Wednesday 8. December 2021
Pfarre Bad Schallerbach

Kimawandel - was geht das uns an?

Zu diesem Vortrag lud die Klimabündnis-Pfarre Sankt Franziskus in Wels Laahen Frau Univ. Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb ein.

Corona beherrscht jetzt die Nachrichten. Aber Corona hält die Klimakrise nicht auf. Hagelschläge, Überflutungen, Tornado, Dürreperioden, Waldbrände - alles bereits in unserer Nähe. Auch unsere Gletscher schmelzen. Über Hitzetote - sogar mehr als Verkehrstote - wird nicht berichtet. Das Wetter spielt verrückt. Weltweit ist es seit Beginn der Industriellen Revolution übers Jahr gemessen um 1,2 Grad wärmer geworden. In Österreich allerdings ist die Temperatur schon um 2,4 Grad gestiegen. Wir haben die Berge, aber kein kühlendes Meer. Wenn nicht weltweit strikte Maßnahmen gesetzt werden, kann es in den nächsten Jahren bis um durchschnittlich 5 Grad heißer werden. Das zeigte Frau Prof. Kromp-Kolb eindringlich mit Diagrammen von Aufzeichnungen und von errechneten Prognosen. Dann ist für uns, unsere Kinder und unsere Enkel nichts mehr, wie es war: Artensterben, Wassermangel, Wüstenlandschaft, Hungersnöte, noch mehr Klimaflüchtlinge, ... Wohin könnten wir fliehen? Wer würde uns aufnehmen? Klimaschutz ist Friedensarbeit!

Wenn wir die drohenden Kipppunkte überschreiten, dann hilft keine Hagelversicherung mehr.

Papst Franziskus sagt in Laudato si: "Der Lebensstil der Menschheit ist selbstmörderisch."
Wir Menschen sind Opfer und Täter zugleich.

Wollen wir so weitermachen mit Wirtschaftswachstum, Wegwerfmentalität, Erdölverbrauch, Plastikvermüllung, Auto- und Flugverkehr, Bodenzerstörung und ...?

Antonio Guterres sagt: "Wir müssen aufhören unser eigenes Grab zu schaufeln."

Ohne Verzicht werden wir die Klimawende wohl nicht schaffen.

Was aber ist der Lohn eines nachhaltigen, angemessenen Lebensstils?
> Mehr Zeit für uns selbst, für Menschen, die wir lieben, für Kultur, Natur und Spiritualität
> gesunde Luft durch gesunde Mobilität - zu Fuß, mit Öffis oder mit dem Rad, mit nur wenigen Autofahrten und kaum Flugreisen
> weniger Lärm, mehr Wiesen, Wälder, Parks, Begegnungs- und Spielplätze
> weniger Allergien, Zoonosen, Wohlstandskrankheiten, ...
> mehr gesunde, regionale Lebensmittel, ...

All das können wir dann genießen und uns glücklich schätzen!

Lebensqualität statt Lebensstandard!

Erkennen wir: Was wir zum Leben brauchen, das ist wirklich wichtig! Noch können wir uns entscheiden zwischen einer lebensfeindlichen sehr nahen Zukunft oder der Bewahrung der Schöpfung. Es ist höchste Zeit!

Wir können etwas erreichen als Frauen und Männer, als Mädchen und als Burschen, als Familien, in Schulen, in Firmen, in den Kirchen und in der Politik. Handeln wir - und reden wir darüber!

Aus Bad Schallerbach besuchten Christina Sporn, Christine Gruber, Annemarie Rummerstorfer und Peter Tobich den Klimavortrag in der Pfarre Sankt Franziskus

Christine Gruber

Ihre Ansprechpersonen
Mag. Franz Steinkogler
Mag. Franz Steinkogler
Pfarradministrator
 Daniela Hofinger
Daniela Hofinger
Pfarrsekretärin
Aloisia Klein
1. Pfarrgemeinderatsobfrau
Evangelium von heute
Lk 1, 26–38 + Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 26 In jener Zeit wurde der Engel Gábriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret 27 zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens...
Namenstage
Hl. Edith, Elfriede und Sabina, Hl. Konstantin
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