Wednesday 23. October 2019

Palmsonntag 14. 4. 2019

 

1. Lesung: Jes 50,4-7

4 GOTT, der Herr, gab mir die Zunge von Schülern,

damit ich verstehe,die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort.

  •  

Jeden Morgen weckt er mein Ohr,

damit ich höre, wie Schüler hören.

5 GOTT, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet.

 

2. Lesung: Phil 2,6-11

6 Christus Jesus war Gott gleich,

hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, (….)

 

Das Schema Erniedrigung – Erhöhung findet sich öfters im Alten Testament, etwa in der Josefsgeschichte (Gen 37ff), vor allem aber im 4. Lied vom „Knecht Gottes“ (Jes 52,13– 53,12), das der Urgemeinde zur Deutung des Todesschicksals Jesu diente (Apg 8,26ff): Der scheinbar Gescheiterte wird erhöht, und wird zur Rettung für die vielen. Auch der Hymnus, den Paulus hier zitiert, deutet den Weg Jesu von seiner Menschwerdung bis zur Verherrlichung seines Namens nach diesem Schema: „Herr ist Jesus Christus“ – „Herr“ muss hier verstanden werden als Wiedergabe des heiligen Gottesnamens.

 

Evangelium Lk 22

Zu den Sondertraditionen, die nur bei Lukas überliefert sind, gehören die Abschiedsrede Jesu (22,24-38), das Verhör vor Herodes und die dreimal betonte Unschuld des Pilatus (23,4.14.22).

 

Lukas setzt folgende Akzente:

  • Wie in seinem ganzen Evangelium zeigt er auch in der Leidenserzählung einen sehr menschlichen Jesus: einen, der Angst hat (22,44), der aber auch in seinem Leiden noch einen Blick für andere hat (23,28).

  • Und er zeigt uns einen Jesus, der bis zuletzt konsequent „Heiland“ ist, der gerade den sündigen Menschen Heil bringt und der vorbildhaft Gerechte und Zugewandte ist. Nur Lukas erzählt, dass Jesus den Diener des Hohenpriesters heilt (22,51), dass er für seine Peiniger betet (23,34) und dass er unmittelbar vor seinem Tod noch einem Menschen ewiges Heil zusagt (23,40-43).

  • Stirbt Jesus nach Matthäus und Markus mit den Worten „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“, so lautet das letzte Wort Jesu bei Lukas: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist!“ (23,46). Beides sind Psalmzitate (Ps 22,2 bzw. 31,6). Matthäus und Markus zeigen uns einen Jesus, der in der Einsamkeit seines Sterbens jedem Menschen in einer verzweifelten Situation nahe ist; Lukas betont die innige Verbindung Jesu zum Vater im Gebet und gibt allen Gläubigen damit ein Vorbild.

  • Auffällig ist, dass nur Lukas ein Verhör Jesu durch Herodes erwähnt. Dessen Historizität lässt sich nicht entscheiden, wichtig ist dem Evangelisten aber offenbar etwas anderes. In Apg 4,25-27 deutet er die Verbindung zwischen Herodes und Pilatus als „Erfüllung“ von Ps 2 (vgl. Lk 23,12). („An diesem Tag wurden Herodes und Pilatus Freunde; vorher waren sie Feinde gewesen.“)

  • Bemerkenswert ist schließlich, dass bei Lukas (22,21) die eindeutige Kennzeichnung fehlt, wer Jesus ausliefern wird. Dies und den folgenden Vers könnte man in dem Sinn deuten, dass potentiell jeder Jünger in Gefahr ist, die Sache Jesu zu „verraten“.

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