Freude trotz Verfolgung
81 Saulus aber war mit seiner (Stephanus’) Ermordung einverstanden.
An jenem Tag brach eine schwere Verfolgung
über die Kirche in Jerusalem herein.
Alle wurden in die Gegenden von Judäa und Samarien zerstreut,
mit Ausnahme der Apostel.
2 Fromme Männer bestatteten Stephanus
und hielten eine große Totenklage für ihn.
3 Saulus aber versuchte, die Kirche zu vernichten;
er drang in die Häuser ein, schleppte Männer und Frauen fort
und lieferte sie ins Gefängnis ein.
4 Die Gläubigen, die zerstreut worden waren,
zogen umher und verkündeten das Wort.
5 Philippus aber kam in die Hauptstadt Samariens hinab
und verkündete dort Christus.
6 Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus;
sie hörten zu und sahen die Zeichen, die er tat.
7 Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei
die unreinen Geister aus;
auch viele Lahme und Verkrüppelte wurden geheilt.
8 So herrschte große Freude in jener Stadt.
9 Ein Mann namens Simon hatte schon länger in der Stadt
Zauberei getrieben und das Volk von Samarien in Staunen versetzt;
er gab sich als etwas Großes aus.
10 Alle achteten auf ihn, Klein und Groß, und sie sagten:
Dieser ist die Kraft Gottes, die man die Große nennt.
11 Sie achteten aber deshalb auf ihn, weil er sie lange Zeit
durch Zaubereien in Staunen versetzt hatte.
12 Als sie jedoch dem Philippus Glauben schenkten, der das Evangelium
vom Reich Gottes und vom Namen Jesu Christi verkündete,
ließen sie sich taufen, Männer und Frauen.
13 Auch Simon wurde gläubig, ließ sich taufen
und schloss sich dem Philippus an;
und als er die großen Zeichen und Machttaten sah,
geriet er außer sich vor Staunen.