Tuesday 19. January 2021

Jahresrückblick 2020

Auch wenn die Dankandacht zu Silvester in diesem Jahr coronabedingt ausfällt, gibt es dennoch einen Jahresrückblick auf das vergangene Jahr 2020.

Mit diesem Rückblick verbinde ich die Hoffnung auf ein gutes Neues Jahr 2021!

 
 

Das war 2020:

Jänner

Bereits am Silvesterabend 2019 fand die Premiere des Stückes „Komödie im Dunkeln“ mit anschließendem Klapphorn im Pfarrsaal statt. Im Jänner spielte die Theaterrunde vor ausverkauftem Saal das Stück und brachte so viele Menschen aus Gutau und Umgebung zum Lachen.

Vom 2. bis 4. Jänner waren unsere Sternsinger unterwegs. Sie ersangen ein Gesamtergebnis von 12,503 Euro für Entwicklungshilfeprojekte der Kath. Jungschar.

Bei einem Festakt im Stift Schlierbach wurde Elisabeth Hackl von der Mediathek geehrt. In den vergangenen beiden Jahren hat sie erfolgreich die Ausbildung zur Bibliothekarin abgeschlossen. Wir gratulieren recht herzlich!

 

Februar

Am 2. Februar (Mariä Lichtmess) waren die Täuflinge des Vorjahres zur Kindersegnung eingeladen. Nach dem Gottesdienst in der Kirche organisierte die Mütterrunde das Frühstück im Pfarrsaal. In diesem Jahr wurden in Gutau insgesamt 19 Kinder getauft.

Beim Pfarrball am 7. Februar, der vom FA Feste und Feiern organisiert wurde, sorgte Günther Rehberger für die musikalische Unterhaltung. Bei der Tombola gab es als Hauptpreis die Pfarrreise ins Riesengebirge (gesponsert vom Reisebüro Kirchschläger) zu gewinnen.

Am 9. Februar haben sich die Erstkommunionkinder dieses Jahres der Pfarrbevölkerung vorgestellt. Insgesamt 23 Kinder wurden von ihren Tischeltern unter der Leitung unseres Religionslehrers Werner Krennbauer auf den Weg zur Erstkommunion begleitet.

Die Firmlinge machten sich am 14. Februar auf den Weg zum Firmlingswochenende ins Karlingerhaus in Königswiesen. Gemeinsam mit dem Vorbereitungsteam unter der Leitung von Isabella Gringer wurden die Jugendlichen auf das Sakrament der Firmung vorbereitet.

Mit dem Aschermittwoch am 26. Februar begannen wir die Vorbereitung auf Ostern, hatten allerdings noch keine Ahnung, dass Ostern in diesem Jahr so ganz anders ablaufen würde.

 

März

Am 8. März, dem 2. Fastensonntag, gestaltete die Kath. Frauenbewegung die Gottesdienste zum Familienfasttag.

Die darauffolgende Woche war geprägt durch Entscheidungen der Bundesegierung, die schließlich zum ersten Lockdown ab dem 15. März führten. In dieser Zeit (bis 15. Mai) fielen alle gemeinsamen Gottesdienste in der Kirche aus. Sitzungen mussten abgesagt werden und das öffentliche Leben in unserem Land kam zu einem Stillstand. In dieser Zeit haben wir versucht, in der Kirche Impulse zu setzen, damit trotzdem Pfarrleben möglich blieb, wenn auch gänzlich anders. In den Medien werden jetzt vermehrt Gottesdienste übertragen, die von vielen GutauerInnen mitverfolgt werden.

In dieser schwierigen Zeit fungierte die Leitung des Pfarrgemeinderates als Krisenteam, in dem wir die einzelnen Schritte besprochen und abgestimmt haben.

 

April

Für die Karwoche und Ostern liegen Feierbehelfe in der Kirche auf mit der Bitte, dieses wichtige Fest im Familienkreis zu feiern. In der Kirche gibt es gesegnete Palmzweige und das Osterlicht zum Mitnehmen. Außerdem wird die Kirche auch dem jeweiligen Tag entsprechend geschmückt.

 

Mai

Ab dem 15. Mai wird das kirchliche Leben in Gutau wieder langsam hochgefahren. Mit strengen Sicherheitsmaßnahmen sind Gottesdienste in der Kirche und Maiandachten auch in den Ortschaften möglich.

Am 25. Mai (Pfingstmontag) lädt die kath. Männerbewegung zur Wallfahrt nach St. Thomas am Blasenstein ein. Insgesamt machten sich 23 Personen auf den Weg.

 

Juni

Das Fest Fronleichnam feiern wir auch in diesem Jahr mit den verschiedenen Vereinen am Marktplatz. Auch wenn die Prozession leider ausfallen musste, so war es doch ein schönes Zusammenkommen als Gottesdienstgemeinschaft.

Am 24. Juni traf sich der Pfarrgemeinderat zu seiner ersten Sitzung nach der Corona Pause.

Die KMB lädt am 26. Juni zu einer Bergmesse bei der VS Fürling ein. Im Anschluss an die Bergmesse findet das Sonnwendfeuer in Fürling statt.

