Montag 25. März 2019

Pfarrbrief 1/2019

Pfarrbrief 4/2018

Pfarrbrief 3/2108

Pfarrbrief - Ausgabe 2 2018

 

Wenn Verbindungswege von einem Ort zu einem anderen gebaut werden, ist es unumgänglich, dass über gewisse Teilstrecken, z. B. Querung eines Taleinschnittes oder Baches, Brücken errichtet werden müssen. Einerseits muss die beste Stelle für die Querung gefunden werden und andererseits muss sie so ausgelegt sein, dass sie der Belastung durch den Verkehr standhält. Eine Geschichte
erzählt von einem Mann, der eine Brücke errichtet hatte. Nachdem sie fertiggestellt war, hat er alle zur Verfügung stehenden Fahrzeuge auf die Brücke gestellt. Die Leute
haben ihn gefragt, ob er denn das errichtete Werk zum Einsturz bringen möchte. „Nein!“ sagte er, „ich will nur testen, ob die Brücke tatsächlich trägt.“
Brücken sind auch ein Beispiel, welche wir in unserem Leben und unserem Glauben anwenden können. So können wir uns fragen, welche Brücken wir in unserem gemeinschaftlichen
Leben errichten könnten, die uns tragen.
Jesus Christus können wir als einen großen Brückenbauer bezeichnen. Er hat in seinem Leben zu allen Menschen Brücken geschlagen. Besonders aber hat er sich derer angenommen,
die zu schwach waren, eine Brücke zu den Menschen zu errichten. Das heißt auch, wir sollen symbolische Brücken in unserem Leben errichten, die Menschen
zusammenführen. Brücken, die uns helfen, alles Trennende zu überwinden, welcher Art es auch immer sein mag. Gräben und Abgründe, die sich oft zwischen den Menschen auftun, die es durch guten Willen zu überbrücken gilt. Jesus hat für uns auch die Brücke zu Gott geschlagen. Durch seine
Menschwerdung entstand eine Brücke zwischen Erde und Himmel.
Diese tragende Brücke betreten wir im Glauben, wenn wir mit den Worten Jesus „Das Vater unser“ beten. Oder in der Gemeinschaft mit ihm die hl. Messe feiern, wo er sich uns
als Brot des Lebens darstellt. Oder auch das Beten für die Verstorbenen, wo wir in Bekenntnis der Auferstehung sagen „Wo der Tod uns Menschen trennt, baut die Liebe eine
Brücke“ – die Brücke des Gebetes.
Auf vielen Brücken, wenn wir durch unser Land fahren, sind Heilige dargestellt. Sie zeigen uns, dass die Brücke ein Symbol für den Weg zu Gott ist. Dies soll unser Ziel in unserem Leben sein – Brücken bauen – und die Heiligenfiguren sollen unsere Wegweiser und Begleiter auf diesem
Weg dorthin sein.
Schlagen wir also täglich Brücken, die tragfähig sind, bei der Begegnung mit Menschen oder der Begegnung mit Gott.

P. Gotthard

 

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Pfarrbrief - Ausgabe 1. 2018

In der Ruhe liegt die Kraft.

Wie oft haben wir diesen Satz schon ausgesprochen:
„Ich habe keine Zeit“ oder „Ich bin ausgelaugt“.
Ein Mönchsvater erzählte seinen Mitbrüdern folgende Geschichte:
Es war einmal ein Holzarbeiter, der Zeit und Kraft verschwendete,
weil er mit seiner stumpfen Axt arbeitete.
Als er darauf angesprochen wurde, erwiderte er, er habe keine Zeit die Axt zu schärfen. Man könnte sagen „Die Katze beißt sich in den Schwanz.“
Denn wie oft lassen wir uns hetzen und unter Druck setzen, durch Termine und Pflichten, durch Anforderungen, die wir meinen erfüllen zu müssen, durch Ansprüche, die wir an uns selber stellen!
So geraten wir in Zeitnot. Wir nehmen uns nicht die Zeit zu überlegen und das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden und so versäumen wir zu fragen: „Worauf es wirklich ankommt, jetzt in unserem Leben?“
Ist es nicht so, dass wir uns einfach mitreißen lassen? Weil wir nichts weglassen können! Wir werden atemlos und unzufrieden. Wir haben dann kein Ohr mehr für unsere Mitmenschen, geschweige denn für Gott – und wir sind am Ende ganz erschöpft.
In der Ruhe liegt die Kraft.
In Holland gibt es einen Satz, dernachdenklich macht:

„Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.“
Ich denke dieser Satz will uns sagen: Wenn ich nur unter Strom
stehe, wenn ich nur hektisch und hastig handle, dann ist mein Herz nicht dabei und bleibt an der Oberfläche.
Christus sagte einmal: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich werde euch Ruhe verschaffen.“
Wir brauchen Unterbrechungen unseres Alltags und auch unserer Arbeit, sonst geht es uns wie dem Holzfäller mit der Axt. Wir brauchen Atempausen, die wir immer wieder
einlegen sollen. Vielleicht könnte die Fastenzeit uns in diese Richtung einen Weg weisen, indem wir uns bewusst Momente der Ruhe und Besinnung gönnen.
P. Gotthard

 

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Pfarrbrief - Ausgabe 4. 2017

Der Klang der Glocke

Das Thema des heurigen Adventmarktes ist die Glocke. Wer schon in der Welt herumgekommen ist, der hat die Erfahrung gemacht, dass die Glocke nur im europäischen Kulturraum beheimatet ist.

