Wednesday 12. May 2021

Auf dem Weg mit...

Ostermontag 2021

Am Muttertag: Dass wir einander lieben, ist Jesu Frohe Botschaft an diesem Sonntag. In der Liebe bleiben - das ist nicht einfach, das ereignet sich ständig in unseren Begegnungen und Beziehungen. Aus unserem Glauben können wir auf Gottes Liebe bauen und uns selbst liebevoll zeigen - nicht nur besonderen Menschen zu bestimmten Anlässen, aber da mit ausdrucksvollen Gesten und Zeichen, was uns diese Liebe bedeutet! Liebe Mutter, liebes Kind!  

Mitten in der Osterzeit: "In den ICH-BIN-Worten Jesu spricht Gottes ICH-BIN zu uns.", sagt der Jesuit und Theologe Peter Köster. Im Johannes-Evangelium begegnen uns sieben dieser ICH-BIN-Worte. Am vierten Sonntag der Osterzeit hören wir jenes vom guten Hirten und am fünften das vom wahren Weinstock. Jesus offenbart sich uns in diesen Bildern vom Leben. Was bedeuten sie uns Christinnen und Christen heute?

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Osterzeit: Ostern ist das Lied des Lebens. Jesus ist auferstanden! Der Auferstandene ist lebendig und tritt in die Mitte der Seinen, fordert sie auf, ihn anzufassen und isst. Was erleben da die Jüngerinnen und Jünger im heutigen Sonntags-Evangelium unglaubliches?

Unfassbar? Nein! Sie erleben den lebendigen Christus und lassen sich überzeugen, dass dies kein Trugschluss sondern ihr Glaube ist. Diesen Glauben an den auferstanden Herrn, den lebendigen Gott, den teilen wir Christinnen und Christen auch heute mit ihnen und bezeugen ihn mit unserem Christsein!  

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Weißer Sonntag: Gottes Barmherzigkeit offenbart sich in Jesus Christus, der zu den Seinen kommt. Verängstigt haben sie sich eingeschlossen. Jesus spricht ihnen den Frieden zu, haucht ihnen den Heiligen Geist zu und ermutigt sie, hinauszugehen in die Welt. Gottes Barmherzigkeit wirkt auch in uns und zeigt sich, indem wir solidarisch leben mit den Armen, den Kranken, den Ausgegrenzten, ...

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Ostern: Die Frauen entdecken das leere Grab im Morgengrauen. Maria Magdalena teilt diese Entdeckung den Jüngern mit. Was uns das bedeutet? Das leere Grab ist das Zeichen dafür, dass Jesus, der Christus ist, der nicht im Tod bleibt, sondern auf(er)steht vom Tod zum Leben. Maria Magdalena, die Apostel, die Emmausjünger, ... sie alle begegnen den Auferstandenen und erfahren seine Gegenwart.

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Die heiligen drei Tage:  Jesus wäscht den Seinen die Füße und dieses Paschamahl wird zum letzten Abendmahl, dann die durchwachte Nacht am Ölberg, seine Gefangennahme in der Dunkelheit, Verhöre, Misshandlungen, das Todesurteil im Morgengrauen, Folter und Kreuzweg, gekreuzigt hängt er zerschunden in der Mittagshitze zwischen Himmel und Erde - Finsternis und Tod. In aller Eile noch schnell ins Grab gelegt - Sabbatruhe - Grabesruhe. Sein Andenken: Das Grab ist leer!

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Palmsonntag, Jesu triumphaler Einzug in Jerusalem. Die Palmbesen oder Palmbuschen erinnern uns an dieses Ereignis und mahnen zugleich wie nahe Triumph und Katastrophe beieinander liegen können. Sie verheißen uns aber auch, dass wir nicht in der Katastrophe landen, nicht im Tod enden, sondern mit Christus auferstehen in Gottes Gegenwart, dass wir aufstehen können ins Leben!

