Tuesday 19. January 2021

So. 27. 12. 2020 - Fest der heiligen Familie, Sonntag in der Weihnachtsoktav

2. Lesung: Kol 3,12-21

 

Schwestern und Brüder!

12 Bekleidet euch, als Erwählte Gottes,

Heilige und Geliebte, mit innigem Erbarmen.Güte, Demut, Milde, Geduld! (…)

 

Am Anfang des Textes steht ein sog. Tugendkatalog, Kol 3,12-15. Solche waren in der Antike beliebt als Orientierung für ein gemeinschaftsförderliches Verhalten. Es geht um viele Formen der Zuwendung und gegenseitige Akzeptanz. Vor allem Vergebung und Liebe sind der Kitt für gelingende Beziehungen.

 

Evangelium: Lk 2,22.39-40

 

Lukas entfaltet in seiner Kindheitsgeschichte Jesu am Anfang des Evangeliums in lebendigen Erzählungen, wer Jesus seinem Wesen nach ist. Heute geht es darum, wie Jesus in einer jüdischen Familie, die traditionell religiös lebt, als Erstgeborener in den Tempel gebracht wird, um dabei symbolisch Gott übergeben zu werden. Dabei zeigt sich in prophetischer Schau, dass Jesus Licht und Heil für die Menschen sein wird.

 

22 Als sich für die Eltern Jesu die Tage

der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten

brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf,

um es dem Herrn darzustellen,

23 wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: (…)

 

Natürlich wünschen wir unseren Kindern nur das Beste: Gesundheit, Zufriedenheit, gute Freunde, Erfolg in Schule und Beruf und noch vieles andere mehr. Problematisch wird es dann, wenn sich hinter diesen Wünschen unsere eigenen, unerfüllten Träume verstecken, wenn wir in unseren Sprösslingen das verwirklicht sehen möchten, was wir selber aus diversen Gründen nicht zu erreichen vermochten. Die Eltern JESU tun das einzig Richtige: Sie danken für das Geschenk des Kindes und bitten so um den Segen, wie es für das Kind am besten ist. Mit 12/13 Jahren entlassen sie dann das Kind, so wird ebenfalls bei LUKAS erzählt, in sein ureigenes Leben. Für Eltern keine ganz einfache Übung.
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Fürbitten
… für Frauen, Männer und Kinder, die als Familien zusammenleben
in Liebe und Verantwortung füreinander;
für die Paare, die sich Kinder wünschen.
 

Für die vielen jungen Menschen, die ohne Eltern aufwachsen müssen;
und für alle, die in Einrichtungen und Behörden oder ehrenamtlich für sie sorgen.

Wir beten für die vielen Menschen auf der Flucht
oder auf der Suche nach einer besseren Zukunft;

Namenstage
Hl. Marius, Hl. Martha, Hl. Abachum und Hl. Audifax, Hl. Agritius, , Hl. Henrik, Makarius der Ägypter (der Ältere)
Aus der Diözese
Mag.a Angelika Ritter-Grepl

Die Kirche und die tüchtigen Frauen: Severin-Akademie 2021 online

"Alles hängt mit allem Zusammen! Die Kirche und die tüchtigen Frauen" - dazu referierte Mag.a Angelika Ritter-Grepl...

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Evangelium von heute
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