Tuesday 7. December 2021

Sakraler Raum als Entscheidungsort

 

Die St. Radegunder Kirche ist Ort einer Entscheidung, die zur äußersten Konsequenz geführt hat. Der Künstler Christoph Mayer chm. und der Architekt Petr Barth haben bei der Neugestaltung der Kirche die Orte für die religiösen Handlungen im Altarraum mit dieser Geschichte verbunden. Die Überreste des physischen Körpers von Franz Jägerstätter sind in den Altar eingebracht, Gedanken aus dem Entscheidungsprozess sind in die Wände gestickt, laufen über Kirchenbänke und Boden ... 


Für dieses Buch wurde mit dem Kameramann Attila Boa ein Blick gesucht, der die Beziehung von gestaltetem Raum, Mensch und liturgischer Handlung in einem Verhältnis zueinander sieht. Es wurden Interviewgespräche mit Kirchenbesuchern, dem Liturgen und Priester Ewald Volgger OT, der Philosophin und Theologin Elisabeth von Samsonow, der Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der Kunsthistorikerin Henny Liebhart-Ulm geführt. Ihre Gedanken sind wie facettenartige Blicke in einer Collage komponiert. Sie führen nun durch diesen Raum. 

 

Wovor hast du Angst?
Wer trägt die Schuld
Licht ohne Finsternis
mia haum glaubt
mit dem Strom schwimmen

 

Das Kunstreferat/Diözesankonservatorat der Diözese Linz hat ein Buch mit „Interviewfragmenten und Bildern zum liturgischen Handlungsgeschehen und der künstlerischen Neugestaltung der Heimatkirche von Franz Jägerstätter“ herausgegeben: „Das Sichtbare des Unsichtbaren. Sakraler Raum als Entscheidungsort“. Im Anschluss an die Text-Bild-Komposition findet sich ein kurzer Kirchenführer. Das Buch ist im Eigenverlag erschienen und ist im Behelfsdienst der Diözese Linz um 12 Euro (exkl. Versandkosten) erhältlich: www.behelfsdienst.at

ISBN: 978-3-200-07042-4

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