Montag 21. August 2017

Das war „Orgel mit allen Sinnen”!

Im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen 2017 gab es für Kinder, Familien und andere Interessierte die Möglichkeit, mit Domorganist Wolfgang Kreuzhuber die Rudigierorgel „mit allen Sinnen” zu erleben.

Domorganist Wolfgang Kreuzhuber lud im Vorfeld der Langen Nacht der Kirchen 2017 dazu ein, „Orgel mit allen Sinnen” zu erleben. Zu Fragen wie „Wie funktioniert eine Orgel?”, „Wie klingt die 'Königin der Instrumente' in all ihren Facetten?” oder „Wie fühlt es sich an, Töne vom Scheitel bis zur großen Zeh zu spüren?” konnten sich Groß und Klein bei den beiden je halbstündigen Orgelführungen eine eigene Meinung bilden.

 

Die erste Gruppe von "Orgel mit allen Sinnen"...
Ganz schön laut können solch mächtige Pfeifen ertönen...
Man darf sogar selbst mal an die Manuale...
Die zweite Gruppe von "Orgel mit allen Sinnen"...
Und auch hier darf man mal selbst ran...

Noch mehr Bilder von den Orgelführungen gibt's in der Bildergalerie!

 

Anschaulich und lebendig stellte Domorganist Wolfgang Kreuzhuber die Rudigierorgel im Linzer Mariendom vor – Kinder und Erwachsene konnten die Orgel mit allen Sinnen erleben und bestaunten die großen 32 Fuß-Pfeifen genauso wie den sich schließenden und wieder öffnenden Schwellkasten (wie Wolfgang Kreuzhuber den Kleinen ganz nachvollziehbar erklärte: „Keine Angst, da kommt kein Krokodil raus... da wird es nur lauter und wieder leiser... und der Kasperl ist heute auch nicht da!”). Dass ganz hohe Töne nur noch die Kleinsten hören und ganz tiefe Töne alle bis in die Zehenspitzen spüren, rief großes Erstaunen hervor. Und dann probierte man gemeinsam einmal aus, wie laut so eine Orgel eigentlich sein kann: „Anschnallen und Ohren zuhalten...”, meinte da der Domorganist schmunzelnd.

 

Und als das Plenum (für die Kinder also „alles, was an Lautstärke geht”) erklang, hielten sich schließlich viele Kinder sicherheitshalber die Ohren zu – worauf ein Junge dann aber triumphierend erklärte: „Also, unsere Alarmanlage in der Schule ist lauter...”. Und erlebbar wurde auch, was passiert, wenn man den Orgelmotor ein- und ausschaltet – da durften sogar die Kinder selbst ran. Ebenfalls aktiv werden durften die kleinen Orgelentdecker beim Ziehen von Registern. Und manch einer durfte die Wirkung von Koppeln und der Barkerkoppel spüren – pro Finger muss man da bis zu einem halben Kilo hinunterdrücken... ganz schön stark mussten die Kinder da sein. 

 

Einen Blick in die Orgel konnten die erwachsenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer werfen – zu sehen gab's da Details von Trakturen (Abstrakte, Winkel) und einen Blick ins Rückpositiv zu vielen Pfeifen und zur Zimbelstern-Mechanik. Ein in puncto Orgel schon etwas „vorbelasteter” junger Organist aus Schardenberg durfte dann selbst mal auf der Rudigierorgel spielen – und rundherum die ganzen neugierigen Kinder! Was für ein Erlebnis!

 

Resümee: Zwei humorvolle, lebendige, vielseitige und spannende Führungen mit vielen Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden!

 

(sp)

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