Wednesday 29. January 2020

2. So. n. Weihnachten 5. 1. 2020

1. Lesung: Sir 24,1-2.8-12; 2. Lesung: Eph 1,3-6.15-18

Evangelium: Joh 1,1-18Zum zweiten Mal in der Weihnachtszeit (Silvester und heute) ist der Johannesprolog das Evangelium des Tages.

 

Zwischen den malerischen, bildreichen Berichten aus dem Matthäus- und Lukasevangelium über die Umstände, unter denen der Gottessohn in diese Welt hineingeboren wurde, hört sich der Anfang des Johannesevangeliums am Anfang begrifflich an – das „Wort“. Später kommen auch starke Bilder vor wie „Licht und Finsternis.“ Schließlich ist das Wort und das Denken verbunden mit konkreten Menschen: Der Täufer Johannes spielt für das Auftreten des Messias eine entscheidende Rolle. Er ist der Zeuge, durch den »alle zum Glauben kommen« sollen (V. 7). (Seine Bedeutung stellt auch Lukas heraus. In dessen Schrift beginnt die Geschichte unserer Erlösung damit, dass dem Zacharias im Tempel zu Jerusalem ein Sohn verheißen wird. Erst danach wird die Verkündigung an Maria erzählt und im Folgenden die Geschichte beider Kinder mit der Begegnung zwischen Maria und Elisabet verknüpft. Das » Aufhüpfen« des Johannes im Mutterleib (Lk 1,41) ist erstes Signal dafür, wie wichtig seine Gestalt später wird, um auf den noch unbekannten Jesus am Jordan aufmerksam zu machen.)
Was der Maler Lukas breit ausführt, bringt der Theologe Johannes hinter dem vierten Evangelium in knappe Merksätze. Jesus ist das „Lamm Gottes“. »Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war ...« - Gottes Wort kommt im Menschenwort zu uns und verkörpert sich in Johannes, schließlich in Jesus selbst.
In den Versen 9–14 gibt eine andere Stimme, die anonym bleibt, Zeugnis für das Licht, das in die Welt kam. Sie kommt aus dem Kreis derer, die mit dem fleischgewordenen Wort, Jesus, gelebt haben; sie kann bezeugen, »er hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen«.

Die Johannes-Briefe reflektieren dieses „gesehen“. Jetzt hieß es einmal „Schwestern und Brüder! Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben vom Wort des Lebens – das Leben ist erschienen und wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns erschienen ist –, (….) (1 Joh 1)

Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt, dann staunen alle über dieses kleine Wesen. Es ist ein heiliger Moment, denn jeder spürt: In diesem Kind zeigt sich das Wunder des Lebens. Man möchte jubeln und tanzen und die ganze Welt umarmen. Das Leben ist erschienen! Man will es sehen, es begreifen, es verkünden.
So ähnlich muss es den Christen der Johannes-Gemeinde in der Begegnung mit Jesus Christus ergangen sein: Die Geschichte Jesu – wie ein neugeborenes Kind. Das Leben ist erschienen.

Namenstage
Hl. Aquilin, Hl. Karl, Hl. Radegund, Hl. Valerius, Hl. Paula von Rom
Aus der Diözese
Die Geehrten mit Bischof Manfred Scheuer

Verleihung der diözesanen Ehrenzeichen Florian- und Severin-Medaille

Am 28. Jänner 2020 überreichte Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer im Linzer Priesterseminar an engagierte...

"Ah, du a do!"-Festival will junge Kirche vernetzen

"Ah, du a do!"-Festival will junge Kirche vernetzen

Es gibt mehr junge Engagierte in der Kirche, als man denkt. Sichtbar werden soll dies beim „Ah, du a do!“-Festival in...

Glücksklee

Geburtstage im Februar 2020

Runde Geburtstage in der Katholischen Kirche in Oberösterreich.
Evangelium von heute
Mk - Mk 4,1-20 In jener Zeit lehrte Jesus wiederum einmal am Ufer des Sees, und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am...

 

Radio Vatikan
Pfarre Altheim
4950 Altheim
St. Laurenz 26
Telefon: 07723/42455
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
Darstellung: