Monday 22. April 2019

7. Sonntag im Jahreskreis 24. 2. 2019

 

1. Lesung: 1 Sam 26,2.7-9.12-13.22-23 1
Die erste Lesung ist ein Stück orientalischer Erzählkunst. Eine Geschichte vom Konkurrenzkampf unter Männern. Handgreiflich und wortgewaltig. Eine Geschichte, die eine Grenze zieht für Kampf und Auseinandersetzung.

In jenen Tagen

2 machte Saul sich mit dreitausend Mann, ausgesuchten Kriegern aus Israel,auf den Weg und zog in die Wüste von Sif hinab, (…)

 

2. Lesung: 1 Kor 15,45-49

45 So steht es in der Schrift: Adam, der erste Mensch, wurde ein irdisches Lebewesen. Der letzte Adam wurde lebendig machender Geist.

46 Aber zuerst kommt nicht das Überirdische; zuerst kommt das Irdische, dann das Überirdische. (…)

 

Evangelium: Lk 6,27-38 1

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

27 Euch, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; (….)

 

Thema Anbetungstag 2019 u. Fronleichnamsfest –Fortsetzung zur Hl. Taufe – 3. Teil

Nach symbolischen und religionsgeschichtlichen Deutungen der Taufe, dem Bundeszeichen der Beschneidung, jetzt zum christlichen Sinnverständnis der Taufe: Die Johannestaufe wurde von den Christen übernommen, weil JESUS selber diese Taufe auf sich nahm: Bei Johannes war es aber noch eine Bußtaufe: Eine Besiegelung, ein Zeichen der Umkehr, einmalig, im Jordan, zur Vergebung der Sünden (Mk 1,4) und zur Verschonung vor dem kommenden Gericht (vernichtende Feuertaufe Mk 1,7; Mt 3,11). Die Wassertaufe löscht symbolisch das Gerichtsfeuer und verheißt die künftige Geisttaufe. Sie ist endzeitlich, auf etwas Kommendes hingerichtet – und verwandt mit der Taufe in der Qumrangemeinde, die das kommende Gericht erwartete.

Jesus hat sich geistig zuerst dieser Johannes-Gemeinde angeschlossen, sei es aber aus äußeren Umständen - weil Johannes hingerichtet wurde - oder doch durch einen inneren Dissens von Johannes getrennt? - er verkündet nochmals etwas über Johannes hinausgehend Neues: Das Reich Gottes ist nahe – und bestätigt und beweist dies durch seine Worte und Taten bis zum Lebensende.

Die Evangelien berichten einstimmig, Jesus empfängt die Johannestaufe, tauft aber nicht selber mit Wasser (anders zwar Joh 3,22.26; 4,1; dann korrigiert durch 4,2: „allerdings taufte nicht Jesus selbst, sondern seine Jünger“): Er knüpft an die Bußpredigt des Täufers an und gibt ihr eine neue Orientierung auf die Basileia (Königsherrschaft Gottes) hin und Gott als Abba-Vater. Die Umkehrpredigt bleibt erhalten (siehe dann auch Apg 2), ist aber Konsequenz der nahen Basileia. Die Taufe Jesu wird sehr messianisch gesehen: Jesus wird als Sohn Gottes im Sinne des Gesalbten / Geistträgers in Solidarität mit den Sündern geschildert. Als dieser Geistträger tauft Jesus mit Heiligem Geist (Mk 1,8; Lk 3,16; Apg 1,5; 11,16).

 

Namenstage
Hl. Gaius, Hl. Meingoz, Hl. Wolfhelm Abt in Brauweiler, Hl. Agapitus (Agapius) I.
Aus der Diözese
Festgottesdienst am Ostersonntag mit Bischof Manfred Scheuer im Linzer Mariendom

Bischof Scheuer am Ostersonntag: „Auferstehungs-Erfahrungen im Alltag erschließen uns die Auferstehung Jesu“

Erfahrungen von Auferstehung im Alltag im Leben jedes Menschen lassen die große Auferstehung nach dem Tod erahnen: So...

Bischof Manfred Scheuer

Ostergrüße von Bischof Manfred Scheuer

Bischof Manfred Scheuer teilt in diesem Video Gedanken zum Osterfest.

Auferstehung. Zeichnung von Melanie Vierziger, Werkstätte des Instituts Hartheim.

Da ist etwas Helles um Jesus

Ein Osterimpuls von Bischof Manfred Scheuer in der Linzer KirchenZeitung.
Evangelium von heute
Lk - Lk 24,13-35 Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich...

 

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