das Kind den Kindergarten wieder besucht, ist eine ärztliche Bestätigung darüber vorzulegen, dass eine Ansteckungsgefahr nicht mehr gegeben ist. (z.B. bei Läusebefall)

  1. Ist ein Kind voraussichtlich länger als 3 Tage verhindert, den Kindergarten zu besuchen, so haben die Eltern die Kindergartenleitung unter Angabe des Grundes davon zu benachrichtigen.

  1. Die Eltern erklären hiermit, dass ihr Kind insgesamt mindestens fünf Wochen pro Arbeitsjahr, davon mindestens zwei Wochen durchgehend, Ferien außerhalb des Kindergartens verbringt.

  1. Die Kinder sind von den Eltern oder deren Beauftragten, sofern diese zur Übernahme der Aufsicht geeignet sind, in den Kindergarten zu bringen und von diesen wieder abzuholen. Dem Personal des Kindergartens obliegt die Pflicht zur Beaufsichtigung der Kinder während des Besuchs des Kindergartens. Die Aufsichtspflicht im Kindergarten beginnt mit der Übernahme des Kindes; sie endet mit dem Zeitpunkt, in dem die Kinder den Eltern oder deren Beauftragten übergeben werden. Ein Kindergartenkind darf nicht allein den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt werden (§ 376 des Strafgesetzes). Außerhalb des Kindergartens besteht die Aufsichtspflicht nur während der Teilnahme an Veranstaltungen im Rahmen des Kindergartenbesuches, wie z.B. Spaziergänge und Ausflüge.

  1. Eltern, deren Kinder mit dem von der Gemeinde organisierten Bustransport befördert werden, sind verpflichtet, ihr Kind zu der Halte(Sammel)stellen zu begleiten bzw. durch eine zur Übernahme der Aufsicht geeignete Person begleiten zu lassen, das Kind an die Begleitperson im Beförderungsmittel zu übergeben und von den Haltestellen zum vereinbarten Zeitpunkt wieder abzuholen bzw. von einer zur Übernahme der Aufsicht geeigneten Person abholen zu lassen.

 Weiters möchten wir Sie informieren,

  1. Den Kindern dürfen im Kindergarten ausnahmslos keine Medikamente verabreicht werden.

  1. Sind andere Personen als die Eltern des Kindes erziehungsberechtigt, so sind die Bestimmungen der Kindergartenordnung sinngemäß auf diese Personen anzuwenden.

  1. Wir ersuchen mit Ihrer Unterschrift um Zustimmung zur Veröffentlichung von Fotos aus dem Kindergartenalltag zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit.
    Die Fotos werden für folgende Bereiche verwendet: Fotocd´s oder USBsticks zur Weitergabe an andere Eltern im Kindergarten, Fotos auf der Homepage oder an Elternabende im Kindergarten, Informationsmaterialien wie Elternbriefe und in Zeitungberichten  (Pfarrbrief, Amtsblatt, lokale Zeitungen).

  1. Verwendung Aufwandsentschädigung - Wir weisen darauf hin, dass die Einladung von Fotografen, Buchausstellung,.... unsererseits eine Serviceleistung darstellt und für Sie keinerlei Verpflichtung zum Kauf von den Angeboten besteht.

Da die Organisation und Abwicklung für uns einen beträchtlichen Organisationsaufwand bedeutet, wird auch ein Aufwandsersatz angeboten.

Wir ersuchen um Verständnis dafür, dass wir diesen Aufwandsersatz nicht direkt an die Eltern weitergeben, sondern im Sinne der Kinder für Spiel- und Beschäftigungsmaterial in unserer Einrichtung verwenden.

  1. Wir bitten zum Wohle Ihres Kindes um sofortige Bekanntgabe bei Änderungen ihrer Adresse oder Telefonnummer.       

                                                                                                           

  1. Die Eltern übernehmen die Haftung für Schäden, die Ihre Kinder in der Kindertageseinrichtung bzw. bei Ausgängen, … verursachen.

  1. Nur kindergartenpflichtige Kinder sind automatisch über die AUVA unfallversichert.

Alle nicht kindergartenpflichtigen Kinder sind durch den Besuch des Kindergartens nicht automatisch unfallversichert.

Eltern sind für die Abschließung einer Unfallversicherung für Ihr Kind selbst verantwortlich. (Eine Mindestversicherung besteht durch die OÖ Familienkarte oder eventuell durch eine Mitversicherung bei den Eltern)

 

Wir danken für Ihr Vertrauen

 Die Kindergarten Leitung

Pfarre Pregarten
St. Anna
4230 Pregarten
Kirchenplatz 3
Telefon: 07236/2223
Telefax: 07236/2223-4
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