Denn sobald man diesen Raum verlässt, tönen andere Zeichen wie Buschtrommel, tempelgongs oder Gebetsrufe - bei uns erklingen die Glocken.

Sicherlich hat die Glocke auch bei uns Einbußen erlitten. Im Gegensatz zu früheren Zeiten geben Glocken den heutigen Menschen keineswegs mehr das Richtmaß der Freizeit, des Gebetes und der Arbeit. Unsere Uren stellen wir auch nicht mehr nach dem Glockenschlag, sondern sie werden oft automatisch über Funk umgestellt.

Zu einer Brandstelle rufen heute nicht mehr die Sturmglocken und viele Menschen bedeutet das Glockengeläute, das zum Gebet einlädt oder zum Gottesdienst, nichts mehr.

Ich möchte dazu ein Erlebnis schildern, welches ich gelesen habe:

Jemand hat eine Reise in das damals religionfeindliche Russland unternommen. In St.Petersburg waren viele Kirchen geschlossen. Als er abends spazieren ging, vernahm er den Klang einer Glocke und er ging diesem nach und kam zu einer Kirche, in der Gottesdienst gefeiert wurde, welcher ihn sehr beeindruckte.

Diese Erzählung macht den Wert und den Symbolgehalt von Glocken bewusst.

Sie ist mehr als nur ein Klangkörper, sondern Glocken sind Zeichen, die auf eine andere Dimension hinweisen.

Aus diesem Grund werden z.B. Glocken geweiht, Glocken werden, ähnlich wie Menschen getauft, sie erhalten Namen.

Glocken sind von Menschen gefertigte Geschöpfe, die von einer göttlichen Welt künden und zum Glauben rufen sollen.

Unsere Glocken der Pfarre läuten an Wochentagen dreimal am Tag, am Morgen um 6 Uhr, zu Mittag um 12 Uhr und abends um 19 Uhr.

Sie sollen uns in diesen Minuten zur Stille und zum Gebbet rufen oder am Freitag um 15 Uhr, wenn der Todesstunde unseres Erlösters jesus Christus gedacht wird.

Ansonsten läuten die Glocken, wenn die Pfarre zum Gottesdienst einlädt.

Beim heurigen Adventmarkt wird auch bewusst die Zeit des Advents und das 800-Jahr-Jubiläum eingeläutet. Damals kam die Pfarre Buchkirchen von Passau nach Kremsmünster.

Mögen wir durch den Klang der Glocken an diesem Wochenende die Tage des Advents bewusster begehen, der uns in der Feier um den Adventkranz Ruhe und Gewinschaft vermitteln und in der Einladung durch das Geläute zum Gottesdienst die Freude am Glauben in dieser Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten stärken soll.

 

Eine ruhige und besinnliche Adventzeit wünscht

Pater Gotthard Niedrist

 

Pfarrbrief 4/2017

Pfarrbrief - Ausgabe 2. 2017

Hoffnung geben

Was brauchen die Menschen am notwendigsten?
Sicherlich vieles, vor allem aber Hoffnung – angesichts einer stark verunsicherten Welt und auch einer verunsicherten Kirche. Die Hoffnung ist eine Tugend, die für unser Leben unabdingbar ist. Wer nämlich ohne Hoffnung lebt, der kann kaum in die Zukunft blicken. Für uns Christen reiht sich die Hoffnung in unseren Glauben und in unsere Liebe ein.
Jeder, der in den letzten Wochen und in den Osterfeiertagen unsere christliche Botschaft von der Auferstehung durch Christus gehört hat, der kann nicht mehr mit hängendem Kopf und traurigem Blick herumlaufen und kraftlos dastehen. Wer die Osterbotschaft gehört und verstanden hat, ist ein hoffnungsvoller Mensch, den so schnell nichts aus der Bahn werfen kann.
Was also ist der Schlüssel  an die Hoffnung, die uns verheißen ist und von Gott geschenkt wird, zu glauben? Es gibt viel in unserem pfarrlichen Gemeindeleben das Hoffnungsmomente erleben lässt. Durch die Begegnung mit Menschen in Freud und Leid, in Sorgen und Resignation geschieht oft viel Ermutigung. Diese werden durch Hoffnung erträglich gemacht. Wir müssen für diese Welt Hoffnungsträger sein, sicherlich auch gegenüber vieler Hoffnungslosigkeit. Die Botschaft des Evangeliums Jesu Christi möge für uns eine Quelle werden durch die wir Hoffnung für andere Menschen ausstrahlen und bezeugen. Menschen, die hoffen, sehen alles in einem anderen Licht – im Licht des Glaubens.

 

Pater Gotthard Niedrist

 

Pfarrbrief 2/2017

Eltern bringen ihre Kinder zum Spiegel...
Namenstage
Hl. Jutta von Bernried, Hl. Prokop, Hl. Dismas
Evangelium von heute
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Zeittafel zum 800 Jahr Jubiläum

Als Erinnerung an die 800 Jahre Stiftszugehörigkeit zu Buchkirchen wurde im Pfarrhof eine Zeittafel mit Ereignissen...

27. - 28. Oktober Firmwochenende

Firmung bedeutet ja, äh was bedeutet das? Genau Stärkung. Aber was soll die Firmung stärken? Die Firmung soll uns...
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