 

Juli

Das Fest der Ehejubilare findet am 12. Juli in vereinfachter Form in der Kirche statt. In diesem Jahr haben sich 2 Paare in Gutau das Ja-Wort gegeben. Aufgrund der Einschränkungen wurden viele Hochzeiten verschoben.

Die Pfarrreise mussten wir ebenfalls um ein Jahr verschieben und freuen uns auf eine Fahrt ins Riesengebirge mit der Fa. Kirchschläger im kommenden Sommer.

 

August

Vom 12. bis 14. August findet die traditionelle Fußwallfahrt nach Maria Taferl unter der Leitung von Marianne Penz statt. Der Sozialausschuss organisiert einen Bus, der direkt zum Gottesdienst fährt und den Wallfahrern eine Fahrmöglich,wir nach Hause anbietet.

Die Goldhauben- und Kopftuchgruppe Gutau organisiert für den 15. August eine Mundartmesse mit Kräutersegnung.

 

September

Mit September startete auch das neue Kindergartenjahr. Insgesamt besuchen 106 Kinder aus 86 Familien unseren Kindergarten. In diesem Jahr konnten wir eine zweite Krabbelgruppe eröffnen, die sich in den bisherigen Räumen des Wirbelwinds befindet.

Am 1. September feierten unseren Pfarrpatron, den Heiligen Ägidius. Wir haben den Tag mit einem Gottesdienst um 8 Uhr begonnen. Nach einer gestalteten Gebetsstunde um 9 Uhr gab es Möglichkeit zur stillen Anbetung. Den Abschluss bildete um 19 Uhr eine Segensandacht mit Kommunionspendung.

Am 6. September feierten wir die verschobene Pfarrfirmung mit Generalvikar DDr. Severin Lederhilger. Aufgrund der Abstandsregeln konnten leider nur die Eltern und PatInnen gemeinsam mit den 36 Firmlingen in der Kirche feiern.

Seit dem 21. September gilt während des Gottesdienstes die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die sog. Maske begleitet unseren Alltag wieder verstärkt.

 

Oktober

Am 4. Oktober konnten wir das Erntedankfest als besonderes Fest am Parkplatz hinter dem Pfarrheim begehen. Der Kirchenchor hat gemeinsam mit der Blasmusik die musikalische Gestaltung übernommen. Die Erntekrone wurde von den Bauern aus Erdmannsdorf und Schallhof beigesteuert. Die Liti Gruppe unter der Leitung von Marianne Penz trug zum festlichen Charakter der Feier bei. Der Finanzauschuss bedankt sich für die großzügige Spende (4000+) für die Pfarre.

Am 11. Oktober feierten wir nach dem notwendigen Verschiebungen im Frühjahr das Erstkommunionfest in zwei Gruppen. 

Die Gottesdienste am 18. Oktober wurden vom FA Welt/Umwelt für die Entwicklungszusammenarbeit mit AWOC aus Lira in Uganda gestaltet. Herzlichen Dank allen, die das ganze Jahr für diese Zusammenarbeit spenden und so Kindern in Uganda helfen, eine Schulausbildung zu bekommen.

Die Geburtstagsessen für die 80-iger und 90-iger Geburtstage fielen in diesem Jahr der Pandemie zum Opfer. Trotzdem übergaben wir gemeinsam mit der Gemeinde die Geschenke bei einem Besuch im Oktober.

Am Nationalfeiertag lädt die KMB ein nach Fürling zur Wanderung „Gutau kennenlernen“.

 

November

Allerheiligen musste in diesem Jahr ohne den allgemeinen Friedhofsgang am Nachmittag auskommen. Wir waren eingeladen im Familienkreis unser Grab zu segnen. Texte dazu gab es in der Kirche. Obwohl es keine öffentliche Gräbersegnung gab, nutzten viele Menschen Allerheiligen/Allerseelen um ihrer Verstorbenen zu gedenken. 

Trotz des sanften Lockdown organisierte der FA Soziales die Elisabethsammlung am 15. November. Ab 16. November wurden die Gottesdienste leider wieder bis 7. Dezember ausgesetzt.

Auch wenn es keine Gottesdienste gab, so bot doch die Kopftuch- und Goldhaubengruppe Adventkränze vor dem Pfarrheim zum Verkauf an. Für die Segnung der Adventkränze gab es Texte in der Kirche, damit sie jeder Haushalt selbst segnen konnte.

 

Dezember

Mit dem 8. Dezember begannen wieder die Gottesdienste. Die Gottesdienste am 13. Dezember (Dritter Adventsonntag) wurden von der KMB zur Aktion Sei so frei gestaltet. Aufgrund der Beschränkungen stellten die Gottesdienste zu Weihnachten eine gewisse Herausforderung dar. Trotzdem konnten wir die geplanten Gottesdienste bis 27. Dezember abhalten. Bei der verkürzten Kindermette, die von der Liti Gruppe unter der Leitung von Marianne Penz gestaltet wurde, gab es ein Anmeldesystem, um zu vermeiden, dass wir Menschen nach Hause schicken müssten.

Seit dieser Woche sind die Gottesdienste wieder bis zum Ende des Lockdowns ausgesetzt.

Andreas Golatz, Pfarrer

 
 
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