Sonntag 16. Dezember 2018

30 Jahre Gedenken Dipoldsau

Die Gedenkstätte Dipoldsau erinnert an das ehemalige Konzentrationslager, das sich in den Jahren 1943 und 1944 dort befand, sowie an die Todesmärsche der ungarischen Jüdinnen und Juden im Jahr 1945.

Niemals vergessen und nicht wiederholen, dass ist und war die zentrale Botschaft der heurigen Gedenkfeier, des Mauthausen Komitees Dipoldsau/Weyer. Robert Eiter, Sprecher des Oberösterreichischen Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus, Mitglied des Bundesvorstands des Mauthausen Komitee Österreich hielt die Gedenkrede.

Seit 1988 wird auf der Dipoldsau der Geschehnisse von damals gedacht und aus diesem Grund gaben Adi Brunnthaler und Hans Haas einen umfassenden Rückblick auf 30 Jahre Gedenken.

Seit 2001 wird hier jährlich im Mai eine Gedenkfeier abgehalten. Am 26. Oktober 2005 wurde auf der Dipoldsau das neue Denkmal als Gemeinschaftsprojekt von Europäischer Union, Mauthausenkomitee, Gemeinde Weyer, Pfarre Weyer und Kulturverein FRIKULUM eröffnet.

Unter den zahlreichen Gästen befanden sich unter anderem der Abgeordnete zum Nationalrat Markus Vogl, die Landtagsabgeordnete Regina Aspalter, Bürgermeister Gerhard Klaffner,Pfarrer Walter Dorfer, emer. Pfarrer Karl Lindner,

Karl Ramsmaier vom Mauthausen Komitee Steyr, der Künstler Alois Lindenbauer uvm.

Die musikalische Gestaltung wurde von Robert Gradauer und dem Chor Vocabella sowie von John Sweeney übernommen.

Das Dekanat Weyer bedankt sich bei Hans Haas und Adi Brunnthaler sowie beim Verein Frikulum für das große Engagement der letzten 30 Jahre - diese intensive Auseinandersetzung und Aufarbeitung der Geschichte, das Erinnern ist ein wesentlicher Beitrag für unsere heutige Gesellschaft!

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