Sunday 17. November 2019

28. Sonntag im Jahreskreis 13. 10. 2019

 

1. Lesung: 2 Kön 5,14-17

In jenen Tagen

14 ging Náaman, der Syrer, zum Jordan hinab

und tauchte siebenmal unter,

wie ihm der Gottesmann Elíscha befohlen hatte.

Da wurde sein Leib gesund wie der Leib eines Kindes,und er war rein von seinem Aussatz. (...) 

 

Gottes Zusagen richten sich im alten Israel an das erwählte Volk. Aber auch Fremde können Anteil an Heil und Heilung erhalten. So werden sie zur Verehrung des Gottes Israel geführt.

 

2. Lesung: 2 Tim 2,8-13

8 Denke an Jesus Christus, auferweckt von den Toten,

aus Davids Geschlecht,

gemäß meinem Evangelium,

9 um dessentwillen ich leide

bis hin zu den Fesseln wie ein Verbrecher;

aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt. (…)

 

Zwischen den Aufträgen und Mahnungen an Timotheus (letzten Sonntag, nächsten Sonntag), gibt „Paulus“ - wahrscheinlich ein anonymer Autor, der im Namen des Apostels spricht - in diesem Abschnitt Zeugnis von seiner Situation und seinem Glauben. Er ist eingesperrt und verfolgt, aber trotzdem hat er Hoffnung und ist guten Mutes:

Das Evangelium beschränkt sich auf zwei entscheidende Punkte – auf die Auferweckung Jesu von den Toten und seine Herkunft aus Davids Geschlecht (V. 8) Die Erinnerung an die Verheißung und die eindringliche Mahnung, das Ziel im Blick zu behalten (V. 14-26) gibt uns einen Einblick in die Situation um die Zeit Ende des 1. Jhd. n. Chr. Offensichtlich haben die Christen bereits mit vielen Anfeindungen, ja Verfolgungen zu tun – deshalb die Aufmunterungen und Appelle an Timotheus.

 

Evangelium: Lk 17,11-19 1.

11 Es geschah auf dem Weg nach Jerusalem:

Jesus zog durch das Grenzgebiet von Samárien und Galiläa.

12 Als er in ein Dorf hineingehen wollte,

kamen ihm zehn Aussätzige entgegen.

Sie blieben in der Ferne stehen

13 und riefen: Jesus, Meister,

hab Erbarmen mit uns! (…)

 

Der Textabschnitt setzt mit einer Ortsbezeichnung ein, die für das Lukasevangelium entscheidend ist: auf dem Weg nach Jerusalem. Das ist die große Perspektive dieses Evangeliums – vor allem für den weiteren Weg der Jüngerinnen und Jünger. In diesen großen Zusammenhang ist einzuordnen, was erzählt wird. Es bekommt dadurch entscheidende Bedeutung. Was hier geschieht, hat mit der Heilung und Erlösung durch Jesus Christus einerseits, und andererseits mit der möglichen (oder nicht erkannten) Dankbarkeit dafür. Von der zehnfachen Heilung wird nichts Genaues erzählt, sondern nur, dass sie stattgefunden hat. Das Eigentliche geschieht nach der Heilung. Um Gott zu danken wendet sich der Samariter Jesus zu. Er identifiziert Jesus mit Gott – das zeigt die Geste des Niederfallens an. Dann sagt Jesus ihm Rettung zu. Diese Rettung kann nicht die körperliche Heilung meinen – sie ist bereits geschehen. Der Glaube des Fremden, seine Umkehr zu Jesus, das führt zur endgültigen Rettung. Für seine Umkehr wird er von Jesus gelobt, die anderen haben – zwar körperlich rein – die Chance zur Umkehr zum Heil nicht ergriffen.

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