Mittwoch 23. Mai 2018

Concert Spirituel

Passionsmusik zur Todesstunde Christi

Rupert Gottfried Frieberger (1951-2016)

„Mysterium crucis”

 

Karfreitag, 30. März 2018 15:00 Uhr 

Ursulinenkirche Linz

 

Kammeroratorium für Sprecher, Soli, Chor und acht Instrumente

Ilia Staple | Sopran

Martin Kiener | Tenor

Andreas Lebeda | Bass

Friedrich Eidenberger | Sprecher

„E medio cantus”| Vokalensemble

„Frieberger Consort”

Joh. Sonnberger | Konzertmeister

Christian Schmidbauer | Leitung

 

Das Kammeroratorium „Mysterium crucis“ von Rupert Gottfried Frieberger ist eine Passionsmusik in 7 Bildern, die den Hymnus „O crux ave, spes unica“ als Meditationsgrundlage benützt und ihn zu Beginn und im Finale des Werkes zitiert. Die Musik ist über mehrere Motive gearbeitet, die – mit Ausnahme des Auferstehungsmotivs – alle in der Introduktion vorgestellt werden und im Laufe der anderen Sätze zum Text hinzutreten. Die Textgrundlagen der einzelnen Abschnitte entstammen der Hl. Schrift, dem Luther’schen Gesangsbuch sowie zeitgenössischen Quellen.

Prolog „O crux ave, spes unica“ (Sei gegrüßt, o Kreuz, du einzige Hoffnung); I. Introductio (Einführung); II. „Fiat voluntas tua“ (Dein Wille geschehe) – Oratio conclusa (abschließendes Gebet); III. Proditio (Verrat) – Vox Christi (Stimme Christi); IV. Lamentatio (Wehklage); V. Crucifixus Rex (Der gekreuzigte König) – Choral; VI. „Obediens usque ad mortem“ (Gehorsam bis zum Tod) – Exclamatio Christi (Christi Schrei), Clamor instrumentalis; VII. Conclusio (Abschluss) – Hymnus finalis

„Der Zuhörer soll für sich selbst entscheiden, wie der zitierte Paulus-Text auf ihn zutrifft: ‚Also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß ALLE, die an ihn glauben, nicht verloren werden.‘ Kreuz – Leid – trifft jeden, es muss sein, es ist aber schließlich auch die Hoffnung, das Zeichen der Erlösung, nicht nur historisch, sondern für jeden einzelnen je neu aktuell.“

(R.G. Frieberger, Partitur „Mysterium crucis“, 1987, Abtei Schlägl)

 

Leiter der Reihe Concert Spirituel: Christian Schmidbauer M.A.

 


 

Aschermittwoch mit Kunst: Memento Mori

NACHHALL

Mittwoch, 14. Februar 2018, 20.00 Uhr Aschermittwoch-Liturgie und Eröffnung der Intervention

Predigt: Peter Paul Kaspar, Orgel: Anton Reinthaler

Die Krypta ist anschließend geöffnet. Die Künstlerinnen sind anwesend.

 

Intervention in der Krypta und im Turmzimmer der Ursulinenkirche

Mit ihren Installationen in der Krypta und im Turmzimmer der Ursulinenkirche thematisieren die beiden Künstlerinnen die Zerbrechlichkeit alles Seienden und die Schönheit, die sich aus dem Wissen um das Vorübergehende ergibt.

Künstlerinnen: Violeta Ivanova / Elke Halbmayer

Förderpreisträgerinnen des Diözesankunstvereins Linz 2016 / 17

Aschermittwoch, 14. Feb. 2018, bis Karfreitag, 30. März 2018

Violeta Ivanova, * 1985 in Bulgarien, 2008 Bachelor an der Kunstakademie Sofia, Bulgarien, 2015 Abschluss Masterstudium Plastische Konzeptionen/Keramik an der Kunstuniversität Linz, 2016 Förderpreisträgerin DKV Linz, 2017 forum Stipendium Kunstuniversität Linz.

Elke Halbmayer, * 1977 in Amstetten, 2007 Diplom in Ernährungswissenschaften an der Universität Wien, 2017 Abschluss Masterstudium der Plastischen Konzeptionen / Keramik an der Kunstuniversität Linz,  2017 Förderpreisträgerin DKV Linz, Nominierung  STRABAG Artaward International.

