Wednesday 19. January 2022
Pfarre Bad Ischl

In der Advents- und Weihnachtszeit laden wir heuer zu einer virtuellen Krippenroas ein

Auf diese Weise ermöglichen wir den Besucher*innen unserer Homepage, von einer Krippe zur anderen zu wandern und einzelne Figuren genauer zu betrachten und darüber zu meditieren.

 

Das Jesukind

Das Lachen eines Kindes ist wie ein Stück des Himmels.

Ich habe das Jesuskind ausgewählt, weil es mich so freundlich anlächelt. Die Figur habe ich von Voestpfarrer Hans Innerlohinger bekommen, die Krippe aus Rinde hat mein Papa gebastelt.

Ursula Vockenhuber

 

Der Engel

Eine meiner Lieblingsfiguren ist der Engel: er erinnert mich, wie wichtig "frohe Botschaften" für uns Menschen sind!

Gerhard Größwang

 

Der blinde Hirte


Er erinnert mich an meine „blinden Flecken“. Ich erkenne nur einen Teil der Wirklichkeit und benötige zur Annäherung an die ganze Wahrheit den Austausch mit der Sichtweise anderer Gesprächspartner*innen. Der blinde Hirte streckt sich nach dem aus, der Weg, Wahrheit und Leben ist.
Pfarrer Christian Öhler  

 

Der Kundschafter

Der „Kundschafter“ – eine Symbolfigur aus dem „Alten Testament“, die man in jeder Salzkammergut-Krippe finden kann. Als Moses das Volk aus Ägypten hinausführte, schickte er Kundschafter aus. Als sie zurückkehrten, berichteten sie Moses, dass sie ein Land gesehen haben, wo Milch und Honig fließt. Diesen Überfluss symbolisiert die überdimensionale Weintraube.
Wir sind in der glücklichen Lage, in so einem Land leben zu können. Es ist aber auch unsere Christenpflicht Menschen, die an der Armutsgrenze leben (Flüchtlinge, alleinerziehende Mütter, usw.), an diesem Überfluss teilhaben zu lassen. 
Die Figur ist zu sehen in der „Falmseder-Krippe“ (Schmied Traunkai). 
Christoph Schmied

 

„Voter, loss mi a mitgeh‘"

In unserer Hauskrippe sind neue Holz- sowie auch alte Gipsfiguren aufgestellt. Zu den Alten vom Hirtenfeld gehört der „Voter, loss mi a mitgeh‘.“ Dem Großvater fehlte die rechte Hand. So habe ich ihm eine aus Lindenholz gemacht, die er jetzt wieder schützend über seine Augen erhebt. Beide blendet der Schein der Engel. Sein Enkel versteckt sich fast hinter seinem „Ähnel“. Er versteht ja auch nicht was SIE, diese besonderen Boten, verkünden. Doch er spürt diese Spannung, die Ehrfurcht der anderen. Hin und hergerissen zwischen Angst und Erwartung will er doch ja nichts versäumen. So bittet er: „Großvoter, loss mi a mitgeh‘!“

Christoph Müllegger

 

 

 

Wenn wir eingeladen sind, bringen wir gerne einen selbstgemachten Germzopf und ein Flascherl Wein mit. Ein kleines Zeichen des Dankes. So bringen wir in dieser Form unsere Hingabe und Liebe auf dem Weg zum Licht zum Ausdruck.

 

Maria und Klaus Tscherne

 

 

Schlafender Hirte

Ein Traum wird Wirklichkeit.

Birgitta Öhler

 

 

 

„Bua-lass-mi-a-mitgehn“

Als „Pendant“ zum „Voda-lass-mi-a-mitgehn“  sende ich euch den „Bua-lass-mi-a-mitgehn“ bzw. „nimm-mi-a-mit“

Der Vater der einst mit seinem Bub zur Krippe ging, ist im Alter auf den Bub angewiesen, dass er ihn zur Krippe mitnimmt (weil er selber nicht mehr so weit gehen kann und daher getragen wird),

d.h. die Rollen kehren sich um – einst haben sich die Eltern um die Kinder gekümmert und jetzt kümmern sich die Kinder um die Eltern!

 

Diese „Geschichte“ ist für mich im heurigen Jahr 2021 deshalb auch bedeutsam, weil ich auch die Rolle bzw. Aufgabe hatte, meinen Vater zu betreuen, der heuer im 94-igsten Lebensjahr verstorben ist und ich daher diese Krippenfigur gewählt habe.

Gerhard Pomberger

 

 

 

 

 

 

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FRANZ JÄGERSTÄTTER 1907 - 1943
 

Unter dem Alter von St. Nikolaus ruht seit 2017 eine Reliquie des Seligen Franz Jägerstätter.

 

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