Friday 18. October 2019

Zeitgeschenke, Deutschkurse und Wertschätzung

Wanderung mit Flüchtlingen um die Langbathseen.

Manfred Preimesberger und seine Frau Ingrid engagieren sich seit zwei Jahren in der Pfarre Bruckmühl. Im Interview erzählt der Lehrer, warum und wie er sich für Flüchtlinge einsetzt – in dem er zum Beispiel mit seinen Schützlingen Ausflüge macht oder für sie Behördengänge organisiert.

Wie, wann und warum hat Ihr Engagement für Flüchtlinge begonnen?

Manfred Preimesberger: Zwei Wochen vor Ostern kamen zwölf Flüchtlinge aus Syrien und Palästina in unser ehemaliges Franziskanerkloster. Die Wochen zuvor waren geprägt gewesen von Vorbereitungen, Renovierungsarbeiten und Ausstattung der Räume, worin einige freiwillige Helfer aus unserer Pfarre sehr engagiert waren. Nun wohnen die Flüchtlinge schon einige Zeit bei uns und wir sind uns sehr nahe gekommen. Es sind Freundschaften entstanden. Das Thema „Flüchtling“ war für mich immer ein sehr brisantes und ich hatte Kontakte zu Menschen aus dem Nahen Osten und dem arabischen Raum. Viele Reisen und Begegnungen haben mich in diese Länder geführt. Ich habe mich intensiv mit deren Sprache, Kultur und Religion auseinandergesetzt. So ist vielleicht meinerseits ein viel größeres Verständnis und mehr Offenheit für ihre Lage und momentan schlimme Situation vorhanden. Dass nicht alle so denken, selbst im eigenen Ort, ist mir bewusst. Gerade deswegen möchte ich ein Zeichen setzen und die Hilfe für den Menschen in Not in den Mittelpunkt stellen. Ich glaube, das ist unser zutiefst christlicher Auftrag. Meine Frau und ich sind seit zwei Jahren in der Pfarre Bruckmühl sehr engagiert – Chorleitung, Liturgie, Öffentlichkeitsarbeit. Der kleine Ort ist uns zur zweiten Heimat geworden. Auch wir wurden hier aufgenommen. Das kann man doch weitergeben?
 
Was wird dringend benötigt?

Preimesberger: Zeitgeschenke – mehr Kontakte zur Bevölkerung, aufeinander zu zugehen, Deutschkurse und vor allem Wertschätzung. Sie spüren zu lassen, dass sie doch willkommen sind! Da ist noch viel Unsicherheit im Raum. Die Angst vor dem Fremden muss abgebaut werden. Es braucht gezielte Aktionen und Begegnungsmöglichkeiten in der Pfarre, die die Bevölkerung auch annehmen muss. Sonst bringt das gar nichts! Auch später ist Hilfestellung gefragt. Der Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen, selbst wenn der Flüchtling den Asylstatus bekommen hat. Es folgen Familienzusammenführung, Wohnungs- und Arbeitssuche. Da gibt es immer viel zu tun.

 

Wie kann man individuell helfen?

Preimesberger: Einige Bewohner unseres Ortes bringen laufend Lebensmittel vorbei, auch Kleidung und Sachspenden aller Art. Das finde ich ganz toll. Es lässt sich alles finden, was gebraucht wird – man muss es nur in die Hand nehmen und koordinieren.

Wie schätzen Sie die zukünftige Entwicklung ein?

Preimesberger: Ich sehe große Probleme auf uns zukommen. Die Meinungen sind sehr gespalten und wenn ich mir manche Rede im Nationalrat und die menschenverachtende Meinung gewisser politischer Führungskräfte anhöre, wird mir ganz bange. Ich möchte mich bewusst dem entgegenstellen und versuchen, positiv aufzuzeigen. Gott sei Dank spürt man viel Gegenwind in dieser Sache, ich denke da an ganz viele Facebook-Kommentare, die mich in letzter Zeit sehr motiviert haben.

Was wäre politisch gefordert?

