Mittwoch 12. Dezember 2018
Pfarre Oberkappel

Das letzte Abendmahl

Letztes abendmahl

Gründonnerstag (29. März 2018)

 

Was wollte Jesus mit dem Gastmahl seiner Liebe bei den Menschen erreichen? Pfarrer Maximilian stellt drei Merkfragen in seiner Predigt und gibt Antwort.

Termin:

Gründonnerstag B (29. März 2018)

18.30 Uhr: Neustift,| 20:00 Uhr: Oberkappel

 

Perikopen:

Kor 11,23-26Joh 13,1-15

 

Fassungen:

KurzfassungVoller Wortlaut

 

Kurzfassung:

 

Das erste Merkwort: ,,Weißt du noch, erinnerst du dich noch“, steht im Zentrum des Gründonnerstages. Der Korintherbrief enthält den ältesten Bericht des Abendmahlgeschehens. Hier sagt Jesus ,,Tut dies zu meinem Gedächtnis, erinnert euch an das, was ich heute getan habe.“ Das tun wir immer, wenn wir miteinander die Messe feiern. Wir Christen erinnern uns an das, was Jesus Christus für uns getan hat, was er uns hinterlassen hat. ,,Weißt du eigentlich noch, was dieser Jesus für dich tut?

 

Das zweite Merkwort dieses Tages lautet: ,,Nimm dir ein Beispiel.“ Der Gründonnerstag lädt uns ein, uns an Jesus ein Beispiel zu nehmen. Jesus selbst sagt am Ende der Fußwaschung ,,Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.“ Er tut einen Sklavendienst und sprengt die gängige Ordnung von oben und unten, von den Ersten und Letzten. Er stellt unser Denken und Handeln auf den Kopf. Die Gesetze seines Reiches sind anders als die Gesetze der Welt. Das Beispiel Jesu soll uns bereit machen für einander da zu sein. Das Dienen nach dem Beispiel Jesu macht den Menschen groß.

 

Das dritte Merkwort des Abends lautet ,,Lass es zu!“ Petrus hat sich schwer getan zu zulassen, dass ihm Jesus die Füße wäscht ,,Niemals sollst du mir die Füße waschen.“ Dieser Protest stellt uns manchmal alle dar. Aber Jesus antwortet: ,,Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir.“ Fällt es uns immer so leicht zu zulassen, dass Gott uns liebt, gerade weil uns diese Liebe herausfordert uns auf Neues einzulassen. Wollen wir nicht mitunter alles, was mit Liebe zu tun hat selbst in die Hand nehmen? Petrus muss es zulassen, dass Jesus sich vor ihm niederkniet und ihm die Füße wäscht. Und erst als er es zulässt, versteht er, was Jesus meint. Dieses Zulassen kann auch uns helfen das Leben und den unbegreiflichen Gott besser zu verstehen. ,,Lass es zu!“

 

Voller Wortlaut:

 

Die Predigt im vollen Wortlaut

 

 

Ausgewählte Predigten von Pfarrer Maximilian
Gott will den leibenden lebendigen Menschen und keine Menschenopfer

Die Erprobung Abrahams

Eine sehr schwierige Situation, vor die Abraham im Buch Genesis geschildert wird. Pfarrer Maximilian weicht dieser...

„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“

Das Bild von Weinstock spricht die Verbundenheit an, die wir mit Jesus haben dürfen. Es geht um unseren...

Osterglocke - große Glocke?

„Die Botschaft der Auferstehung müsst ihr an die große Glocke, an die Osterglocke hängen.“ Die Osterglocke, wie soll...
Erinnerungen / Bilddokumentaion
Pfarre Oberkappel
4144 Oberkappel
Falkensteinerstraße 12
Telefon: 07284/206
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
Darstellung: