Monday 19. August 2019

18. Sonntag im Jahreskreis 4. 8. 2019

1. Lesung: Koh 1,2; 2,21-23

1,2 Windhauch, Windhauch, sagte Kohélet,
Windhauch, Windhauch,
das ist alles Windhauch.

3 Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz,für den er sich anstrengt unter der Sonne?


2,18 Mich verdross auch mein ganzer Besitz,
für den ich mich unter der Sonne anstrenge

und den ich dem Menschen überlassen muss,
der nach mir kommt. (…)

Ausgehend von der Feststellung der Vergänglichkeit und Unverfügbarkeit des menschlichen Lebens und alles Irdischen überhaupt, fragt der Weisheitslehrer Kohelet (ca. 3. Jhd. v. Chr.) nach den verbleibenden Möglichkeiten des Menschen, sich trotzdem Sinnerfüllung, Glück und Zufriedenheit im Leben zu verschaffen. Dass hier letztendlich eher Gottvertrauen als das Anhäufen von materiellen Besitztümern zielführend ist, lässt sich als Grundtenor dieser alttestamentlichen Spätschrift festhalten.


 

2. Lesung: Kol 3,1-5.9-11 1.

Schwestern und Brüder!

1 Seid ihr nun mit Christus auferweckt,
so strebt nach dem, was oben ist,
wo Christus zur Rechten Gottes sitzt!
2 Richtet euren Sinn auf das, was oben ist,
nicht auf das Irdische!
3 Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott.
4 Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird,
dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. (…)

Im Brief an die Gemeinde in Kolossä folgen auf die Zusicherung von Heil und Leben Aufforderungen zu einer entsprechenden Praxis: Das in der Taufe geschenkte neue Leben soll im Alltag konkret erfahrbar werden. Bisherige wertende Unterscheidungen der Menschen aufgrund der sozialen oder ethnisch-kulturellen Herkunft werden in Christus aufgehoben.


 

Evangelium: Lk 12,13-21

In jener Zeit
13 bat einer aus der Volksmenge Jesus:
Meister, sag meinem Bruder,
er soll das Erbe mit mir teilen!
14 Er erwiderte ihm: Mensch,
wer hat mich zum Richter oder Erbteiler bei euch eingesetzt? 1
5 Dann sagte er zu den Leuten: Gebt Acht,
hütet euch vor jeder Art von Habgier!
Denn das Leben eines Menschen besteht nicht darin,
dass einer im Überfluss seines Besitzes lebt. (….)


 

„Besitz kann besessen machen“ – unter diese Überschrift könnte man das heutige Evangelium stellen. Besitz und Reichtum sind in sich nicht schlecht, doch es geht darum, sinnvoll damit umzugehen.

Namenstage
Hl. Johannes Eudes, Hl. Bertulf, Hl. Ezequiel Moreno y Diaz, Hl. Magnus, Hl. Reginlind, Hl. Sebald, Hl. Cäcilia (Sigberg)
Aus der Diözese
Martin Riccabona, Bernhard Haas, Robert Haas, Markus Neumüller

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