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7. Mai: Apg 9,31–43

   

 
Foto: Ingrid Penner
 

Im Römermuseum von Carnuntum wird Leben in römischer Zeit lebendig. Das Herstellen von Stoffen und Kleidern war stets Arbeit der Frauen (im Bild Spindeln und Stoffe). Tabita, eine Jüngerin, hat ihr Leben für andere eingesetzt, indem sie ihre textilen Talente in den Dienst der Armen und Witwen stellte. 

 

 

Petrus wirkt wie Jesus

 

31   Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien hatte nun Frieden;

sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht des Herrn.

Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.

 

32   Es geschah: Auf einer Reise zu den einzelnen Gemeinden

kam Petrus auch zu den Heiligen in Lydda.

33   Dort fand er einen Mann namens Äneas,

der seit acht Jahren lahm und bettlägerig war.

34   Petrus sagte zu ihm: Äneas, Jesus Christus heilt dich.

Steh auf und richte dir dein Bett! Sogleich stand er auf.

35   Und alle Bewohner von Lydda und der Scharon-Ebene sahen ihn

und bekehrten sich zum Herrn.

 

36   In Joppe lebte eine Jüngerin namens Tabita,

das heißt übersetzt: Dorkas – Gazelle.

Sie tat viele gute Taten und gab reichlich Almosen.

37   Es geschah aber: In jenen Tagen wurde sie krank und starb.

Man wusch sie und bahrte sie im Obergemach auf.

38   Weil aber Lydda nahe bei Joppe liegt und die Jünger hörten,

dass Petrus dort war,

schickten sie zwei Männer zu ihm und ließen ihn bitten:

Komm zu uns, zögere nicht!

39   Da stand Petrus auf und ging mit ihnen.

Als er ankam, führten sie ihn in das Obergemach hinauf;

alle Witwen traten zu ihm,

sie weinten und zeigten ihm die Röcke und Mäntel,

die Dorkas gemacht hatte, als sie noch bei ihnen war.

40   Petrus aber schickte alle hinaus, kniete nieder und betete.

Dann wandte er sich zu dem Leichnam und sagte:

Tabita, steh auf!

Da öffnete sie ihre Augen, sah Petrus an und setzte sich auf.

41   Er gab ihr die Hand und ließ sie aufstehen;

dann rief er die Heiligen und die Witwen und zeigte ihnen,

dass sie wieder lebte.

 

42   Das wurde in ganz Joppe bekannt

und viele kamen zum Glauben an den Herrn.

43   Es geschah aber, dass Petrus längere Zeit in Joppe

bei einem gewissen Simon, einem Gerber, blieb.

 

 

Impulsfragen:

  • Wie macht Petrus deutlich, dass nicht er heilt, sondern Jesus Christus?
  • Vergleichen Sie die Verse 36–42 mit 2 Kön 4,32–37 und mit Mk 5,21–24.35–42 Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede fallen Ihnen auf?
  • Kennen Sie Situationen in Ihrem Leben, wo sich unerwartet etwas zum Guten gewendet hat, wo Sie „Auferstehung“ mitten im Alltag erfahren haben?

Christine Gruber-Reichinger

 

 

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