Tuesday 18. January 2022

Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013

Mehr als 250 KirchenpflegerInnen mit EU-weiter Anerkennung

Die vom Kunstreferat der Diözese Linz veranstaltete Fortbildung Kirchenpflege fand am 12. Oktober 2013 mit der Verleihung der Zertifikate ihren Abschluss. Die Zahl der AbsolventInnen ist bereits auf über 250 angewachsen. Auch viele TeilnehmerInnen früherer Jahrgänge waren zu dem Festakt – zugleich Jahrestreffen der Kirchenpflege – nach Steyr gekommen. 

 

 

Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
V.l.n.r. Landeshauptmann-Stv. Franz Hiesl, die 250. Kirchenpflegerin Christa Röckendorfer (Steinerkirchen), Bischofsvikar Dr. Johann Hintermaier, MMMag. Hubert Nitsch, DDr. Severin Renoldner. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Die neuen KirchenpflegerInnen im Kreis der Festredner und der MitarbeiterInnen des Kunstreferats. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Stadtführung in der Altstadt von Steyr. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Zertifikatsverleihung Kirchenpflege 2013. © Kunstreferat
Bereits 6 KirchenpflegerInnen sind in der Pfarre Vöcklamarkt tätig: v.l.n.r. Mag. Eva Voglhuber vom Kunstreferat, Dr. Friedrich und Gisela Pillichshammer, Günther und Marianne Baumann, Johann und Anna Maria Wöllinger. © Kunstreferat

 

KirchenpflegerInnen sind Menschen, die sich meist ehrenamtlich um die Kunstschätze in unseren Kirchen annehmen. Sie lenken bewusst den Blick auf das kulturelle Erbe, das an die Nachkommen weitergegeben werden möchte. Bischofsvikar Dr. Johann Hintermaier brachte in seiner Festansprache diesen Auftrag an die Kirchenpflege auf die einfache Formel „sehen – wahrnehmen – urteilen – handeln.“ KirchenpflegerInnen erkennen einerseits den Handlungs-bedarf, wenn es um die Erhaltung von Kunstgut geht, andererseits wissen sie aber auch um den spirituellen Gehalt, der den Dingen eine besondere Bedeutung verleiht. 

Mit der Pflege von Kunstwerken und Glaubenszeugnissen wird eine Botschaft für künftige Generationen weitergegeben. Dass mit dieser Arbeit für die Zukunft eine große Hoffnung verbunden ist, brachte der Leiter des Sozialreferats DDr. Severin Renoldner in eindrücklichen Worten zur Sprache. Diözesankonservator MMMag. Hubert Nitsch und der Direktor der Diözesanfinanzkammer Mag. Reinhold Prinz strichen in ihren Ansprachen die Bedeutung des Netzwerks der KirchenpflegerInnen heraus.

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl überreichte die Zertifikate und bedankte sich für das Engagement bei den AbsolventInnen und bei den zahlreichen KirchenpflegerInnen früherer Kurse, die zu dem Jahrestreffen gekommen waren. 
Der Eindruck, dass KirchenpflegerInnen eher unbemerkt im kleinen Rahmen ihrer Pfarren aktiv sind, täuscht: denn im Zuge des Europa-Nostra-Awards – dem Preis der Europäischen Union für das Kulturerbe – wurde der Fortbildung Kirchenpflege 2013 eine lobende Würdigung ausgesprochen. Dieses Lob wurde an die vielen Engagierten weitergegeben.


Als Rahmenprogramm wurden in der an Denkmälern reichen Stadt Steyr besondere Projekte der Denkmalpflege besichtigt: Herr Rudolf Leitner vom diözesanen Baureferat führte die Gruppe in den Dachstuhl der Stadtpfarrkirche, wo die Leistungen der Zimmermannskunst sichtbar sind – jene der Zimmerleute, die den Dachstuhl 1559 ausgeführt hatten, aber auch die der heutigen Fachkräfte, welche die ausgefeilte Konstruktion sanieren konnten.


Ein Erlebnis war auch der kleine Rundgang durch die Steyrer Altstadt. Herr Ing. Thomas Bodory von der Fachabteilung für Altstadterhaltung, Denkmalpflege und Stadterneuerung machte deutlich, dass die Denkmalpflege sehr zu Unrecht den Ruf hat, eine Last zu sein. Gezielte Bauberatung und Förderungen haben aus der Steyrer Altstadt ein Juwel gemacht, das weit über das Bundesland hinaus Beachtung findet. In der Wallfahrtskirche von Christkindl war die Führung von Kirchenpflegerin Mag.a Johanna Eisner schließlich ein stimmungsvoller Abschluss.

 


Die neuen KirchenpflegerInnen sind:


Marianne und Günther Baumann (Vöcklamarkt), Nicole Bindreiter BA (Freistadt), Mag.a Johanna Eisner (Steyr-Christkindl), Ernst Fuchshuber (Gschwandt), Sr. Daria Gangl (Bad Goisern), Andrea Hofmann (Kollerschlag), Franz Imlinger (Rüstorf), Sr. Irmlinde Lang (Kreuzschwestern Linz), Gottfried Neulinger (Perg), Elfriede Ostermann (Sierning), Klaus Rammerstorfer (Andrichsfurt), Alois Franz Reiter (Bach, Schwanenstadt), Christa Röckendorfer (Benedik
tinerinnen Steinerkirchen), Anna Maria und Johann Wöllinger (Vöcklamarkt), Jürgen Wurzer (Asten).

Die Fortbildung Kirchenpflege bietet in vier Wochenendmodulen einen umfangreichen Überblick über die verschiedenen Aufgabenbereiche wie Kunstgeschichte, Denkmalpflege, Liturgie, Rechtsfragen, Sicherheit, Restaurierung und zeitgenössische Kunst etc. Die nächste Fortbildung Kirchenpflege beginnt am 21. März 2014.


Anmeldung oder nähere Informationen unter

0732/736581-4440 (Fr. Mayr)

oder per E-Mail an kunst@dioezese-linz.at

 

Quelle: Judith Wimmer/Kunstreferat

Kunstreferat - Diözesankonservatorat
4020 Linz
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Telefon: 0732/995151-4520
Katholische Kirche in Oberösterreich
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