Preimesberger: Menschenwürdige Quartiere zur Verfügung zu stellen, für die Grundversorgung zu sorgen und die Verfahren zu beschleunigen. Das ist für alle Beteiligten eine mühsame, unbefriedigende und quälende Sache. Es wäre auch eine Gesetzesänderung erforderlich, die den Asylwerbern erlaubt, einer Arbeit nachzugehen. Monatelang zum Nichtstun verurteilt zu sein, schafft zusätzlich psychische Probleme und ein negatives Stimmungsbild in der Bevölkerung. Außerdem fehlt ein europäisches Gesamtkonzept für eine gerechte Umverteilung! Es kann nicht sein, dass einige europäische Mitgliedsstaaten sich weigern, Flüchtlinge aufzunehmen. Wo bleibt der Gedanke eines gemeinsamen Europas – mit und ohne Flüchtlinge! Auch der parteipolitische Hick-Hack, der doch nur zum Eigennutz ist – ich sage nur: Wahlen im Herbst! – dient nicht der Sache und wird auf dem Rücken dieser wirklich armen und hilfsbedürftigen Menschen ausgetragen. All das ist im Moment sehr bedrückend.

Mit wem arbeiten Sie zusammen?

Preimesberger: In erster Linie mit der Caritas, einigen Mitarbeitern der Pfarre und des Dekanats – da habe ich schon viel Unterstützung und Hilfe erfahren. Ich bin auch laufend im Kontakt mit dem Asyl-Amt in Linz in der Derfflingerstaße.

Wie füllen Sie Ihre Energie-Tanks wieder auf?

Preimesberger: Ja, das ist so eine Sache. Man braucht wirklich viel Energie. Und ich bekomme sie auch, nicht nur von oben. Ich bin fast täglich mit meinen Freunden, den Flüchtlingen, zusammen. Zu sehen, dass sie auf mich warten und sich freuen, wenn ich mit ihnen zusammen bin, mit ihnen esse, einen gemeinsamen Ausflug mache, sie zu mir nach Hause in den Garten hole oder einfach mit ihnen über Gott und die Welt rede, füllt meinen Energietank. Ein ganz großer Dank gilt meiner Frau, die mich in dieser Sache mental und praktisch großartig unterstützt. Ich schöpfe meine Kraft auch aus der Liturgie und dem schönen Gottesdienst. Und die große Liebe zur Musik – von klassisch bis arabisch – hilft mir dabei sehr.

 

 

Manfred Preimesberger sorgt für Abweschlung im tristen Alltag:

Auch für Freitzeitbeschäftigung sorgt Manfred Preimesberger, während die Flüchtlinge warten müssen, bis ihr Asyl-Status geklärt ist.
Auch für Freitzeitbeschäftigung sorgt Manfred Preimesberger, während die Flüchtlinge warten müssen, bis ihr Asyl-Status geklärt ist.
Grillen im Garten: Lehrer Preimesberger lädt die Flüchtlinge der Pfarre Bruckmühl gerne zu sich nach Hause ein.
Auch für Freitzeitbeschäftigung sorgt Manfred Preimesberger, während die Flüchtlinge warten müssen, bis ihr Asyl-Status geklärt ist.

 


Als Lehrer bringen Sie die Flüchtlingsthematik sicher auch in der Schule ein?

Preimesberger: Ja, durchaus. Der Anteil an SchülerInnen mit nicht deutscher Muttersprache an meiner Schule ist sehr hoch. Ich bin im Integrationsbereich tätig und seit vielen Jahren unterrichte ich Deutsch für fremdsprachige Kinder. Begegnung und Aufklärung in dieser Sache mit den Jugendlichen, die ja unsere Zukunft sind, liegen mir besonders am Herzen. So möchte ich auch einige der Flüchtlinge aus unserer Pfarre einladen, in einer Klasse offen über ihre Situation zu sprechen und Fragen der Schüler zu beantworten. Das Ganze kann zweisprachig stattfinden –Englisch und Deutsch. Das verbindet und sensibilisiert. Einem Musiker und Sänger unserer Gruppe haben wir eine Oud (arabische Laute) gekauft. Er hat schon bei einem Konzert mit unserem Frauenchor mitgewirkt und wird demnächst „sein“ Instrument in einer Musikklasse vorstellen.

