Mittwoch 21. November 2018

20. Sonntag im Jahreskreis 19. 8. 2018

1. Lesung: Spr 9,1-6

1 Die Weisheit hat ihr Haus gebaut,

ihre sieben Säulen behauen.

2 Sie hat ihr Vieh geschlachtet,

ihren Wein gemischtund schon ihren Tisch gedeckt.

3 Sie hat ihre Mägde ausgesandt (….)

2. Lesung: Eph 5,15-20

15 Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt,

nicht töricht, sondern klug.

16 Nutzt die Zeit;

denn diese Tage sind böse.

17 Darum seid nicht unverständig,

sondern begreift, was der Wille des Herrn ist. (….)

Evangelium: Joh 6,51-58

(….) 53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch:

Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst

und sein Blut nicht trinkt,

habt ihr das Leben nicht in euch. (….)

Letzten Sonntag wurde bereits reflektiert über das Geschenk des Glaubens: „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt;“ … so spitzt sich das heute zu, dass die „Juden“ (nicht antijudaistisch zu verstehen, eher generell, die „Gegner“ JESU) „gegeneinander stritten“. Es kommt dann – historisch, vom Text her gesehen, vielleicht später entstanden? - die eucharistische Rede vom Brot und Wein.
Dies ist jetzt, so finde ich, bemerkenswert. Der christliche Glaube kennt noch einen erinnernden Kult! Er hat eine Form des stellvertretenden, sühnenden Opfergedenkens bewahrt, wodurch der alte Opferkult aller heidnischen Religionen und der Tempelkult Israels zwar sein Ende fand, aber nur durch den Nachvollzug des reinen Opfers JESU CHRISTI (in seiner Ganzhingabe an Gott und die Menschen) hat der Mensch wieder Zugang zu Gott gefunden. Der HEBRÄERBRIEF wäre dazu die beste Erklärung!

Leider hat das Judentum, mit dem uns vieles verbindet, besonders das Erste Testment, und der Islam, der ursprünglich das Opfer des Abrahams und diverse kleinere Opferpraktiken kannte, dazu keinen Zugang mehr gefunden. Sie sind reine Schriftreligionen geworden. Der Tempelkult wurde mit der Zerstörung des Tempels durch Titus im Jahre 70 n. Chr. beendet; der Islam hatte nur den Koran und ein paar Steinheiligtümer in Mekka und Jerusalem.

Die Kultreligion – das die Legitimation des christlichen Glaubens. Es muss zwar der Mensch seine Bedürfnisse und Sehnsüchte auf Gott richten und ihn durch moralische Opfer gnädig zu stimmen versuchen und ihn als Freund gewinnen, aber wenn der Mensch in seiner Sünde und in seiner sinnwidrigen Geschichtsereignissen ehrlich ist, kann er die Gnade Gottes nicht erreichen.

Erst durch ein reines, stellvertretendes Selbstopfer (nicht Fremdopfer, Tieropfer etc.), wie wir das von JESUS CHRISTUS bekennen, ist der Mensch in seiner Sündhaftigkeit wieder beziehungsfähig geworden. Eine rein moralische Religion ist zwar vom Bedürfnis der Menschen her verständlich, der Mensch will göttliche Garantie und Glückseligkeit erreichen, doch reicht, wie gesagt, das nicht aus.
JESUS CHRISTUS führt eigentlich zur Vollendung, was das Erste Testament in verschiedenster Weise der Frömmigkeit vorbereitet hat: Ein äußerer Tempelkult reicht nicht aus (siehe diverse Psalmen, siehe Tempelkritik der Propheten), es bedarf einer Ganzhingabe, eines stellvertretenden, heiligen Opfers, um Gott zu bezeugen. Deshalb heute die Rede bei Johannes 6: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben.“ d. h. wer meine Menschwerdung, Verkündigung, Hingabe am Kreuz, meine Auferstehung und Himmelfahrt annimmt, der findet Gott.

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