Tuesday 7. February 2023
Pfarrcaritas Kindergarten
Kremsallee

Wo Menschen Beziehungen knüpfen,

entsteht ein tragendes Netz!


Unser Bild vom Kind

 

Kinder sind

 

... einzigartige Persönlichkeiten

 

Wir sehen sie mit ihren Rechten, all ihren Gefühlen, ihren Bedürfnissen, ihrer Lebendigkeit und allem, was sie ausmacht.


 

... neugierig, aktiv und selbständig

 

Sie sind ForscherInnen und KostrukteurInnen, begeisterungsfähig, wissensdurstig und von Anfang an bereit zu lernen. Sie haben großes Interesse am eigenständigen, individuellen Tun. Sie lernen hochengagiert und nachhaltig, wenn ihre Themen ernstgenommen und aufgegriffen werden. Klare Regeln und Grenzen geben ihnen Sicherheit und fördern ihre Entwicklung.


 

... kreativ

 

Genügend Zeit und Raum ermöglichen Freiräume für kreative und individuelle Prozesse.


 

... kontaktfreudig und mitteilungsbedürftig

 

Das soziale Miteinander steht bei uns im Vordergrund. Im gegenseitigen Austausch eignen sich Mädchen und Buben ihr Wissen  durch Begreifen, Ausprobieren und Wiederholungen selbst an. Wir haben stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Kinder und nehmen ihre Gedanken und Themen ernst.


 

... zuwendungsbedürftig

 

Wir sind mit offenen Herzen für die Kinder da. Kinder brauchen Verlässlichkeit und Vertrauen, sowie eine einfühlsame, liebevolle und unterstützende Begleitung. Nur dann ist individuelles Lernen möglich.



 

Inklusion

„Ankommen – Türen öffnen.
Eintreten und erfahren, dass es Raum gibt für jede Hand.
Gemeinschaft erleben in der Fülle der Verschiedenheit.
Ich darf sein, wie ich bin.
Spüren, dass mich Hände halten können.
Sehen, dass Vielfältigkeit neues Wachstum ermöglicht.
Ankommen – Türen öffnen.“

                                                                                                       (Verfasser unbekannt)


Wir alle wünschen uns eine Welt des Miteinanders und nicht des Nebeneinanders. Inklusive Pädagogik ist ein Leitgedanke unseres Kindergartens. Sie berücksichtigt sowohl die besonderen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes als auch die Gesamtheit einer Gruppe. Der inklusive Ansatz umfasst ein Denken und Handeln, das die Bedürfnisse und Interessen anderer Menschen miteinschließt und Unterschiede wertschätzt.
Inklusive Bildung richtet den Blick nicht auf die Beeinträchtigung (die Defizite), sondern vielmehr auf die Ressourcen des Kindes.
Jedes Kind ist mittendrin – damit stehen das gemeinsame sowie das individuelle Lernen für alle im Zentrum.
Diese bedarfsgerechte, kindorientierte Entwicklungsbegleitung benötigt besondere Rahmenbedingungen. Deshalb führen wir seit Jahren eine Integrationsgruppe mit gesenkter Kinderzahl. Diese Gruppen werden von jeweils einer Assistenzpädagogin für Integration unterstützt und in regelmäßigen Abständen von der mobilen Fachberaterin für Integration besucht, die dem Team Tipps, Anregungen und Hilfe bietet.
Eine enge Zusammenarbeit mit Eltern, TherapeutInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen und mobilen FachberaterInnen ist Grundlage für das Gelingen inklusiver Pädagogik.

Wenn sich Kinder als akzeptierter und vollwertiger Teil einer Gruppe erleben, wird ihr Selbstwertgefühl gestärkt. Sie entwickeln ein Gefühl der Zugehörigkeit und Sicherheit,  können sich mit Interesse und Neugier der Erforschung ihrer Umwelt widmen und einander bei gemeinsamen Lernaufgaben unterstützen.



 

Wertevermittlung

Miteinander leben lernen

 

Ein wichtiger Aspekt unserer pädagogischen Arbeit ist auch die Vermittlung christlicher und sozialer Werte.

 

Werte helfen besonders Kindern sich in der Welt zurechtzufinden und sich richtig zu entscheiden. Sie sind die Grundlage für den Zusammenhalt einer Gemeinschaft.

Durch unser Vorbild vermitteln wir den Kindern Werte wie Respekt vor anderen und sich selbst, Verantwortungsbewusstsein, Nächstenliebe, Mitgefühl, Friedfertigkeit, Freundschaft, Solidarität, Toleranz, Aufrichtigkeit, Achtung vor der Schöpfung, Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit.



