Montag 17. Dezember 2018

"Fremdgehen mit dem Segen der Kirche"

Vom Wasser zum Wein
Fremdgehen

„Fremdgehen mit dem Segen der Kirche“ in Aschach an der Donau unter dem Motto „vom Wasser zum Wein“.

 

 Das war für beinahe einhundert interessierte Wanderinnen und Wanderer eine Aufforderung, einmal über die Gemeindegrenzen und den Kirchenhorizont hinauszuschauen. Nach Prambachkirchen, Haibach, Stroheim und Hartkirchen war Aschach die letzte Station im Rahmen des kbw - Projektes "fremdgehen".

Nach einer kurzen Begrüßung durch den PGR-Obmann Herbert Hofer und der Vorstellung des Programmes durch Werner Konrad wanderten wir unter der fachkundigen Führung von Vizebürgermeister Franz Weichselbaumer donauaufwärts entlang der malerischen Häuser.

Beim Springbunnen am Kurzwernhartplatz machten wir schon den ersten Abstecher in die Reitingerstraße, in den Weinkeller der Familie Harrer.

Dieser wunderschöne und liebevoll restaurierte Weinkeller, der zum Verweilen und Feste feiern einlädt, beeindruckte uns alle. Steffi und Poldi Harrer erzählten uns einiges über die Geschichte ihres Weinkellers.

 

Unser Weg führte uns weiter entlang der Donau zum Schopper- und Fischermuseum,das dem vergessenen Handwerk des Schoppens und der Fischerei in Oberösterreich gewidmet ist, wo wir von Friedrich Fischer schon erwartet wurden. Er berichtete über die Entstehung des Museums, das Schopperhandwerk und lud uns zu einer kurzen Besichtigungsrunde ein.

 

Nur ein paar Schritte weiter erfuhren wir vom Leiter der Via Donau, Klaus Dieplinger, viel Interessantes über die Entstehung des neuen Firmengebäudes und die Aufgaben der heutigen Via Donau (ehemalige Strombauleitung).

Nach einer kurzen leiblichen und geistlichen Stärkung (Evangelium Hochzeit zu Kana) wanderten wir weg vom Wasser zum „Wein“ über die Berggasse nach Ruprechting.

 

Beim Weinbauern Gerhard Schlagintweit wurden wir stimmungsvoll mit Akkordeonmusik von Katharina Baschinger empfangen. Ingrid Mattle erzählte viel Interessantes und Lustiges über die Geschichte des Weinbaues in Aschach und Umgebung. Während wir den Schaumwein verkosten konnten, berichtete uns Gerhard Schlagintweit, wie er zum Weinbau gekommen ist und wie er seinen Betrieb führt.

 

Weiter ging es dann über den Vorderen Sierner zu unserer nächsten Station, zur Vinothek Rathmayr in der Grünauerstraße. Dieses Haus war früher im Besitz der Bischöfe von Regensburg, die hier Weinberge besaßen, wovon der große Keller im Hause noch Zeugnis gibt.

 

Durch das enge „Schulergassl“ führte uns unser Weg in den revitalisierten Weinkeller von Helmut Gruber, der die Nachbarhäuser des Pfarrzentrums wunderschön restauriert und so auch wieder neu belebt hat.

 

Das gelungene Projekt „Fremdgehen – mit dem Segen der Kirche“ schlossen wir mit einer kleinen stimmungsvollen Dankfeier ab. Es hat sich gelohnt, über den Zaun bzw. den Kirchturmhorizont hinauszublicken und die Schönheiten der Nachbargemeinden zu erleben.

 

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben.

Werner Konrad

 

 

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