Freitag 14. Dezember 2018

In besserer Gesellschaft. Der selbstgerechte Blick auf die Anderen.

Über den Mythos Gleichheit und wie wir andere intuitiv abwerten. „Aber wir sind doch alle gleich!“ Der Schlachtruf der aufgeklärten Gesellschaft ist zugleich ihr größter Stolperstein: Kaum eine Annahme ist so fragil. In Wirklichkeit sind wir bestrebt, uns anderen Menschen, anderen Bevölkerungsgruppen, anderen Denkmustern, anderen Verhaltensweisen gegenüber abzugrenzen. Wir würden es nicht zugeben, aber wir sehnen uns nach Distinktion und Andersartigkeit und suchen intuitiv nach Gleichgesinnten.


Mann oder Frau, jung oder alt, stark oder schwach, arm oder reich, ungeachtet der sozialen Stellung, Religion oder Nation - die Mechanismen sind immer dieselben: Weniger Privilegierte pochen auf ihren ehrlichen „Hacklerstatus“ und wettern gegen die Schnösel „da oben“; das sogenannte Bildungsbürgertum schüttelt den Kopf pikiert über Wähler rechtspopulistischer Parteien und bestellt mit wohligem Gefühl das Bio-Kisterl. Konsumverhalten wird zum Statussymbol, der Beruf zur Identität und politische Andersartigkeit zum Feindbild. Die Soziologin Laura Wiesböck geht unserer Sehnsucht nach Überlegenheit mit Verve, Witz und Wissen auf den Grund – und fördert dabei auch unangenehme Wahrheiten zutage.

 

Datum:

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19.00 Uhr

 

Referentin:

Laura Wiesböck, Soziologin, forscht über Ursachen und Folgen von sozialer Ungleichhheit

 

Beitrag:

€ 9,- Vorreservierung, € 11,- Abendkassa

 

Anmeldung erwünscht!

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter 07674/66550 oder maximilianhaus@dioezese-linz.at

 

 

In Kooperation mit Fa. Schachtner.

 

 

 

Maximilianhaus
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Telefon: 07674/66550
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