Friday 14. May 2021

ReligionslehrerInnen im Gespräch mit Bischof und Schulamtsleiter

Gespräch der Religionslehrerinnen mit Bischof und Schulamtsleiter

Im Dekanat Schärding gibt es zwölf Volksschulen und fünf Neue Mittelschulen. Mit den Religionslehrerinnen und Religionslehrern traf Bischof Manfred Scheuer am 5. Oktober im Pfarrheim St. Marienkirchen zusammen.

Auch der Leiter des Bischöflichen Schulamtes, Mag. Franz Asanger, nahm an diesem Treffen im Rahmen der Dekanatsvisitation teil. Er konnte vor allem zu den politischen Diskussionen über den Religionsunterricht, zu Fragen des Dienstrechts und zur neuen Form der Ausbildung aus erster Hand informieren. In Zukunft erfolgt die Befähigung zum Religionsunterricht im Rahmen der allgemeinen Lehrerausbildung. Den Nur-Religionslehrer wird es dann nicht mehr geben. Bischof Scheuer machte deutlich, dass der Religionsunterricht in Veränderung begriffen ist, weil er von politischen Parteien in Frage gestellt wird.

Deutlich wurde das persönliche Engagement, mit dem unterrichtet wird. Religionslehrerinnen und –lehrer verstehen sich manchmal auch als Lebensbegleiter der Schüler.

Ein Spannungsfeld eröffnen manchmal die Erwartungen an die ReligionslehrerInnen seitens der Pfarre. Besonders die Erstkommunionvorbereitung wird zur Belastung, unterrichten doch die meisten Religionslehrerinnen in zwei oder mehreren Schulen. „Ich tu´s, weil es sonst niemand macht“, sagte eine Religionslehrerin. Schulamtsleiter Asanger stellte dazu klar: Der Religionslehrer ist zu hundert Prozent für die Schule angestellt. Was darüber hinausgeht, ist ehrenamtlich. Das Engagement ist wünschenswert, soll aber nicht so viel werden, dass es belastend wird. Die Verantwortlichen in den Pfarren sollen dafür sensibilisiert werden.

Ausdrücklich dankte der Bischof für die vielfältige Tätigkeit der Religionslehrer. Er ermunterte sie, sich im Glauben einzuwurzeln. Dazu der Frage nachzugehen, was an Nahrung Menschen brauchen, die den Glauben zum Beruf machen, und ihre „Tankstellen“ zu nutzen. Er schloss mit dem Satz: „Ich habe gehört, was an Wegen gegangen werden muss, geografisch, aber auch zwischen Schule und Pfarre.“

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