 

Kunstgespräch mit Elke Halbmayer und Violeta Ivanova Freitag, 2. März 2018, 18.00 Uhr

 

Kuratorin: Martina Gelsinger Ursulinenkirche, Landstraße 31, 4020 Linz, www.fss-linz.at


Öffnungszeiten und Kunstauskunft: Freitag: 16.00 - 18.00 Uhr und Sonntag nach der Messe (Beginn: 20.00 Uhr) sowie nach telefonischer Vereinbarung: 0732/244011-4573 (Forum St. Severin)

 


 

Interdisziplinärer Kriminalpolitischer Arbeitskreis

Damit alle vom Gleichen reden - Dolmetschen im Strafverfahren

Termin: Dienstag, 23. Jänner 2018 19:00 Uhr

Referentinnen: Dipl. Dolmin Christine SPRINGER, ÖVGD und Maga Joanna ZIEMSKA, ÖVGD, Präsidentin und Vizepräsidentin des Verbandes der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscher
Ort: Diözesanhaus, Großer Saal, 4. Stock, Kapuzinerstraße 84, Linz

Kriminalpolitischer Arbeitskreis


 

Severin-Akademie 2018

Künstliche Intelligenz - das Ende der Arbeit?

Dienstag, 9. Jänner 2018, 19.00 Uhr

Begrüßung: Dr. Paul Stepanek, Vorsitzender des Forum St. Severin

Vortrag: Mag. Hans Holzinger "Künstliche Intelligenz - das Ende der Arbeit?"

Musikalische Gestaltung Catrin Zavatti (Querflöte), Musik aus dem 20. und 21. Jahrhundert

 

Zum Thema:

Internationale Studien prognostizieren einen dramatischen Rückgang der Arbeitsplätze durch die neuen Technologien der Robotik sowie der künstlichen Intelligenz. Nicht nur einfache manuelle Tätigkeiten, sondern auch komplexe Arbeitsabläufe sollen durch lernende Maschinen koordiniert und ausgeführt werden. Gesprochen wird von High-Tech-Landwirtschaft, menschenleeren Fabriken sowie digitalen Dienstleistungsangeboten. Was ist dran an diesen Prognosen? Und wenn sie stimmen, welche neuen Antworten sind für die Arbeitswelt zu finden? Werden mehr Menschen zukünftig in Face-to-Face-Berufen im Kultur-, Bildungs- und Care-Bereich arbeiten? Sollen wir mit der digitalen Dividende neue Arbeitszeitmodelle und kürzere Arbeitszeiten finanzieren? Oder kann gar nur ein bedingungsloses Grundeinkommen auch zukünftig den sozialen Zusammenhalt gewährleisten?


Zum Referenten:

Mag. Hans Holzinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und pädagogischer Leiter der Robert-Jungk-Bibliothek für  Zukunftsfragen in Salzburg. Als Mitherausgeber der Zeitschrift PRO ZUKUNFT sowie in Studien und Büchern setzt er sich mit Themen wie die Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung bzw. Neuen Wohlstandsmodellen auseinander.  Zuletzt erschienen sind „Von nichts zu viel – für alle genug“ (2016) und „Wie wirtschaften. Ein kritisches Glossar“ (2017).

 


 

Neuer Vorstand des Forum St. Severin

Die Wahl fand bei der Mitgliederversammlung vor der Severin-Akademie am 9. Jänner statt

Wir danken herzlich allen "alten" und "neuen" Vorständen! 

 

Das Forum St. Severin freut sich über den neu gewählten Vorstand:

Vorsitzender: ao. Univ.-Prof. Dr. Paul GRÜNBACHER

Vorsitzender Stellvertreter: DI DDr. Wolfgang PFLÜGL

Bereichssprecherin Hochschulen: Priv.-Doz.in HS.-Prof.in Mag.a Dr.in Silvia HABRINGER-HAGLEITNER

Bereichssprecherin Ökumene: Mag.a Gudrun BECKER

Bereichssprecherin Kunst: Univ.-Prof.in Dr.in Ilaria HOPPE

Vertreterin der Ursulinengemeinde: Dr.in Eva KOHL

Vertreter der Katholischen Privat-Universität: Ass. Prof. Dr. Andreas TELSER

Vertreter d. Kath. Hochschuljugend: Johannes KIENBERGER

Vorstandsmitglied: Mag.a Michaela WAGNER

Vorstandsmitglied: Univ. Prof. Dr. Roman SANDGRUBER

 

Geistlicher Assistent: BGR Dr. Markus SCHLAGNITWEIT

Organisationsreferentin: Mag. Theresa STAMPLER

 


 

Tag der Linzer Hochschulen

Ohne Reformation keine europäischen Werte?!

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19.00 Uhr

Galerie im Haus der Katholischen Hochschulgemeinde, Mengerstraße 23

Podiumsgespräch mit    Rektor Univ.-Prof. Dr. Franz Gruber,

Superintendent Dr. Gerold Lehner und

Univ.-Prof. em. Dr. Roman Sandgruber

Ansprache von Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer
Musik: Linzer Bläserensemble

 

Tag der Linzer Hochschulen 2017
Tag der Linzer Hochschulen 2017
Tag der Linzer Hochschulen 2017

 

„Die Zeit Luthers hat viele Ähnlichkeiten zur heutigen Zeit – eine mediale Revolution bahnte sich an, es war die Zeit der ersten Globalisierung und der Beginn einer neuen wirtschaftlichen Ordnung, die Angst vor den Osmanen verunsicherte nicht nur Kriegsführung, sondern die ganze Bevölkerung zutiefst und aus der Opposition zu religiösem Prunk und Verfall der kirchlichen Praxis entstand eine religiöse Krise und die Dynamik der Reformation.“ Mit diesem Vergleich begann der Historiker Roman Sandgruber seine Annäherung, dröselte die Komplexität und Breite des Themas auf und schlug einen historischen Bogen von der Zeit Luthers über dessen Bedeutung für Europa über die Jahrhunderte bis heute.

