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"Aufeinander zugehen"

Kurzlehrgang für Engagierte in der Begleitung von Flüchtlingen

Als Engagierte in der Flüchtlingsbegleitung leisten Sie einen wertvollen Beitrag für die Integration. Bei diesen Herausforderungen möchten wir Sie unterstützen.

Wir bieten hier einen vielfach erprobten Lehrgang an. In fünf Modulen erfahren Sie wertvolle Inhalte im Umgang mit AsylwerberInnen und mit jenen Menschen, die bereits einen positiven Asylbescheid bekommen haben. Der Austausch mit Gleichgesinnten ist ein Teil dieser Weiterbildungsabende.

 

Ziele des Kurzlehrgangs "Aufeinander zugehen": 

  • Engagierte haben für sich Sicherheit im Umgang mit Flüchtlingen und können gezielt auf deren Bedürfnisse eingehen.
  • Vermittlung von Informationen über kulturelle, kommunikative und soziale Kompetenzen, über interreligiösen Dialog und über Methoden zur Sprachvermittlung.
  • Engagierte begleiten Flüchtlinge mit Freude und Motivation.
  • Engagierte initiieren Begegnungsmöglichkeiten in den Pfarren.
  • Engagierte werden zu kompetenten Kontaktpersonen für Flüchtlinge, zu denen sie Vertrauen aufbauen.
  • Vermittlung von Fakten & Wissen zum Thema „Flucht und Asyl“.
  • Engagierte lernen von einander und profitieren vom Erfahrungsaustausch

 

Zielgruppe für den Kurzlehrgang "Aufeinander zugehen": 

  • Flüchtlingsbeauftragte in Pfarren und Gemeinden
  • Menschen, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen
  • Hauptamtliche in der Pastoral

 

Foto: © KBW-Treffpunkt Bildung Lacken

Der Kurzlehrgang ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

Die anfallenden Kosten übernehmen die Kooperationspartner.

Veranstalter: Kath. Bildungswerk OÖ, KBW-Treffpunkt Bildung


 

Der Kurzlehrgang besteht aus fünf Modulen:

 

1. Modul: Grundlagen der Flüchtlingsarbeit

Grundversorgung, Asylverfahren, Zuständigkeiten

 

In diesem Modul werden grundlegende Informationen zu Grundversorgung, Asylverfahren und anderen Begriffen gegeben, die immer wieder in den Medien zu hören sind. Geflüchtete Menschen leben oft in Flüchtlingsunterkünften, warten auf Nachrichten von Behörden und lernen Deutsch. Welche Bedürfnisse haben sie, wie gestalten sie ihre Zeit, welche Unterstützung können Ehrenamtliche diesen Menschen anbieten? Welche Aufgaben haben die NGOs in der Unterbringung und Betreuung?
 

2. Modul: Ethik des Helfens 

 und Herausforderungen in der Arbeit mit Flüchtlingen. Die Arbeit im Asyl- und Fluchtbereich stellt beide Seiten vor spezielle Herausforderungen

Manchmal passen die Erwartungen von Engagierten nicht mit jenen der Menschen in Flüchtlingsunterkünften zusammen. Es entstehen Situationen, die zu Frustration und Verständnisschwierigkeiten auf beiden Seiten führen. Es braucht besondere Achtsamkeit für die eigenen Grenzen im Ehrenamt, aber auch für die Grenzen der Flüchtlinge. Wie gehe ich mit dem Spannungsfeld zwischen Helfen und eigenen Ressourcen um? Wie achte ich eigene Grenzen und die Gren-zen der Flüchtlinge?
In diesem Modul werden grundlegende Aspekte der Freiwilligenarbeit betrachtet und gemeinsam typische „Fallen“ aufgedeckt und Strategien für den Umgang mit einer heterogenen Gruppe erarbeitet.

3. Modul: Transkulturelle Kommunikation und Konfliktmanagement, kulturelle Sensibilität
Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger und eine Auseinandersetzung mit anderen Kulturen ist notwendig

Aber wie begegnet man Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen? Worauf soll man achten? Was im Umgang miteinander wichtig ist, besonders für ehrenamtliche HelferInnen, erfahren Sie in diesem Modul.
Grundlagen transkultureller Kompetenzen, Kommunikation und Konfliktmanagement sind ebenso Inhalt wie die Reflexion der eigenen Erfahrungen und das Einüben eines Perspektivenwechsels.
4. Modul: Interreligiöser Dialog 
Dialog Christentum und Islam: Muslime haben es zurzeit nicht leicht. Egal ob in den Medien, in der Politik oder als Flüchtlinge:

Immer öfter schlägt ihnen Misstrauen, Angst und Feindseligkeit entgegen. Durch mehr Information über den Islam können Ängste und Unsicherheiten abgebaut und Begegnung auf Augenhöhe ermöglicht werden. Die Verschiedenheiten und Gemein-samkeiten von Islam und Christentum stehen im Mittelpunkt.
5. Modul: Herausforderungen in der Arbeit mit Flüchtlingen

Umgang mit Traumatisierungen. Es braucht besondere Achtsamkeit für die Begegnung mit und Begleitung von traumatisierten Menschen.

 

. Sie erfah-ren praktische Tipps für Ihren Alltag als Ehrenamtliche/r im Umgang mit traumatisierten Menschen. Wo können Sie selbst Hilfestellungen anbieten und wann ist es notwendig an ExpertInnen zu verweisen. Gerade auch in diesem Zusammenhang ist es wichtig sich abzugrenzen und nicht für alles Verantwortung zu übernehmen. Sie erfahren Grundlegendes über mögliche Folgeerscheinungen von Traumatisierungen, um bestimmte Verhaltensweisen und Reaktionen einordnen und angemessen reagieren zu können.

 


 

Wollen Sie einen Kurzlehrgang in Ihrer Pfarre veranstalten?

Information im KBW-Treffpunkt Bildung bei Michaela Wagner Tel.: (0732) 76 10-32 15 oder via E-Mail: michaela.wagner@dioezese-linz.at

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