Welches Erlebnis war für Sie besonders?

Preimesberger: Da gibt es viele Beispiele. Etwa, die große Dankbarkeit darüber, dass ich einen meiner Freunde aus dem Flüchtlingsheim nach Linz zu einem Interview begleitet habe. Aber unser schönstes gemeinsames Erlebnis war eine Wanderung um die Langbathseen. Sie waren so begeistert von der wunderschönen Landschaft, den Felsen und dichten Wäldern – „like in paradise“, sagten sie immer wieder. Das wünsche ich ihnen bei uns in Österreich nach dem, was sie auf der Flucht erlebt haben– insha’allah – so Gott will!

 

 

„like in paradise“ – Wanderung um die Langbathseen:

Wanderung mit Flüchtlingen um die Langbathseen.
Wanderung mit Flüchtlingen um die Langbathseen.
Wanderung mit Flüchtlingen um die Langbathseen.


Dieses Interview führte Karin Breinesberger. Es erschien gekürzt in der Juli/August-Ausgabe des „informiert“, der MitarbeiterInnen-Zeitung der Diözese Linz.

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Sprachlos vor Entsetzten wollen wir beten

Barmherziger Gott, sprachlos vor Entsetzen wollen wir Worte finden, wenn wir zu dir beten:


In diesen Tagen sind wieder hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer und mitten in Europa gestorben.


Diese Menschen starben nicht nur, weil ihre Boote zu alt und die Schlepper zu skrupellos sind - sondern letztlich auch deshalb, weil ihnen ein sicherer Weg nach Europa verwehrt bleibt.


Für all die Toten dieser Woche möchten wir beten - auch für die, von denen wir nichts wissen, die unbemerkt "verschwinden".


Stehe den Angehörigen und Freunden bei, die nun diesen schweren Verlust verarbeiten müssen.


Begleite auch diejenigen, die in den Heimatländern voll Ungewissheit auf Nachrichten von ihren geflüchteten Angehörigen warten.


Gott, dein Sohn Jesus Christus war nach seiner Geburt selbst ein Flüchtling.


Du kennst die Situation der Millionen Menschen, die auf der Flucht vor Gewalt, Verfolgung und Hunger sind. Beschütze sie und sei ihnen Zuflucht und Heimat, wenn sie nicht mehr weiter wissen.

 

Gewähre allen Geflüchteten, dass sie ihr Ziel in Dir finden.

 

Wir möchten auch für uns und unsere Mitmenschen beten:

Wir danken für alle, die sich für Flüchtlinge einsetzen und ihnen in der Liebe Jesu begegnen.


Gib uns und allen Gläubigen Kraft und Mut, den Heimatlosen eine Heimat und den Stummen eine Stimme zu geben.


Öffne unsere Herzen für all jene, die bei uns ihre Zuflucht suchen.


Bewirke eine Veränderung bei uns und unseren Politikern, damit wir bessere Wege des Zusammenlebens in der Einen Welt finden. Denn es gibt keine Fremden in Deiner Familie, nur Brüder und Schwestern,

die füreinander Verantwortung tragen.


Amen.


Gebet entnommen von katholisch.de, leicht abgeändert von Monika Weilguni; Arbeitskreis FLÜCHTLINGSHILFE der Pfarre St. Georgen/Gusen - VEREIN FÜR MICH UND DU

Gebet für die Flüchtlinge

Gott des Lebens

Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Sie wurden vertrieben von Krieg, Hunger und Not.

Ihre Lebensperspektive haben sie verloren.

Sie mussten ihr Land, ihre Heimat verlassen.

 

Gott der Liebe,

traurig und mitfühlend denken wir an diese Menschen.

Wir legen sie dir ans Herz.

Sei ihnen nahe mit deinem Schutz,

mit deiner Kraft und deiner bergenden Liebe.

 

Gott der Hoffnung,

stärke unsere Kraft und unseren Mut,

Vertriebenen - Heimat

und Verstummten - eine Stimme zu geben.

Unsere Herzen wollen wir öffnen.

Mit unserem Gebet sie begleiten.

 

Amen

 

(Pfarre Steyr -St. Michael)

Katholische Kirche in Oberösterreich
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