Monday 23. September 2019

22. Sonntag i. J., 1. 9. 2019

 

1. Lesung: Sir 3,17-18.20.28-29

17 Mein Sohn, bei all deinem Tun bleibe bescheiden
und du wirst geliebt werden
von anerkannten Menschen!18 Je größer du bist, umso mehr demütige dich (...)

 

Das Buch Jesus Sirach könnte als Werbeschrift für die Weisheit gelesen werden. Von den Ausprägungen der Weisheit wird zunächst die Gottesfurcht angeführt. Es folgt die Achtung vor den Eltern und schließlich im Lesungstext die Bescheidenheit als Grundhaltung.

 

2. Lesung: Hebr 12,18-19.22-24a

Schwestern und Brüder!

18 Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hinzugetreten,

zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind,

19 zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte,

bei denen die Hörer flehten,

diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden.

20 Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hinzugetreten,

zur Stadt des lebendigen Gottes,

dem himmlischen Jerusalem,

zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung

23 und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen,

die im Himmel verzeichnet sind,

und zu Gott, dem Richter aller,

und zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten,

24a zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus.

 

Ein wunderschöner, starker Text. Was erwarten wir mehr als ein Wiedersehen mit allen, die auf Gott gehofft haben! Der Verfasser ruft die Entscheidung für Jesus in Erinnerung – vielleicht sind schon manche im Glauben müde geworden – und mit Vergleichen aus der jüdischen Bibel (Gesetzgebung am Berg Sinai) wird das Neue in Jesus Christus ausgedrückt. Jesus ist der neue Mose, es geschieht nicht mehr nur Gesetzgebung, sondern pures Wiedersehen und Verstehen, Vergebung und Wiedergutmachung.

 

Evangelium: Lk 14,1.7-14

1 Jesus kam an einem Sabbat

in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen.

Da beobachtete man ihn genau.

7 Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten,

erzählte er ihnen ein Gleichnis.

Er sagte zu ihnen:

8 Wenn du von jemandem zu einer Hochzeit eingeladen bist,

nimm nicht den Ehrenplatz ein! (…)

 

Es gilt, sich selbst und den eigenen Platz in der Gemeinschaft richtig einzuschätzen. Dabei kann es nicht schaden, sich, soweit möglich, nach der Sitzordnung zu erkundigen, die ein vorausschauender Gastgeber sicherlich erstellt hat, und sie zu beachten.

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