Dienstag 23. Oktober 2018

Nicht geliebt! Nicht geschützt! Nicht gewollt! Wie finde ich dennoch zu mir selbst?

Anliegen aufstellen, aus der Trauma-Biografie aussteigen
Wenn etwas in unserem Leben nicht rund läuft, merken wir dies an Symptomen: körperlichen, psychischen oder sozialen. Dahinter stecken oft nicht gelöste psychische Konflikte, die möglicherweise auf Traumata beruhen.
Mithilfe der Methode „Aufstellung des Anliegens“ kann sehr schnell erkannt werden, ob z. B. eine Depression die Folge eines nicht verarbeiteten Verlustes ist, ob sich ein berufliches Burnout auf dem Hintergrund frühkindlicher Vernachlässigungen entwickelt hat oder ob die „Hyperaktivität“ eines Kindes möglicherweise der Ausdruck davon ist, dass seine Eltern oder Großeltern Kriegstraumata erlebt haben. Das Erkennen ursächlicher Zusammenhänge erleichtert die psychotherapeutische Veränderungsarbeit enorm.
 
Schwerpunktthema der Seminartage: Nicht geliebt! Nicht geschützt! Nicht gewollt! Wie finde ich dennoch zu mir selbst? Die Traumabiographie und wie wir daraus aussteigen könn(t)en.
 
Datum:
Mittwoch, 26. & Donnerstag, 27. September 2018, jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr
 
Referent:
Prof. Dr. Franz Ruppert,  Professor für Psychologie an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, psychologischer Psychotherapeut. Entwickler der  mehrgenerationalen Psychotraumatologie
 
Beitrag:
€ 180.-
 

Um eine Zertifizierung beim ÖBVP wird angesucht.

 
Anmeldung erforderlich! Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter 07674/66550 oder maximilianhaus@dioezese-linz.at
 
 
 
Vortrag "Wer bin Ich in einer traumatisierten Gesellschaft?" von Prof. Dr. Ruppert:
Mittwoch, 26. September 2018, 19.00 Uhr
 
Aus der Traumabiographie aussteigen – das eigene Ich wieder lieben lernen
Auch wenn die eigene Vergangenheit von Psychotraumata gekennzeichnet war, kann es gelingen, sich selbst wieder lieben zu lernen und anderen Menschen mit Empathie zu begegnen. Ermutigende Beispiele weisen den Weg, wie Täter-Opfer-Verstrickungen aufgelöst werden können und das Ziel einer möglichst traumafreien Gesellschaft erreicht werden kann.
Franz Ruppert, der durch zahlreiche psychotherapeutische Publikationen als Trauma-Spezialist ausgewiesen ist, konzentriert sich in diesem Buch auf einen Aspekt, der in den Trauma-Debatten oft zu kurz kommt: Es ist die Täter-Opfer-Dynamik, die zu einer Endlosschleife der seelischen Verletzungen führt. Eltern, die als Kinder nicht gewollt und nicht vor Gewalt geschützt wurden, werden meist selbst zu Tätern an ihren eigenen Kindern und reinszenieren unbewusst ihre eigenen Erlebnisse. Ganze Gesellschaften können auf diese Weise trauma-assoziiert sein und offen oder verdeckt Gewalt ausüben. Das Buch zeigt in typischen Fallbeispielen, wie ein Ausstieg aus dieser Abwärtsspirale gelingen kann. Ein Neuanfang wird möglich, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, sich ehrlich mit dem eigenen Opfer- wie Tätersein auseinanderzusetzen.
 
Beitrag:
€ 13.- bei Vorreservierung, € 15.- an der Abendkassa.
Für TeilnehmerInnen am Seminar freier Eintritt!
 

Anmeldung erwünscht!

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter 07674/66550 oder maximilianhaus@dioezese-linz.at

 

 

Methodentag zur identitätsorientierten Psychotraumatheorie von Prof. Dr. Ruppert:
Freitag, 28. September 2018, 9.00 bis 18.00 Uhr
 
Nach der Teilnahme am an der Praxis orientierten Seminar gibt es für ProfessionalistInnen (PsychotherapeutInnen und AnwenderInnen der identitätsorientierten Psychotraumatheorie) die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit der dazugehörenden theoretischen Basis.
 
Bei diesem 3. Tag geht es darum:

-          Was ist die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie (IoPT)?
-          Wie setzt die Anliegenmethode die IoPT in die Praxis um?
-          Welche Anknüpfungspunkte bestehen zu anderen Psychotherapie-Theorien und -Methoden?
 

Beitrag:
€ 90.-
 

Um eine Zertifizierung beim ÖBVP wird angesucht.

 

Anmeldung erforderlich!

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter 07674/66550 oder maximilianhaus@dioezese-linz.at

 

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