Tuesday 2. March 2021

3. Sonntag i. J. , 24. 1. 2021

2. Lesung: 1 Kor 7,29-31

29 Ich sage euch, Brüder:

Die Zeit ist kurz.

Daher soll, wer eine Frau hat,

sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine,

30 wer weint, als weine er nicht,

wer sich freut, als freue er sich nicht,

wer kauft, als würde er nicht Eigentümer,

31 wer sich die Welt zunutze macht,als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.

 

Eine starke Aussage! Paulus hat aus der Naherwartung JESU und den gefährlichen Umständen seiner Zeit für das Alleinsein plädiert. Er grenzt dabei diese Aussage aber als seine Meinung ab, beansprucht dafür kein göttliches Gebot. Etwas schwermütig schätze ich ihn ein, aber kein Wunder, bei dem, was er erlebt hat! Beziehe ich diese Aussage aus 1 Kor 7 aber gar nicht auf die Psychologie des Apostels, sondern auf den ganzen Horizont einer Gemeinschaft - wie Paulus ja die Gemeinde anredet -, so gewinnen seine Worte nochmals eine andere Bedeutung: Eine Gruppe, eine Generation darf sich nicht so benehmen, als sei sie die letzte. „Die Gestalt dieser Welt vergeht“. Wir werden hoffentlich der Nachwelt noch etwas übrig überlassen. Dann kann es sogar richtig sein zu heiraten und eine Familie zu gründen. Eine nachhaltige Lebensform ist eine zugleich bescheidene Lebensform.

Evangelium: Mk 1,14-20

14 Nachdem Johannes der Täufer ausgeliefert worden war,
ging Jesus nach Galiläa;
er verkündete das Evangelium Gottes 1
5 und sprach: Die Zeit ist erfüllt,
das Reich Gottes ist nahe.
Kehrt um
und glaubt an das Evangelium! (…)

In einer Art Überschrift fasst Markus die Botschaft Jesu zusammen und liefert den Verstehensschlüssel zu allem, worum es im Folgenden gehen wird. Jesus verkündet Gottes frohe Botschaft, ist also dessen direkter Zeuge und Bote. Mit dem Begriff „Evangelium“ wird die Tradition des Freudenboten aus Jesaja (Jes 52,7; 61,1f.) eingespielt und der Horizont einer anbrechenden Heilszeit aufgerufen. Denn der Zeitpunkt, den Gott festgelegt hat, ist mit Jesu Wirken gekommen, das Reich Gottes bricht jetzt an. Die im griechischen Urtext verwendete Formulierung meint nicht nur, wie es wörtlich übersetzt ist, dass die Gottesherrschaft „nahe“ ist, sondern „angekommen“, also schon „da“ ist.
Die nachfolgende Berufung der ersten Jünger/innen ist ebenfalls ein Meisterstück: Dass 1.) die Frohe Botschaft im Herzen jedes Menschen eingepflanzt werden solle, sozusagen zur selbstständigen Verarbeitung. Die Frohe Botschaft vermag im Herzen zu wohnen, ist nichts Totes, nur Überliefertes; dass 2.) die Frohe Botschaft mit JESUS nicht begonnen und zugleich für beendet erklärt werden soll, sondern nachhaltig alle Generationen erreichen kann. Die Schilderung verläuft dann 3.) so ideal und repräsentativ für spätere Hörer und Leser: Die JüngerInnen ließen alles liegen und stehen und folgten JESUS nach.

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