Tuesday 23. April 2019
Pfarre Bad Schallerbach

Zukunftsweg

Im Zukunftsweg der Katholischen Kirche in Oberösterreich wurde nun ein Modell vorgestellt, das es ermöglichen soll, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Das Modell ist als Diskussionsgrundlage gedacht, allerdings ist auch klar, dass sich etwas verändern muss, damit Kirche und ihre Vollzüge lebendig bleiben können. Es ist mir wichtig, dieses zeitgemäße Strukturmodell vorzustellen:

Rund 600 hauptamtliche und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Katholischen Kirche in Oberösterreich waren am 18. Jänner 2019 um 16.30 Uhr in die Welser Messehalle eingeladen. Bei der Diözesanversammlung im Rahmen des Zukunftsweges wurde ein Modell für zeitgemäße territoriale Strukturen präsentiert, das dem Wandel in Kirche und Gesellschaft und den daraus resultierenden geänderten Rahmenbedingungen Rechnung tragen soll. Ziel des Modells ist es, qualitätvolle Seelsorge am Ort weiterhin zu gewährleisten und gleichzeitig haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen in ihren Fähigkeiten zu stärken und sie zu entlasten.
Notwendig ist die Strukturerneuerung, weil sich in Kirche und Gesellschaft ein grundlegender Wandel abzeichnet. Das Netz der Pfarr-Gemeinden wird in Zukunft erhalten bleiben – gemäß dem Leitwort der Katholischen Kirche in Oberösterreich „Nahe bei den Menschen – wirksam in der Gesellschaft“. Gelingen kann das aber nur, wenn haupt- und ehrenamtlich Engagierte das Miteinander stärken und besonders im Bereich der Verwaltung entlastet werden. Dies ermöglicht eine Konzentration auf die Kernaufgaben und schafft Raum für Innovationsprojekte, die dem Bedürfnis der Menschen von heute nach einem differenzierten und vielfältigen Zugang zu Kirche und ihren Angeboten Rechnung tragen.
Der Kern des Modells: Die derzeitigen Pfarren bleiben auch künftig in Form von Pfarr-Gemeinden als selbstständige Einheiten weiter bestehen und verwirklichen die Grundfunktionen von Kirche (Verkündigung, Liturgie, Caritas, Gemeinschaft) in einer Weise, die den Gegebenheiten vor Ort entspricht. In der übergeordneten Verwaltungseinheit kommt es zu Änderungen. Ausgehend von den bisherigen 39 Dekanaten werden rund 35 Pfarren gebildet, von denen jede aus durchschnittlich 14 Pfarr-Gemeinden besteht. Das bedeutet: Auch künftig verfügen die Pfarr-Gemeinden über eine eigenständige Vermögensverwaltung und Selbstständigkeit. Geleitet werden die Pfarr-Gemeinden von Seelsorgeteams, denen Priester, hauptamtliche SeelsorgerInnen und ehrenamtlich Engagierte angehören können. Die rund 35 Pfarren werden von einem Pfarrvorstand geleitet, der sich aus dem Pfarrer als Gesamtleiter und zwei weiteren Vorständen für pastorale und wirtschaftliche Angelegenheiten zusammensetzt.
Die Vorteile des Modells: Es ist flexibel für die vielfältigen Herausforderungen in der Gesellschaft, bietet Freiraum und Spielraum für die handelnden Personen und schafft gleichzeitig klare Verantwortlichkeiten. Das Modell ermöglicht die Übernahme von Verantwortung durch haupt- und ehrenamtliche Laien und Diakone in leitenden Positionen im kirchenrechtlichen Rahmen und schafft die Voraussetzungen für einen differenzierten, an Fähigkeiten orientierten Einsatz des hauptamtlichen Personals.
Unter www.dioezese-linz.at/zukunftsweg finden Sie alle Details zum Zukunftsweg der Katholischen Kirche in Oberösterreich und können Ihre Anliegen einbringen.

Pfarrer Hans Wimmer

Ihre Ansprechpersonen
GR Mag. Johann Wimmer
GR Mag. Johann Wimmer
Pfarrer
 Daniela Hofinger
Daniela Hofinger
Pfarrsekretärin
Aloisia Klein
1. Pfarrgemeinderatsobfrau
Evangelium von heute
Mt - Mt 28,8-15 Nachdem die Frauen die Botschaft des Engels vernommen hatten, verließen sie sogleich das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden....
Namenstage
Hl. Adalbert von Böhmen, Hl. Georg, Hl. Gerhard, Hl. Pusinna
Pfarre Bad Schallerbach
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