Tuesday 2. June 2020

Was haben Sie in diesen Tagen Schönes erlebt?

 

Wir möchten hier positive Begebenheiten sammeln in einer Zeit, in der wir in ungewohntem Ausmaß mit Umstellung, Unsicherheit und auch Sorgen konfrontiert sind.

Teilen Sie hier schöne Momente trotz oder sogar wegen der derzeitigen Corona-Situation: ein Telefonat, ein gutes Essen zu Hause, ein wiederentdecktes Spiel, ... - ganz gleich ob alltäglich oder ganz besonders.

So wollen wir kleine Freuden in den Vordergrund rücken und einander vielleicht auch die eine oder andere Anregung für die kommenden Tage und Wochen liefern.

 

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Spaziergang am Palmsonntag
Es hat sich in dieser eigenartigen Zeit die kleine, schöne Tradition eines Sonntagspazierganges mit meinem Mann eingeschlichen, der über den Friedhof und dann auch in die Pfarrkirche führt. Hier ein kurzes Verweilen, ein stilles Gebet und ein Aufnehmen der Stimmung einer Kirche, die um diese Zeit eigentlich voller Menschen sein müsste. Am Palmsonntag mit dem Bewusstsein, dass zu der Zeit normalerweise fast kein Durchkommen am Pfarrplatz ist, weil so viele da sind um die Palmbuschenweihe mitzufeiern. Beim Gang Richtung Kirche fällt mir ein Kind im vorbeifahrenden Auto auf, dass einen Palmbuschen in der Hand und die christliche Tradition somit aufrecht hält. Doch am allerschönsten war die Begegnung vor der Kirche. Ein lieber Bekannter, von der Arbeit am Pfarrflohmarkt, hat gemeinsam mit seiner Mutter Palmbuschen gebunden und die gegen eine Spende zur Entnahme aufgelegt. Ein stiller Beitrag an alle, der mich sehr berührt hat - dankend habe ich mir meinen Palmbuschen mitgenommen.

Palmbuschen binden
Ich habe heute meinen ersten Palmbuschen gebunden. Motiviert durch die Anregung auf der Homepage der Pfarre machte ich mich an die Arbeit. Zum Glück hat mir eine Freundin vor Wochen einen Strauß Palmkätzchen geschenkt, die trocken in einer Vase standen. Die übrigen grünen Zweige fand ich im Garten. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Jetzt habe ich viel Freude mit meinem ersten selbst gebundenen Palmbuschen. Man ist nie zu alt etwas Neues zu lernen.
Regina Eigner

Danke für die Hilfe
Auf dem Heimweg leuchtet im Auto auf dem Amaturenbrett ein Zeichen auf. Dann noch eines und das Fahrzeug lässt sich auf einmal schwer lenken. Das Gas wird nicht mehr angenommen. Ich steuere das Auto an den Straßenrand und stelle das Warnddreieck auf. Ich suche in der Handtache das Handy. Ohh - das liegt zu Hause. Kurzer Hand entscheide ich mich zum Ort, durch den ich gerade gefahren bin, zurück zu gehen. Hier kenne ich keinen. Niemand ist zu sehen. Ich bin nervös und angespannt: Wird mir jemand helfen in der Zeit von Corona? Welche Telefonnummer weiß ich eigentlich noch auswendig?
Beim ersten Bauernhof läute ich. Schon nach kurzer Zeit wird geöffnet. Ich erkläre meine Situation. Ganz selbstverständlich wird mir ein Handy zur Verfügung gestellt, damit ich an meiner misslichen Lage etwas ändern kann. Als ich frage, wie ich mich erkenntlich zeigen darf, erhalte ich einfach ein Lächeln und die Worte: "Nichts. Das passt so."
VIELEN DANK! So ist alles gut ausgegangen.

Die Natur als Heilerin
Ich habe vorher verschiedene Aktivitäten gepflegt, nun ist alles weggefallen, bis auf die tel. Kontakte. Ich bemühe mich für einen geregelten und sinnvollen Alltag.  Am Nachmittag breche ich meistens auf in die Natur, wo sich der Frühling schon überall bemerkbar macht und alles wieder zu neuem Leben erwacht.  Ich habe viele gewohnte Wege, aber plötzlich sehe ich wieder eine Weggabelung, dann bin ich neugierig, wo mich dieser Weg hinführt? Fast jeden Tag komme ich so wieder auf ein Stück neuen Weges mit schönen Platzerl, wo ich mich in die Sonne sitzen kann und die Vogerl zwitschern höre. Oder ich entdecke ein sprudelndes Bacherl, das mich auch wieder rasten lässt. Da fällt mir meistens  Psalm 23 ein. Es ist für mich Heimat, wenn ich die nähere Umgebung  kenne. Gestärkt, zufrieden  und dankbar komme ich nach Hause. Die Natur ist für vieles heilend und ich freu mich jetzt mehr Zeit dafür zu haben.                                                                                            

Modellbau (Petersdom, Notre Dame, ...)
Unterm Einfluss eines Föhns
dichte ich mal etwas Schöns.
Es ist kürzer und auch stiller
Und ganz anders als bei Schiller.
Wollt ihr nach Paris oder auch Pisa
geht derzeit gar nichts ohne Visa.
Daher baue ich, nicht auf die schnelle,
mit Geduld die etwas kleineren Modelle.
Wenn du mehr von diesen sehen willst,
Ich zeig´s dir gern nach der Coronafrist.
Derzeit bau ich, es besteht kein Zweifel,
den Turm des berühmten Gustav(e) Eiffel.

Viel Vergnügen ohne Virus wünscht
Rudolf Winkler


Trotz räumlicher Distanz große Nähe
Von Schweigeexerzitien kenne ich die Erfahrung, dass selbst wenn kein Wort miteinander gesprochen wird eine erstaunliche Nähe zu verspüren ist.
Bewusst entzünde ich an diesen herausfordernden Tagen während die Glocken unserer Pfarrkirche läuten eine Kerze, denke dabei an die vielen Menschen unserer Pfarre und spüre wie sehr wir als Feier- und Gebetsgemeinschaft verbunden sind.
Verbunden im Gebet und in der Aufmerksamkeit füreinander und für uns selbst ist auch Gott uns nahe und sein Segen mit uns.
Ihr Pfr. Klaus Dopler

Schöne Natur
Ich freue mich sehr, dass die Natur nach dem Winter zum Leben erwacht. Es ist schön, die vielen Blumen und die ersten Blüten der Bäume zu sehen und die Tiere, die jetzt wieder da sind.

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Evangelium von heute
Mk - Mk 12,13-17 In jener Zeit wurden einige Pharisäer und einige Anhänger des Herodes zu Jesus geschickt, um ihn mit einer Frage in eine Falle zu locken. Sie kamen zu ihm und sagten: Meister, wir wissen, dass du...
Pfarre Gallneukirchen
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