Saturday 8. August 2020
Pfarrcaritas Kindergarten
St. Martin im Mühlkreis

Die Neugierde – eine Antriebsfeder des kindlichen Lernens

Wem ist dieses Bild nicht vertraut: ein in der Wiese hockendes Kind, das vertieft, konzentriert und neugierig ein kleines Tier beobachtet. Oder ein Kind, das einem Löcher in den Bauch fragt.

 

Kinder sind von Natur aus neugierig. Die kindliche Neugierde ist meist gepaart mit Interesse und Wissensdurst.  Der Begriff „Neugier“ verweist auf eine positive Bedeutungsebene von „Gier“ und meint, begierig sein auf Neues. Kinder wollen Neues erfahren, Neues ausprobieren und sich Neues aneignen! So möchten sie zum Beispiel das Werkzeug vom Papa ausprobieren, die kniffelige Spielaufgabe lösen oder graben und schauen, was sich da unter der Erde verbirgt. Neugierde beflügelt die Kinder, die Welt zu erkunden und den Dingen auf den Grund zu gehen.

 

 

 

 

 

Als aufmerksame EntwicklungsbegleiterInnen ist es uns im Kindergarten wichtig, die kindliche Neugierde zuzulassen, sie herauszufordern und immer wieder Anreize zu schaffen, die die Neugier der Kinder wecken. Zum einen passiert dies im Kindergarten durch anregungsreiche Spielmaterialien, durch Alltagsgegenstände, die zum Entdecken und Experimentieren anspornen sowie durch Inhalte und Themen, die für die Kinder spannend sind (z.B. Wasser, Feuerwehr, Musik, Dinosaurier ...).

 

 

 

 

 

 

 

Damit die Neugierde der Kinder auch über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten bleibt, greifen wir die Fragen der Kinder auf und versuchen diese gemeinsam weiterzuverfolgen und Antworten zu finden. Oft machen die Antworten dann neugierig auf die nächste Frage, und diese führt wiederum von der einen Lernerfahrung zur nächsten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht von Tina

Pfarrcaritas Kindergarten
St. Martin im Mühlkreis
Katholische Kirche in Oberösterreich
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