 

Religiöse Erziehung

„Ich glaube, dass Gott dich liebt“

 

Wo dieses Sprachgeschehen zwischen Kindern und Erwachsenen erfahrbar wird, dort geschieht religiöse Erziehung im christlichen Verständnis.


Jedes Kind kommt mit individuellen religiösen Erfahrungen und unterschiedlichen Werten zu uns in den Kindergarten. Auf diese gilt es aufmerksam zu werden, sie zu achten und zu respektieren. Als Pfarrcaritaskindergarten haben wir die besondere Aufgabe, die uns anvertrauten Kinder in ihrer Spiritualität/Religiosität zu begleiten und zu stärken.
Unser Ziel ist es den Kindern zu vermitteln, dass wir alle Vertrauen zu Gott entwickeln und lernen können; wir mit Gottes Schöpfung in ihrer Vielfalt gut und fürsorglich umgehen sollen; jeder Mensch vor Gott gleich ist und jeder Mensch geliebt und angenommen wird; jeder einzelne in und für die Gemeinschaft lebt;
Aus religionspädagogischer Sicht sehen wir einen wesentlichen Auftrag in der Vermittlung von Werten, die für das tägliche Zusammenleben in der Gruppe maßgebend sind.
Christliche Feste im Jahreskreis sowie Zeiten der bewussten Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben haben in unserer Einrichtung einen hohen Stellenwert.

 

Wir ermöglichen unseren Kindern religiöse Erfahrungen durch:

  • das Feiern von kirchlichen Festen (mit den Eltern und in der Pfarrgemeinde);
  • gemeinsames Beten und Singen religiöser Lieder;
  • erarbeiten und vertiefen von christlichen Themen, wie die Schöpfungsgeschichte, das Leben Jesu, usw.

Religiöse Bildung bietet den Kindern Sicherheit und Orientierung. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und unterstützt ihre Bildung und Erziehung. Die Kinder werden angeregt, die Welt zu erforschen und zu verstehen. Wir nehmen Fragen nach Gott wahr und stärken ein grundsätzliches positives Vertrauen in Gott und die Welt.


Quelle: Arbeitsbrief für Pädagoginnen in kirchlichen Kindertageseinrichtungen der Diözese Linz



 

Partizipation

Den Kindern eine Stimme geben


Partizipation bedeutet, dass Kinder an Entscheidungen, die ihr Leben und das Leben in der Gemeinschaft betreffen, beteiligt sind. Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben ihre Interessen einzubringen, ihre persönlichen Meinungen, Ideen und Wünsche zu äußern. Indem wir unseren Kindern vielfältige Chancen zur Beteiligung und Mitbestimmung geben, wollen wir entscheidend zur Entwicklung und Förderung verschiedener Fähigkeiten beitragen:

  • Die Kinder lernen Verantwortung für ihre Entscheidungen zu tragen und erleben sich als selbstwirksam.
  • Die Kinder lernen, dass jeder ernst genommen und respektiert wird. Sie werden unterstützt ihre Meinung zu äußern und diese auch vor der Gruppe zu vertreten. Die Kinder sind in der Lage kritisch und konstruktiv zu denken und zu handeln.
  • Die Kinder verbessern ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit und lernen die Bedeutung einer funktionierenden Gesprächskultur wie beispielsweise aktives Zuhören, einander aussprechen lassen, ... kennen.

Einige Beispiele wie wir Partizipation bei uns im Kindergarten leben

  • Aktive Miteinbeziehung der Ideen und Wünsche der Kinder bei Festen und Feiern.
  • Mitsprache bei der Gestaltung der einzelnen Spielbereiche in den Gruppenräumen und auf der Spielstraße. (Gangbereich)
  • Mitbestimmung bei gemeinsamen Kreisspielen in der Gruppe/Bewegungsspielen im Bewegungsraum
  • Selbstausgewählte Portionsgrößen beim Mittagessen und das Angebot einer gleitenden Jause.
  • uvm.

Partizipation verlangt

  • Kinder voller Aufmerksamkeit und Anteilnahme zuzuhören
  • Kinder dabei zu unterstützen, sich eine Meinung zu bilden
  • Kinder darin zu unterstützen, ihre Interessen öffentlich auszudrücken

Quelle: Arbeitsbrief für Pädagoginnen in kirchlichen Kindertageseinrichtungen der Diözese Linz

 

Während der Corona-Krise sind aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen dort und da Beschränkungen notwenig.



 

Pfarrcaritas Kindergarten
Kremsallee
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Kremsallee 7
Telefon: 07227 5613
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