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27. April: Apg 4,23–37

   

 
Foto: Thomas Hinterholzer
 

Ordensgemeinschaften haben zwar unterschiedliche Schwerpunkte, aber sie verstehen sich allesamt als christliche Lebensgemeinschaften, die auf persönlichen Besitz weitgehend verzichten. Im Bild sieht man das Kloster San Damiano, das an jenem Ort gebaut wurde, an dem Franz von Assisi die Vision hatte, die Kirche von innen her neu aufzubauen. Als Sohn eines reichen Kaufmanns hatte er zuvor auf seinen gesamten Besitz verzichtet und motivierte andere (bis heute), es ihm gleichzutun.

 

 

Harmonie und Gottvertrauen: die Urgemeinde

 

23   Nach ihrer Freilassung gingen sie zu den Ihren und berichteten alles,

was die Hohepriester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten.

24   Als sie das hörten, erhoben sie einmütig ihre Stimme zu Gott

und sprachen: Herr, du hast den Himmel,

die Erde und das Meer geschaffen und alles, was sie erfüllt;

25   du hast durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes,

durch den Heiligen Geist gesagt:

 

Warum tobten die Völker,

warum machten die Nationen nichtige Pläne?

26   Die Könige der Erde standen auf

und die Herrscher haben sich verbündet

gegen den Herrn und seinen Christus.

 

27   Wahrhaftig, verbündet haben sich in dieser Stadt

gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast,

Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels,

28         um alles auszuführen, was deine Hand und dein Wille

im Voraus bestimmt haben, dass es geschehe.

29   Doch jetzt, Herr, sieh auf ihre Drohungen und gib deinen Knechten,

mit allem Freimut dein Wort zu verkünden!

30   Streck deine Hand aus,

damit Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen

durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus!

 

31   Als sie gebetet hatten, bebte der Ort,

an dem sie versammelt waren,

und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt

und sie verkündeten freimütig das Wort Gottes.

32   Die Menge derer, die gläubig geworden waren,

war ein Herz und eine Seele.

Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum,

sondern sie hatten alles gemeinsam.

33   Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab 

von der Auferstehung Jesu, des Herrn,

und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen.

34   Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt.

Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen,

verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös

35         und legten ihn den Aposteln zu Füßen.

Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

36   Auch Josef, ein Levit, gebürtig aus Zypern,

der von den Aposteln Barnabas, das heißt übersetzt:

Sohn des Trostes, genannt wurde,

37   verkaufte einen Acker, der ihm gehörte,

brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.

 

 

Impulsfragen:

  • Was beinhaltet das Gebet der Jünger (VV. 23–31)? Worauf berufen sie sich und worum bitten sie?

  • Bei den Versen 32–37 handelt es sich um einen sog. „Sammelbericht“. Welches Idealbild von Gemeinde beschreibt der Text?

  • Wo sehen Sie heute Aspekte dieses Ideals verwirklicht? Was lässt sich Ihrer Meinung nach schwer umsetzen?

Ingrid Penner

 

 

Was bewegt Sie? Was ist Ihre Meinung zu diesem Textabschnitt? Was verstehen Sie nicht? Wo regt sich Widerstand? 

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Reden Sie mit: Heute Abend, 19 Uhr, Online-Austausch zu diesem Textabschnitt mit Ingrid Penner. Einstieg ab 18:45 Uhr möglich.

 

 

Versäumte Impulse können Sie hier nachlesen.

 

Medieninhaber: Diözese Linz, Herrenstraße 19, 4020 Linz, DVR: 0029874/119
Herausgeber: Dr. Franz Kogler, Bibelwerk Linz, Pastoralamt, Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz, Österreich
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Redaktion: Mag.a Klara Porsch  

Die Rechte von Text und Bild liegen bei den AutorInnen.
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Wir freuen uns, wenn Sie diesen Impuls an Bekannte oder FreundInnen weiterleiten.


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