Superintendent Gerold Lehner drehte die Titel-Fragestellung um: „Wollen wir ein Europa ohne reformatorische Werte?“ oder „Was wäre, wenn Europa auf diese Werte bauen würde?“. In einem Dreischritt stellte er drei Narrative, nicht Werte (diese sind im Gegensatz zu identitätsbildenden Erzählungen kraft- und farblos) vor, die weder singulär, noch exklusiv sind, jedoch Europäische Identität ausmachen: Erstens Luthers Grundanliegen, durch das Wort und nicht durch Gewalt Änderungen zu erreichen. Zweitens die Entwicklung, die von der sinnerfüllten Gründung, der Formatio, über die Phase der Deformatio zur Reformatio führte - ihn solche eine Entwicklung kann man auch die krisengeschüttelte „europäischen Identität“ einschreiben. Und drittens die Betonung Luthers der „Dignitas Aliena“ – der von Gott geschenkten Gnade – die in der Frage der Menschenwürde auch und gerade heute befreiende Aspekte in Politik und Gesellschaft einbringen könnte.

Der Dogmatiker, Ökumenische Theologe und Rektor Franz Gruber führte in die kirchliche, historische und theologische Bedeutung Luthers ein, stellte seine Bedeutung für das moderne Europa aber zugleich in den Kontext anderer großer kirchlicher Denker wie Francisco de Vittoria aber auch der großen Theoretiker John Locke und Jean-Jaques Rousseau. Zudem seien viele europäische Entwicklungen gerade gegen die Kirchen ausgekämpft worden, wie man zuletzt in der Diskussion um die europäische Verfassung wahrnehmen konnte. Er schloss mit Jürgen Habermas, dass viele Werte und Begriffe auf die wir unser Europa bauen nur aus unserer religiösen Geschichte zu verstehen sind. Damit verbunden müssen wir neue Sprachen und Lösungen finden, um sie in unsere Zeit „hineinzuübersetzten“. Als gelungene Umsetzung führte er die Transformation des religiösen Begriffs der Gottebenbildlichkeit in den ethischen Begriff der Menschenwürde auf. Denn, so schloss er, die Religionen können „viel zu einem guten Leben mit stark eingelebten ethischen Überzeugungen“ in der Gesellschaft und für die Zukunft beitragen.

 

Anstöße aus allen drei Vorträgen wurden bei den Fragen aus dem Publikum und der anschließenden Begegnungen am Buffet intensiv diskutiert, sodass nicht nur die Geschichte, sondern auch die Herausforderungen für christliche Menschen in der heutigen Welt lebendig wurden.

 

Diözesanbischof Manfred Scheuer beschloss den Abend damit, dass 2017 als Dank-Jahr gefeiert wird – aus Dank für die tiefe Prägung in vielen Bereichen und das voneinander Lernen im Zusammenleben, die für die Herausforderungen gegenwärtiger Auseinandersetzungen fruchtbar werden können.

 

Der Moderator und Gastgeber Hochschul- und Akademikerseelsorger Markus Schlagnitweit brachte als weiteren Aspekt der Wertediskussion eine wichtige studentische Perspektive ein – Luthers Ausspruch: „Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken“ und überreichte den Referenten Bierkörbe als Geschenke.

 

Das Linzer Bläserensemble um Peter Karlhuber-Vöckl, Alois Oswald, Franz Hoffmann und Ortwin Galter sorgte mit klassischen evangelischen Posaunenchören für besondere Reformations-Stimmung bei der gut besuchten Veranstaltung in der neu renovierten Galerie und Mensa der Katholischen Hochschulgemeinde.

 


 

Festliche Messe des Forum St. Severin

anlässlich des 75. Geburtstags von Kirchenrektor Peter Paul Kaspar und der besvorstehenden Amtsübergabe an Markus Schlagnitweit

 

im Rahmen der Verbandsmesse des fss am 2. Juli 2017 um 20.00 Uhr

 

Geistliche Vokalmusik: Vokalensemble Quartabile
Peter Paul Kaspar, Orgel

 

danach festliche Agape

 

Herzliche Gratulation Peter Paul Kaspar zum 75. Geburtstag

 


 

Forum St. Severin (fss)
Katholischer Akademikerverband
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Telefon: 0732/244011-4573
Katholische Kirche in Oberösterreich
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