Sonntag 17. Dezember 2017
Diözesanarchiv

Neuerscheinung 2017 im Diözesanarchiv Linz

Das 17. Beiheft des „Neuen Archivs für die Geschichte der Diözese Linz“ aus dem Diözesanarchiv stellt mit fünf Studien zur Geschichte des konfessionellen Zeitalters einen facettenreichen Beitrag zum Jubiläum "500 Jahre Reformation (1517–2017)" dar und informiert darüber hinaus über die Tätigkeit des Diözesanarchivs sowie des Vereins für Linzer Diözesangeschichte im vergangenen Jahr.

Mit ihrem mit vielen Beispielen angereicherten Beitrag über Matriken als Quelle des konfessionellen Zeitalters stellt sich die neue Archivarin im Diözesanarchiv, Magdalena Egger, vor. Klaus Birngruber, neuer Leiter des Archivs, berichtet in einer Studie über das bewegte Schicksal einer evangelischen Adelsfamilie des Mühlviertels, die aufgrund der Reformation das Exil wählte. Peter Michael Franz Vogl zeigt in seinem Aufsatz, dass das Stiftungswesen in Eferding im Zeichen der Konfessionialisierung bemerkenswerte Kontinuitäten aufrechterhalten konnte. Superintendent Gerold Lehner befasst sich mit der Geschichte des „neuen Glaubens“ im 16. Jahrhundert, der sich in einer vielfach „prekären“ Situation immer wieder „Freiräume“ erschließen konnte. Petrus A. Bayer zeigt mit Beispielen aus dem geschichtlichen Umfeld des Stiftes Schlägl, dass die Bildung homogener Konfessionen ein langer und vielschichtiger Prozess war, in dem schließlich dem Bekenntnis zum Laienkelch eine Schlüsselrolle zukam.

 

Monika Würthinger, Direktorin a.D. des Diözesanarchivs Linz, lässt in ihrem Beitrag 26 Berufsjahre im Archiv Revue passieren. Wie abwechslungsreich diese Tätigkeit allein im Jahr 2016 war, davon gibt der Arbeitsbericht des Diözesanarchivs Zeugnis.

 

Abgerundet wird das Heft mit Texten und Bildern zum 4. Symposium zur Linzer Diözesangeschichte, das am 14. Oktober 2016 zum Thema „,sunsten ist er gut catholisch‘ – Evangelisch und Katholisch im Oberösterreich der Reformationszeit“ vom Verein für Linzer Diözesangeschichte veranstaltet wurde.

 

Inhaltsverzeichnis

Diözesanarchiv Linz

 

Monika Würthinger

Zukunft braucht Vergangenheit – Aspekte eines Berufslebens

 

Diözesanarchiv Linz – Arbeitsbericht 2016

 

„500 Jahre Reformation in Oberösterreich“

 

Magdalena Egger

"Ein alter Schelm, der nie gebeicht …" – Matriken als Quelle des konfessionellen Zeitalters in Oberösterreich

 

Klaus Birngruber

"weil sie wegen damahliger Reformation ... auf dem Schloß ... nicht zu bleiben gehabt." Die Stängl auf Waldenfels – Schicksal einer evangelischen Adelsfamilie des Mühlviertels

 

Peter Michael Franz Vogl

"Dann ich trag fursorg, es werde nach meinem sterben irrig zuegeen" – Stiftungen in Eferding im Zeichen der Konfessionalisierung

 

Gerold Lehner

LEBEN IN FREIRÄUMEN. Die prekäre Gestalt des „neuen Glaubens im 16. Jahrhundert

 

Petrus A. Bayer

Zwischen Katholizismus und Protestantismus. Aspekte zur Konfessionsbildung im Land ob der Enns

 

Verein für Linzer Diözesangeschichte

 

Vereinsbericht

4. Symposion zur Linzer Diözesangeschichte 2016

 

Detailliertes Inhaltsverzeichnis als PDF

 


Das „Neue Archiv für die Geschichte der Diözese Linz“ ist die Plattform des Diözesanarchivs zur Vermittlung von „Bausteinen“ zur Kirchengeschichte des Landes. Seit 1981 werden in zwangloser Folge Aufsätze und Dokumentationen zur Bistumsgeschichte geboten.

 

ab sofort beziehbar im Diözesanarchiv (archiv@dioezese-linz.at):

Neues Archiv für die Geschichte der

Diözese Linz, Beiheft 17, Linz 2017.

ISBN 978-3-902195-16-9

122 Seiten, Broschur, Abbildungen

Preis regulär: € 15,-   Abonnentenpreis: € 12,-

 

 

 

 

 

 


 

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