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Am 5. Fastensonntag geht es um Leben und Tod. Lazarus liegt im Sterben, doch Jesus scheint keine Eile zu haben, zu seinem Freund zu kommen. Als er endlich eintrifft, ist dieser schon gestorben und begraben. Doch Jesus lässt Lazarus nicht im Tod. Das ist auch unsere große Hoffnung aus unserem Osterglauben! 

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Laetare! Erfreut euch! Liebstattsonntag. Aber am 4. Fastensonntag hören wir eine verstörende Geschichte: Jesus heilt einen Mann, der blind geboren war. Doch niemand will sich so recht über diese freudvolle Wende seines Schicksals mit ihm freuen. (Joh 9,1-41) 

Fair wandeln! Selbstgerechtigkeit und Bequemlichkeit der Menschen gilt es damals wie heute zu überwinden, um die Welt zu verwandeln. Dessen bewusst stellt die KMB zum Thema EINE WELT die Initiative Wir! Fair wandeln vor:  Wir fair wandeln, indem wir ökologisch, solidarisch und gerecht handeln!

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Dritter Fastensonntag: Jesu Begnung mit der Frau am Jakobsbrunnen. In der Mittagsglut rastet Jesus am Jakobsbrunnen und erschließt der einen Frau, die zur Unzeit Wasser holt,  eine neue Lebensquelle. Im Dialog fassen sie die längst versiegt geglaubte Glaubensquelle frei und ein Neuanfang wird möglich. Welch ein Geschenk Gottes! 

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Ein Gipfelereignis am zweiten Fastensonntag: Jesu Verklärung Jesu am Berg Tabor, ein Glücksmoment, seinen drei Begleitern unsagbar kostbar, ja heilig. Erfahrungen des Heiligen klären unsere Vorurteile, entgrenzen unsere Nächstenliebe und  stärken unsere Solidarität mit den Armen. Ein Zeichen dafür ist der Familienfasttag. So verhilft die kfb armen Menschen in unserer Welt zu einem guten und würdevollen Leben!

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Am ersten Fastensonntag hören wir von Jesu Wüstenzeit - er lebte mit den wilden tieren und die Engel dienten ihm - und seinem Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt: "Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um! Glaubt an diese Frohe Botschaft!" (Vgl. Mk 1,15f.) ruft Jesus auch uns zu! Trauen wir seinem Ruf! Brechen wir auf aus unseren Wüsten der Coronakrise, der Klimakatastrophe, der Konsum- und Bespaßungspandemie! 

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Am Aschermittwoch steht das Symbol des Aschenkreuzes auf unserer Stirn: "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zu Staub wirst." - Gerade die Zeit der Pandemie lehrt uns, wie brüchig und bedroht unser Leben ist, wie dünnhäutig wir werden, wenn es um unsere Gesundheit geht. Woran da festhalten? Worin fest und sicher sein?

Gerechtigkeit tun! - so teilt Jesus uns mit (vgl. Mt 6,1-6.16-18), Gerechtigkeit tun in dreierlei Hinsicht:

Gerechtigkeit tun beim Almosen geben - in Solidarität mit den Armen und Bedürftigen leben, damit auch sie das zum Leben erhalten, was ihre Not wendet. 

Gerechtigkeit tun beim Beten -  mit Gott in Beziehung treten und bleiben, damit aus Spiritualität unser Leben gelingt und aus Heiligem Geist die Welt  sich erneuert.  

Gerechtigkeit tun beim Fasten - auf Qualität in der eigenen Lebensführung und die Qualität aller anderen Lebewesen und unseres Lebensraums achten!

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Adventweg 2020 - Danke dem Familienliturgiekreis für diesen wertvollen und gelungenen Beitrag, das Kirchenjahr in unserer Pfarrkirche sichtbar und erfahrbar zu machen!!!

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Am 4. Adventsonntag könnt ihr euch ein Stück Ton mitnehmen und das Jesuskind daraus formen. Jesus formen udn zugleich uns von Jesus formen lassen, vom Kind in der Krippe jetzt zu Weihnachten, von seiner Frohen Botschaft durch das ganze Jahr!

