Wednesday 20. January 2021

2. Sonntag nach Weihnachten 3. 1. 2021

2. Lesung Eph 1,3-6.15-18

 

3 Gepriesen sei Gott,

der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus.

Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnetdurch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.

4 Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt,

damit wir heilig und untadelig leben vor ihm.

5 Er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt,

seine Söhne zu werden durch Jesus Christus

und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen, (….)

 

Der ganze Hymnus Eph 1,3-14 besteht im griechischen Original aus einem einzigen Satz! Ein Hymnus ist zunächst etwas Gesungenes. Und es ist zur Zeit der Verfasser viel mehr etwas gewesen, das in den Menschen gesungen hat, als dass sie es gewollt, als Kunstform, gesungen hätten. Denn Hymnen haben Menschen auswendig gesungen. Im Hymnus schwangen sie sich tiefer ein in eine wohltuende Wahrheit, die schon in ihnen lebte. Es tat gut, sich zu erinnern und sich dafür immer neu zu öffnen und davon bewegen zu lassen in einer Art Einübung und noch mehr in einem Einschwingen, bis es einen ganz durchdringt und prägt. So geht es auch bei diesem Christushymnus aus dem Epheserbrief nicht so sehr um das verstandesmäßige Bedenken der einzelnen Sätze, sondern viel mehr um Erinnerungen an die tiefe Gemeinschaft mit Christus. Im Gesang staunt man, dankt man und wird sich Gottes liebevollem und überströmendem Handeln an uns und an der Welt bewusst. (So ähnlich rezitieren ja die Lieder aus Taizé, wenn sie oftmals wiederholt, in großer Gemeinschaft, am Boden sitzend, gesungen werden, die Wahrheit eines Psalms die Wahrheit eines Glaubenssatzes)

Im Epheserhymnus wird der Raum des Segens den Christen von Jesus Christus eröffnet, indem er Anteil gibt an seiner besonderen Vaterbeziehung. Er, der ins Gottesvolk Israel hineingeboren wurde, teilt mit ihm sein Erwählt- und Geheiligtsein. Die Liebe Gottes nimmt die Glaubenden als Kinder an. Das bedeutet Nähe und Verbundenheit und reiches Beschenktsein; die Verben verdeutlichen das: gesegnet, erwählt, zu Söhnen und Töchtern bestimmt, geschenkt. Die Perspektive ist immer ein „Wir“, das empfängt, eine Gemeinschaft, kein individuelles Ich. Die hohe Verbundenheit mit Christus verbindet auch untereinander. (Anneliese Hecht)

 

Evangelium: Joh 1,1-18

1 Im Anfang war das Wort,

und das Wort war bei Gott,

und das Wort war Gott.

2 Dieses war im Anfang bei Gott.

3 Alles ist durch das Wort geworden, (….)

 

Der Prolog Joh 1,1-18 ist der Schlüssel zum Johannesevangelium: Jesus als Gottes fleischgewordenes Wort an die Menschen ist von Gott gesandt als Licht, Leben und Wahrheit. Es ruft Menschen zur Entscheidung, sich von Gott durch Jesus beschenken zu lassen und in seinem Licht zu sehen und erkennen zu lernen oder weiter im Finstern zu tappen.

 

Aus einer Weihnachtspredigt d. Hl. Leo, + 461: Der Geburtstag des Herrn ist auch der Geburtstag des Friedens; denn so sagt der Apostel: "Er selbst ist unser Friede: Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden)", und wir beide, Juden und Heiden, "haben durch ihn in dem einen Geist Zugang zum Vater".

Namenstage
Hl. Fabian, Hl. Sebastian, Hl. Elisabeth, Hl. Jakob Potfliet, Hl. Ursula Haider,  
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