Sunday 29. November 2020

Autofahrten möglichst vermeiden – kürzere Strecken bewegungsaktiv zurücklegen

Das Problem des Bewegungsmangels verschärft sich im Lockdown. Der VCÖ weist darauf hin, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO mindestens eine halbe Stunde Bewegung pro Tag empfiehlt. Bewegung stärkt das Immunsystem und wirkt sich auch auf das psychische Wohlbefinden positiv aus. Um auf das von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Pensum Bewegung zu kommen, rät der VCÖ Erledigungen möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu machen. Das Auto sollte nur genutzt werden, wenn es keine andere Wahl gibt.
 
Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Erwachsenen eine halbe Stunde Bewegung pro Tag, für Kinder und Jugendliche eine Stunde Bewegung pro Tag. Sporteinrichtungen, Fitnessstudios sind nun geschlossen, für die Schulkinder entfallen die Turnstunden. Der Lockdown ist ohnedies eine psychische Ausnahmesituation. Zusätzlich wirkt sich Bewegungsmangel negativ auf das psychische Wohlbefinden aus. „Umso wichtiger ist es, dass jede Möglichkeit der Bewegung genutzt wird. Gerade im Bereich der Mobilität ist das Potenzial groß, etwa indem man Autofahrten möglichst vermeidet und die nötigen Erledigungen, wie beispielsweise Einkäufe, wann immer möglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad macht“, empfiehlt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer.
Jene, die nicht im Homeoffice arbeiten können, können den Arbeitsweg nutzen, um auf eine gesunde Portion Bewegung zu kommen. Distanzen bis zu fünf Kilometer, sind in der Regel auch für untrainierte Personen gut zu bewältigen, für sportliche Personen oder mit den boomenden Elektro-Fahrrädern sind auch längere Distanzen leicht zu bewältigen. Im Lockdown geht der Autoverkehr deutlich zurück, womit die Bedingungen zum Radfahren deutlich angenehmer sind.
 
Der VCÖ sieht aber auch die Gemeinden und Städte gefordert, dem Gehen und Radfahren mehr Platz einzuräumen. „Der Kfz-Verkehr geht im Lockdown deutlich zurück und braucht daher weniger Platz. Gerade für Familien mit Kindern ist es sehr wichtig, dass sie auf autofreien Fahrbahnen unterwegs sein können“, spricht sich VCÖ-Sprecher Gratzer für die rasche Umsetzung sogenannter Pop-Up Radwege aus. Auch können Straßen in Wohngebieten in temporäre Begegnungszonen umgewandelt werden. 
 
Wer längere Stecken zurückzulegen hat, kann durch die Kombination von Öffentlichem Verkehr und bewegungsaktiver Mobilität auf ein gesundes Bewegungspensum kommen, etwa indem man mit dem Fahrrad zum Bahnhof fährt. „In den Öffentlichen Verkehrsmitteln ist derzeit viel Platz, der Sicherheitsabstand kann eingehalten werden, der Mund-Nasen-Schutz sorgt für Sicherheit“, betont VCÖ-Sprecher Gratzer. Zudem belegen zahlreiche medizinische Studien, dass es im Öffentlichen Verkehr keine erhöhte Infektionsgefahr gibt. Zuletzt wurde beispielsweise das Ergebnis einer britischen Studie veröffentlicht: In den Londoner U-Bahnen wurden weder auf Kontaktflächen noch in der Luft Spuren des Coronavirus gefunden. In Deutschland hat die Charité Research Organisation die Situation in den Zügen untersucht und festgestellt: „Zugfahren ist sicher.“
 
(www.vcoe.at)
 
Der "VCÖ - Mobilität mit Zukunft" ist eine auf Mobilität und Transport spezialisierte, gemeinwohlorientierte Organisation. Ziel des VCÖ ist ein ökologisch verträgliches, ökonomisch effizientes und sozial gerechtes Verkehrssystem. Die Sichtweise des VCÖ ist global orientiert, themenübergreifend und berücksichtigt die Interessen zukünftiger Generationen.
Berichte

Bericht vom Präsidium von Pax Christi Österreich; 27./28. September 2019

Das diesjährige Präsidiumstreffen von Pax Christi Österreich hat am 27. und 28. September 2019 in Linz stattgefunden....

Jägerstätter-Gedenken 2019:

Zentraler Gedanke beim internationalen Jägerstätter-Gedenken am 8. und 9. August 2019: „ProvokateurInnen der...

Begegnungsreise nach Budapest

Budapest ist eine Reise wert. Diese faszinierende Stadt an der Donau mit ihren beeindruckenden historischen Gebäuden...
Frieden
Papst Franziskus hat am 5. Oktober 2020 die Enzyklika "Fratelli tutti" veröffentlicht.

Enzyklika "Fratelli tutti": Papst ruft zu neuer Weltordnung auf

Mit einem eindringlichen Plädoyer für Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft über alle Grenzen hinweg hat Papst...

Pfarrassistent Mag. Thomas Mair und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Linz Dr.in Charlotte Herman beim Gebet

Gedenkfeier in Schloss Hartheim

Am 1.Oktober 2020 fanden sich zahlreiche Ehrengäste, darunter Angehörige und Nachkommen von Opfern der...

(v.l.) Mag. Christian Zoidl (Dechant Linz-Mitte), Mag.a Stefanie Hinterleitner (Pastoralassistentin Linz-Dompfarre), Dipl.Päd.in Monika Weilguni (Dekanatsassistentin Linz-Mitte), Hubert Gratzer (Leiter Arbeitskreis "Kirche wirkt in der Gesellschaft"

Aufruf des Dekanats Linz-Mitte: #WirhabenPlatz #Moria

Linzer Pfarren und Einrichtungen setzen sich für die Aufnahme von geflüchteten Menschen aus dem griechischen Lager...
Entwicklungszusammenarbeit
Missionsschwester Maria Corda Waldhör CPS verstarb am Coronavirus

Missionsschwester Maria Corda Waldhör CPS verstarb am Coronavirus

Glen Avent in Südafrika ist das Provinzialat der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut. 40 Schwestern umfasst die...

 Der langjährige Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz Kardinal Christoph Schönborn (r.) und sein Nachfolger Erzbischof Franz Lackner bei der Pressekonferenz.

Bischofskonferenz: Lebensschutz, Klimavolksbegehren, Flüchtlinge, Respekt gegenüber Religionen

Die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz haben von 15. bis 18. Juni 2020 ihre Sommervollversammlung in...

Abt Ambros Ebhart in der Ausstellung

Stift Kremsmünster: Sonderausstellung "50 Jahre Mission in Brasilien"

Eine Sonderausstellung im Stift Kremsmünster würdigt die Aufbauarbeit der Patres von Kremsmünster und der Schwestern...
Sozialreferat
4020 Linz
Kapuzinerstraße 84
Telefon: 0732/7610-3251
Telefax: 0732/7610-3779
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
Darstellung: