Samstag 17. November 2018
Pfarre Bad Schallerbach

Kirche Schönau

Die Kirche in Schönau geht auf einen romanischen Bau des 10./11. Jahr­hunderts (Ausmaß 8 m x 4 m) zurück. Vermutlich war sie schon damals von einem Friedhof umgeben. 

Im Jahre 1687 erfolgte eine erste Erweiterung unter Pfarrer Andreas Wolff (1647-1714).

 

 

Sein heutiges Aussehen erhielt das Gotteshaus Ende des 19. Jahrhunderts: Seitliche Bauten für Sakristei und Beichtzimmer kamen dazu. Der ursprünglich spitze Kirchturm wurde höher gebaut und mit ei­nem der Zeit entsprechenden Turmhelm modernisiert. Die erste urkund­liche Erwähnung als "Ecclesia Sconau" findet sich in einem Schreiben von Papst Innozenz II an das Kloster Mondsee (1142), zu dessen Besitz die Kirche beinahe 600 Jahre gehörte. Die Pfarre kam 1706 durch einen Tauschvertrag zum Hochstift Passau. Im Zuge der Josephinischen Reform wurde Schönau im Jahre 1785 eine bischöfliche Pfarre der neu gegrün­deten Diözese Linz. Bis Ende 1959 erfüllte die Kirche in Schönau die Aufgabe einer Pfarrkirche.

 

Kirchenraum

 

Die Kirche ist einschiffig mit vierjochigem Langhaus gebaut. Der Chor (einjochig) weist einen geraden Abschluss auf. Ein völlig neues Aussehen des Innenraumes brachte eine Renovierung in den Jahren 1965/1966. Der Innsbrucker Künstler Professor Max Spiel­mann (1906-1984) stattete die Kirche zur Gänze neu aus. 


Das Altarbild (teilweise als Mosaik gefertigt) zeigt Jesus als Auferstande­nen und Szenen aus dem Leben des HI. Petrus, dem die Kirche geweiht ist. 


Rechts im Altarbereich befinden sich zweiEpitaphe, Grabtafeln von Priestern, denen vor Jahrhunderten die Pfarre Schönau anvertraut war. Interessant ist der Grabstein von Pfarrer Andreas Wolff, auf dem die äl­teste Darstellung der Kirche mit dem ursprünglich spitzen Turm zu sehen ist. Auf dem Ambo, dem Verkündigungspult. sind die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes in den Kirchenraum blickend dargestellt.

 

Im Anschluss daran findet sich eine Darstellung (Zellenemail) von Maria mit Jesus, ihrem Kind,umgeben von 5 Bildtafeln mit Stationen aus dem Leben von Maria (Verkündigung, Heimsuchung - Maria besucht ihre Verwandte Elisabeth, Geburt Christi, Darbringung Jesu im Tempel - Jesus wird gemäß der Gesetzesvorschrift von Maria und Josef zum Tem­pel gebracht, Maria findet den 12-jährigen Jesus im Tempel. Das Tafelbild in Kreuzform zeigt Jesus als guten Hirten, der bei seiner Herde weilt und auch entlaufene Schafe heimführt. Sechs Wandbilder mit Bibelzitaten und Szenen aus dem Leben des Apo­stel Petrus hängen beidseitig im Kirchenschiff.

 

Der Kreuzweg unter der Empore ist in Zellenemail-Technik (Email cloison­né) ausgeführt.

 

 

Auszug aus dem Kirchenführer - Text: Mag.a Johanna Jaksch - Fotos: Christian Unterhuber

 

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