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Am 3. Adventsonntag hat sich die Heilige Maria auf unserem Adventweg am Seitenaltar eingefunden. Kinder holt euch wieder ein Stück Ton und formt daraus die Heilige Maria als Tonfigur für euren Adventweg zuhause. Dann seid ihr schon zu dritt unterwegs zum Weihnachtsfest: Maria und Josef gemeinsam mit dir! Wer wird sich noch einfinden, bis wir am heiligen Abend Betlehem und die Krippe erreichen?

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Der Heilige Josef begleitet uns die zweite Woche auf dem Adventweg am Seitenaltar. Nachdem uns der Kinderliturgiekreis selbst aufbrechen hat lassen, sind wir nun nicht mehr allein unterwegs. Welche adventliche Gestalt wird wohl kommenden Sonntag zu uns stoßen?

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Die Elemente des Kinderliturgiekreises werden wir dieses Jahr weiterhin vermissen. Aber der Adventweg am Seitenaltar lädt uns alle ein, aktiv durch den Advent zu gehen - auf Weihnachten hin: Die Kinder können Woche für Woche eine Tonfigur dazuformen und wir alle - jung und alt - können diesen adventlichen Figurne begegnen!

 

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Vermissendes Warten = Advent ?!

„Advent ist immer dann, wenn sich ein vermissendes Warten auf ein Ereignis einstellt.“, hat der Innsbrucker Pastoraltheologe Christian Bauer Ende November in einem Online-Meeting gesagt.

So gesehen befinden wir uns dieses Jahr schon lange im Advent, nämlich im langen Advent der zweiten Welle der Corona-Pandemie. Und jetzt, da wir uns auf Weihnachten vorbereiten, wird uns umso deutlicher und schmerzlicher bewusst, was wir alles vermissen.

Worauf warten Sie jetzt im mühsamen Corona-Advent 2020:

Auf das Ende dieser Pandemie? Oder zumindest auf das Ende der zweiten Welle? Auf niedrigere Zahlen, auf die Impfung, auf halbwegs „normale“ Feiertage, auf …?

 

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Adventkranz zuhause selber segnen oder zum Segnen in die Pfarrkirche bringen?!

Wegen des Lockdowns gibt es heuer keine öffentliche Adventkranzsegnung.

Sie sind eingeladen den Adventkranz bei der ersten Adventfeier selber zu segnen. Dazu gibt es einen Feiervorschlag für Familien auf der Jungscharwebsite. Auch im Dekanat Perg wurd eine Adventkranzsegnung für die Hauskirche erarbeitet. Weiters finden Sie einen Feiertext zur freien Entnahme am Schriftenstand in der Pfarrkirche.

Adventkränze können aber auch mit Namen beschriftet am Samstag 28.11. in die Pfarrkirche gebracht werden. Dort werden sie gesegnet und am Sonntag 29.11. Vormittag können sie wieder abgeholt werden.
So oder so wünschen wir Ihnen einen gesegneten Adventbeginn!!!

Berichte von der Dekanatsvisitation 2019

Gebetstreffen der Gebetskreise

8. Mai 2019 mit Bischof Manfred

Segensreiche Begegnung
Mit rund 70 BesucherInnen aus verschiedenen Pfarren des Dekanats Perg und einer sehr jungen, musikalischen Lobpreisgruppe aus Rechberg, fand ein Gebets- und Lobpreistreffen mit Bischof Manfred in Schwertberg statt.

Frauenmesse in Schwertberg

mit Bischofsvikar Willi Vieböck

Ca. 35 Schwertbergerinnen und Schwertberger feierten am 9. Mai 2019 die Donnerstags Frauenmesse mit Bischofsvikar Willhelm Viebock.

Taizé Gebet

im Rahmen der Dekanatsvisitation

Am Dienstag den 7.5. fand im Rahmen der Visitationswoche ein zusätzliches Taizé Gebet statt. Zu Gast war Generalvikar Dr. Severin Lederhilger.

 

Pfarre Mitterkirchen
4343 Mitterkirchen
Mitterkirchen 8
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Telefax: 07269/8203-4
Katholische Kirche in Oberösterreich
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