Sonntag 17. Dezember 2017

Das Feuer des Glaubens am Brennen halten

Lagerfeuer

Das Feuer des Glaubens brennt nicht selbstverständlich weiter. Wie wichtig es ist, immer wieder "nachzulegen", "sich neu entzünden zu lassen", darauf will folgender Beitrag aus unserer Cursillozeitung "der 4. Tag",  Ausgabe 4/16, hinweisen.

„Das Mitarbeitertreffen ist für mich wie ´ein Scheit nachlegen` ins Feuer des Glaubens“ so die Beschreibung einer Teilnehmerin unseres letzten Treffens.

Folgende Geschichte verdeutlicht diese Erfahrung:
„Ein paar Männer saßen um ein Lagerfeuer und wärmten sich. Einer von ihnen wollte nicht mehr länger im Kreis sitzen. Er nahm einen brennenden Holzspan heraus aus dem gemeinsamen Feuer und setzte sich damit abseits, fern der anderen. Sein glimmender Span leuchtete und wärmte zwar noch ein bisschen, aber bald wurde es dunkel und kalt um ihn. So entschloss sich der Mann nach längerem Zögern, wieder in den Kreis der anderen zu gehen und sich am Feuer und in der Gemeinschaft zu wärmen.“

Das gilt auch für unseren Weg als Glaubende. „Allein gehst ein“ – ein Wort das bei mir  vom Cursillo hängen geblieben ist, sagt dasselbe aus. Wir müssen als Glaubende immer wieder zum gemeinsamen Feuer kommen, damit es nicht kalt und dunkel wird um uns und in uns.

Eine Möglichkeit dazu sind die Ultreyas.
Ultreya das Grußwort, mit dem sich Pilger auf dem Jakobsweg begrüßen, bedeutet so viel wie „vorwärts! Weiter“. Ist aber nicht als Antreiber zu mehr Leistung zu verstehen im Sinne von „du kommst zu langsam vorwärts“. Es ist Aufmunterung, Ermutigung und positive Motivation.
Unsere „Ultreyas“ wollen eine Einladung sein, den eigenen Holzspan wieder ins Feuer zu halten, ihn neu entzünden zu lassen und so mit neuer Leuchtkraft und Wärme hinauszugehen in den Alltag, in die eigene Lebenswirklichkeit. Ultreya ist nichts anderes als am „Lagerfeuer des Glaubens“ sitzen, sich austauschen, gegenseitig bestärken, gemeinsam beten, singen, …
Es braucht keine fixe Form und auch keine perfekte Vorbereitung um als „Ultreya“ zu gelten. Ein Gebetskreis, eine gemeinsame Messe, eine Adventfeier, … alles was hilft das Feuer am Brennen zu halten darf als Ultreya gesehen werden. Zur Gestaltung genügt es, wenn jede/r mitbringt was ihn/sie im Moment bewegt - ein Text, ein Lied, ein Gebet,…
Ich möchte Dich ermutigen Dir Menschen zu suchen, mit denen du deine Glaubenserfahrungen teilen kannst. Wenn jede/r seinen „Holzspan“ mitbringt und ins Feuer hält, dann brennt es, leuchtet und wärmt alle Anwesenden.
Schon Augustinus sagt: „Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.“ Und unsere Welt braucht mehr denn je Menschen, die sich dazu bekennen, dass die Beziehung zu Gott die Kraftquelle ihres Lebens ist. Menschen, die aus dieser Beziehung ihr Leben, ihre konkrete Lebenswelt gestalten.
Um den Start für neue Ultreyas zu erleichtern würden wir gern konkrete Gestaltungsideen zur Verfügung stellen. Dafür brauchen wir Deine/Eure Vorschläge, Ideen, erprobten Modelle,... Bitte diese an das Cursillosekretariat schicken, damit sie anderen Interessierten weitergegeben werden können. DANKE für Deine Beiträge!
Ich wünsche Dir Zeit und Mut Dich immer neu ins Feuer der Liebe Gottes hineinzuhalten und viele wärmende, ermutigende Begegnungen.   

Maria Grill

 

 

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