Saturday 7. December 2019

Ignatianische Spiritualität

Exercitia spiritualia

Als „Pilger“ bezeichnet sich Ignatius in seiner Autobiographie. Das Prinzip des Unterwegsseins, des Wachsens und Lernens, ist ein Grundzug der Ignatianischen Spiritualität.

Ignatianische Spiritualität ist eine Spiritualität der Dankbarkeit. Ignatius erlebte sich als beschenkt. Er machte die Erfahrung, dass der Mensch von Gott geliebt und durch Jesus Christus erlöst ist. Auf diese Erfahrung wollte Ignatius mit seinem Leben antworten.

 

Ignatianische Spiritualität ist weltfreundlich. Ignatius hat sich nicht aus der Welt zurückgezogen, sondern war in ihr als Werkzeug Gottes höchst aktiv. Er wollte Gott in allen Dingen suchen und finden. Je tiefer Ignatius mit Christus vertraut wurde, desto mehr wünschte er sich, mit Ihm auch zu den Menschen zu gehen und ihnen in Jesu Namen beizustehen.

 

Ignatianische Spiritualität ist eine Spiritualität der Freiheit, der Unterscheidung und Entscheidung. Ignatius will den Menschen in die Freiheit führen, damit er verantwortet wählen und entscheiden kann. Er ist überzeugt, dass Gott selbst in jedem Menschen wirkt. Deshalb soll er auf die inneren Regungen achten und unterscheiden, welche zu Gott führen und welche nicht.

 

Ignatianische Spiritualität ist kirchlich. Sie nimmt den Menschen in seiner Individualität ernst. Gleichzeitig betont sie, dass Gott durch die Gemeinschaft der Glaubenden wirkt und die Kirche der Ort ist, wo unser persönlicher Glaube an Jesus Christus wachsen und lebendig bleiben kann.

 

Zu den acht Briefen zur Ignatianischen Spiritualität

Brucknerorgelklänge

 

 

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