Thursday 25. April 2019

2. Sonntag der Fastenzeit 17. 3. 2019

1. Lesung: Gen 15,5-12.17-18

In jenen Tagen

5 führte der HERR Abram hinausund sprach: Sieh doch zum Himmel hinauf

und zähl die Sterne,

wenn du sie zählen kannst!

Und er sprach zu ihm:

So zahlreich werden deine Nachkommen sein.

6 Und er glaubte dem HERRN

und das rechnete er ihm als Gerechtigkeit an. (….)

 

Mit Gen 15 werden wir ZeugInnen einer schicksalhaften und -wendenden Gottesbegegnung. In einer Vision erscheint Gott dem Abraham, der hier noch „Abram“, „Vater der Anhöhe“, genannt wird, was wohl auf die Opferpraxis der Erzeltern auf Kulthöhen hinweist. Diesem verspricht er zum wiederholten Mal (erstmals in Gen 12,1-3) eine zahlreiche Nachkommenschaft, die in und von ihrem eigenen Land leben wird (V. 5-7) und besiegelt die doppelte Verheißung mit einem Bundeseid (V. 9-12.17-18). Zwei Schwierigkeiten gibt es dabei für Abraham: Kinderlosigkeit und noch immer kein Land. Sieh da, da geht Gott einseitig einen Bundesschluss ein – und Abraham hat diese Gottesvision (mit einem seltsamen Opfer) und wird ein stellvertretender Bundespartner. Er wird gewandelt in dieser göttlichen Szene. Die letzten Reste seiner Zweifel schwinden. „Abram“ ist zu „Abraham“, Vater einer Menge, geworden. Als Hörerinnen und Hörer des Lesungstextes werden wir mit Abraham als Zeugen dieser gewaltigen Gotteserscheinung ins dargestellte Geschehen mit hineingenommen und dazu eingeladen, uns auch mit ihm wandeln zu lassen.

 

2. Lesung: Phil 3,17-4,1

3,17 Ahmt auch ihr mich nach, Brüder und Schwestern,

und achtet auf jene,

die nach dem Vorbild leben, das ihr an uns habt.

18 Denn viele

– von denen ich oft zu euch gesprochen habe,

doch jetzt unter Tränen spreche –

leben als Feinde des Kreuzes Christi. (….)

 

Gegen ein rein irdisches Vollkommenheitsstreben, das sich in der Befolgung von Gesetzen oder in äußeren Zeichen wie dem Beschnittensein erschöpft (vgl. 3,2f), betont Paulus, dass die eigentliche Heimat der Christ/innen im Himmel ist. Erst von dorther kann Vollendung erhofft werden.

 

Evangelium: Lk 9,28b-36

In jener Zeit 28b nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus mit sich
und stieg auf einen Berg, um zu beten.
29 Und während er betete,
veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes
und sein Gewand wurde leuchtend weiß. (…)

Die Verklärung Jesu vermittelt eine Vorahnung von seiner Auferweckung von den Toten. Schließlich stehen zwei himmlische Gestalten bei Jesus und reden mit ihm. Mose und Elija hatten einst selbst Gottesnähe auf einem Berg erfahren. Mose und Elija repräsentieren das Gesetz und die Propheten, kurz: die Heilige Schrift, das Alte Testament. Sie reden mit Jesus, und zwar von seinem Ende in Jerusalem, wörtlich: von seinem „Exodus“ (exodos) in Jerusalem (Lk 9,31). In Jerusalem wird etwas geschehen, was an den einstigen Exodus, den Auszug Israels aus Ägypten, erinnert. Man wird Jesus Gewalt antun und ihn umbringen. Doch Gott wird ihn retten und von den Toten auferwecken. Jesus erfährt einen Exodus, einen Auszug aus dem Reich des Todes. Exodus bedeutete einst Befreiung des Volkes Israel aus dem Sklavendasein in Ägypten. Exodus ist jetzt Befreiung Jesu aus der Macht des Todes.

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