Friday 15. November 2019

Völkerrechtsgipfel: Klimagerechtigkeit ist ein Menschenrecht

Die Klimakrise bedroht die Menschenrechte weltweit. Im September vereinigen sich Greenpeace und 200 VertreterInnen indigener Völker, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen in New York um eine Erklärung zu verabschieden. Darin stellen sie Forderungen an Regierungen und Unternehmen die Klimakrise anzugehen und das Überleben der Menschheit zu sichern.

Die Folgen des Klimawandels bedrohen nicht nur die Umwelt, sondern auch die Lebensrealität der Menschen. Die Zahl der Hitzetoten steigt, zahlreiche Lebensräume werden zerstört und sind nicht mehr bewohnbar. So sagt auch Jennifer Morgan, Geschäftsführerin bei Greenpeace International: "Die Klimakrise ist eine Menschenrechtskrise”. Aus diesem Grund findet im September ein Völkerrechtsgipfel für Klima und Menschenrechte statt, organisiert von Greenpeace International, Amnesty International, Center for International Environmental Law, Wallace Global Fund und der New York University School of Law Center for Human Rights and Global Justice. Das Ziel ist, sich zu vernetzen und vereint Druck auf Regierungen und Unternehmen auszuüben und durch gemeinsam Kampagnen das Klima-Engagement zu erhöhen, sowie Menschenrechte einzufordern. Dabei soll die Klimakrise bekämpft und der Finanzierung fossiler Brennstoffe ein Ende gesetzt werden.
 

Klimaklage in Österreich


Diese Bemühungen stehen im Einklang mit der Klimaklage in Österreich. Die Konsequenzen der Klimakrise treffen Österreich hart. Ernteausfälle häufen sich und Kinder leiden an Atemwegserkrankungen aufgrund der Luftverschmutzung. Deswegen hat sich Greenpeace Österreich mit der Rechtsanwältin Michaela Krömer und den JuristInnen vom Ökobüro zusammengeschlossen und reichen mit Hilfe von vier KlägerInnen Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof gegen klimaschädliche Gesetze ein, wie etwa die Steuerbefreiung von Kerosin für den Flugverkehr. Laut der Anwältin Michaela Krömer ist “die Klimakrise auch eine Krise der Grund- und Menschenrechte. Angesicht dieser, schützt die aktuelle Gesetzeslage unsere Grundrechte, wie zum Beispiel das Recht auf Leben und Gesundheit, nicht ausreichend. Daher besteht jedenfalls auch juristischer Handlungsbedarf”.

Greenpeace fordert zusammen mit den KlägerInnen ein Recht auf Zukunft für die jetzigen und zukünftige Generationen. Das Recht auf eine lebenswerte Zukunft und der Schutz vor der Klimakrise muss als Menschenrecht betrachtet werden!
 
(Greenpeace.at)
Berichte

Migration im Gespräch

In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Diese Frage stellte die Journalistin Susanne Scholl am Freitag bei der...

Bericht vom Präsidium von Pax Christi Österreich; 27./28. September 2019

Das diesjährige Präsidiumstreffen von Pax Christi Österreich hat am 27. und 28. September 2019 in Linz stattgefunden....

Jägerstätter-Gedenken 2019:

Zentraler Gedanke beim internationalen Jägerstätter-Gedenken am 8. und 9. August 2019: „ProvokateurInnen der...
Frieden
ICO-Obmann Slawomir Dadas (r.) und Generalsekreträrin Romana Kugler (l.) sowie die beiden syrisch-orthodoxen Bischöfe Metropolit Mor Philoxenos und Mor Polycarpus stoßen mit „Father Hans“ Hollerweger beim Jubiläumsfest an.

30 Jahre Initiative Christlicher Orient

Die ICO – die Initiative Christlicher Orient – feierte am Dienstag, 24. September 2019 das 30-Jahr-Jubiläum ihres...

Der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker

Pax Christi: "Frieden in Gerechtigkeit" als ökumenisches Anliegen

„Frieden in Gerechtigkeit. Das ökumenische Friedensengagement der Kirchen und ChristInnen“, so lautete das Thema des...

Naher Osten

„Was ist los im Nahen Osten?“

Gudrun Harrer sprach in Linz über die verworrene Situation im Nahen Osten nach dem Arabischen Frühling und äußerte...
Entwicklungszusammenarbeit
Etwa 100 Gäste, darunter viele aktive und ehemalige MissionarInnen, freuten sich mit der Missionsstelle der Diözese Linz über ihr 10-jähriges Bestehen.

Brücke zwischen Orts- und Weltkirche: 10 Jahre Missionsstelle

Am 30. Juni 2018 feierte die Missionsstelle der Diözese Linz mit über 100 Gästen im Linzer Priesterseminar ihr...

Österreich investiert zu wenig in Entwicklungshilfe.

Österreich weit unter 0,7-Prozent-Ziel bei Entwicklungshilfe

Österreich hat sein Ziel, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens in Entwicklungshilfe zu investieren, im Jahr 2017...

SternsingerInnen aus Kirchdorf an der Krems und Bad Ischl in Hinterstoder auf der Höss

Sternsingen 2018: Solidarität auf Rekordniveau

Exakt 3.395.400,04 Euro haben Oberösterreichs 16.000 Sternsingerinnen und Sternsinger bei der Sternsingeraktion 2018...
Sozialreferat
4020 Linz
Kapuzinerstraße 84
Telefon: 0732/7610-3251
Telefax: 0732/7610-3779
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

Kommunikationsbüro
Herrenstraße 19
Postfach 251
4021 Linz
https://www.dioezese-linz.at/
Darstellung: