Friday 18. June 2021

Geschichte der Pfarre

Hörsching liegt in einem alten Siedlungsgebiet. Die Siedlungs- und Gräberfunde, die in der unmittelbaren Umgebung des Dorfes gemacht wurden, beweisen eine ununterbrochene Besiedlung von der jüngeren Steinzeit über Bronzezeit, Hallstattzeit und römische Kaiserzeit bis zur Landnahme der bajuwarischen Herren um 600 n. Chr.

 

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 793. Das zweite urkundliche erwähnte Datum ist 1196. In diesem Jahr wurde das Zehentrecht über die Pfarre an das Kloster Erla in Niederösterreich vergeben. Zu dieser Zeit war Hörsching schon eine sehr große Pfarre, zu der Traun, Marchtrenk, Holzhausen, Oftering und Pasching gehörten. Das Patronat über die Pfarre hatten seit dem frühen 14. Jhdt. Die Grafen von Traun-Abensberg. Sie unterstützten die Pfarre mit vielen Stiftungen und Spenden.

 

Im 16. Und 17. Jhdt. brachten Reformation und Gegenreformation mit den Bauernkriegen viel Not und Elend. Dreimal wütete die Pest in Hörsching. Einigemale wurde der Ort von verheerenden Brandkatastrophen heimgesucht, die auch die Kirche nicht verschonten.

  

Im Laufe der letzten Jahrhunderte wurden die Tochterpfarren selbständig, 1784 Traun und Marchtrenk, um 1785 Oftering und 1908 Pasching. Die letzte Pfarre, die sich von Hörsching trennte, war 1975 die Pfarre Ödt.

  

Im 20. Jahrhundert erlebte die Pfarre die größte Veränderung in ihrer Geschichte: den Bau des Flughafens und der Kaserne 1938, das Entstehen vieler Siedlungen im ganzen Pfarrgebiet, die Ansiedelung von Industrie. Aus der alten bäuerlichen Pfarre wurde eine Stadtrandpfarre.

 

 

Pfarre Hörsching
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Katholische Kirche in Oberösterreich
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